TED·445677-2026·Schließt in 29 Tagen

Lieferung und Errichtung eines Dental-MRT inklusive modularem Gebäude

Sachsen-Anhalt
Halle (Saale), Germany·Veröffentlicht 29. Juni 2026
MedizintechnikBauleistungenGesundheitswesenÖffentliche VerwaltungMedizintechnikModulbauKlinikbedarfBildgebende DiagnostikOeffentliche Ausschreibung
Auftragswert
~€2.0M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
28. Juli 2026
29 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) schreibt die Beschaffung, Installation und betriebsfertige Übergabe eines spezialisierten Dental-MRT-Systems aus. Der Auftrag umfasst zudem die Errichtung eines modularen Gebäudes, das als Betriebsstätte für das MRT dient und sich in die denkmalgeschützte Umgebung einfügen muss. Das Projekt unterstützt die klinische Versorgung, Lehre und Forschung im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Errichtung, Integration und betriebsfertige Übergabe eines Magnetresonanztomographen (MRT) einschließlich eines hierfür erforderlichen modularen Gebäudes für den Betrieb des spezialisierten Dental-MRT. Der Betrieb eines Dental-MRT-Gerätes dient der Etablierung einer innovativen, strahlenfreien Bildgebung zur Unterstützung von klinischer Versorgung, universitärer Lehre und wissenschaftlicher Forschung. Durch die Integration der Magnetresonanztomographie in die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wird das diagnostische Spektrum der Universitätszahnklinik wesentlich erweitert und ergänzt bestehende Verfahren wie digitales Volumentomogramm, Computertomographie und konventionelle Röntgendiagnostik insbesondere im Bereich der Weichteildarstellung. Die Aufstellung des Dental-MRT erfolgt innerhalb der Zahnklinik in räumlicher Nähe zu den klinisch relevanten Fachabteilungen wie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnerhaltung, Prothetik, sowie Kieferorthopädie. Der klinische Einsatz umfasst insbesondere die Diagnostik von Kiefergelenkserkrankungen, entzündlichen Prozessen, Weichteilveränderungen, nervalen Strukturen sowie die implantologische Planung bei komplexen anatomischen oder klinischen Fragestellungen. Mit dem modularen Gebäude sollen die räumlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um moderne Forschungs- und Untersuchungsarbeiten unter den besonderen Anforderungen eines MRT-Systems durchführen zu können. Gleichzeitig soll sich das Gebäude funktional und gestalterisch in die bestehende denkmalgeschützte Umgebung des Instituts einfügen und einen effizienten Forschungsbetrieb über die vorgesehene Nutzungsdauer gewährleisten. Der modulare Containerbau ist nicht als eigenständige bauliche Anlage Gegenstand der Beschaffung, sondern dient ausschließlich der Aufnahme und dem Betrieb des anzubietenden MRT-Systems. Sämtliche baulichen, technischen und sicherheitsrelevanten Auslegungsparameter des Containerbaus sind unmittelbar von den gerätespezifischen Anforderungen des jeweils angebotenen MRT abhängig.

VergabeHero-Einschätzung

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) sucht einen Anbieter für ein spezielles Magnetresonanztomographie-Gerät (MRT) für den zahnmedizinischen Bereich. Da ein MRT besondere bauliche Anforderungen an den Strahlenschutz und die technische Umgebung stellt, ist die Lieferung eines passenden modularen Gebäudes (eines sogenannten Containerbaus) Teil des Auftrags. Dieses Gebäude soll funktional und optisch in die denkmalgeschützte Umgebung der Zahnklinik integriert werden. Das neue System soll die strahlenfreie Bildgebung in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ermöglichen und die Forschung sowie Patientenversorgung verbessern. Die Vergabe erfolgt nach einem Punktesystem, bei dem der Preis zu 70 % und die technischen Spezifikationen zu 30 % gewichtet werden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Dental-MRT inkl. MR-geeigneter Modulbau

Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Errichtung, Integration und betriebsfertige Übergabe eines Magnetresonanztomographen (MRT) einschließlich eines hierfür erforderlichen modularen Gebäudes für den Betrieb des spezialisierten Dental-MRT. Der Betrieb eines Dental-MRT-Gerätes dient der Etablierung einer innovativen, strahlenfreien Bildgebung zur Unterstützung von klinischer Versorgung, universitärer Lehre und wissenschaftlicher Forschung. Durch die Integration der Magnetresonanztomographie in die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wird das diagnostische Spektrum der Universitätszahnklinik wesentlich erweitert und ergänzt bestehende Verfahren wie digitales Volumentomogramm, Computertomographie und konventionelle Röntgendiagnostik insbesondere im Bereich der Weichteildarstellung. Die Aufstellung des Dental-MRT erfolgt innerhalb der Zahnklinik in räumlicher Nähe zu den klinisch relevanten Fachabteilungen wie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnerhaltung, Prothetik, sowie Kieferorthopädie. Der klinische Einsatz umfasst insbesondere die Diagnostik von Kiefergelenkserkrankungen, entzündlichen Prozessen, Weichteilveränderungen, nervalen Strukturen sowie die implantologische Planung bei komplexen anatomischen oder klinischen Fragestellungen. Mit dem modularen Gebäude sollen die räumlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um moderne Forschungs- und Untersuchungsarbeiten unter den besonderen Anforderungen eines MRT-Systems durchführen zu können. Gleichzeitig soll sich das Gebäude funktional und gestalterisch in die bestehende denkmalgeschützte Umgebung des Instituts einfügen und einen effizienten Forschungsbetrieb über die vorgesehene Nutzungsdauer gewährleisten. Der modulare Containerbau ist nicht als eigenständige bauliche Anlage Gegenstand der Beschaffung, sondern dient ausschließlich der Aufnahme und dem Betrieb des anzubietenden MRT-Systems. Sämtliche baulichen, technischen und sicherheitsrelevanten Auslegungsparameter des Containerbaus sind unmittelbar von den gerätespezifischen Anforderungen des jeweils angebotenen MRT abhängig.

CPV 33113000, 44211100Frist 28. Juli 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Der Preis fließt zu 70 % in die Bewertung des Gesamtangebotes ein, das entspricht 70 Punkten. Im Preisblatt sind alle im Leistungsverzeichnis geforderten Bestandteile anzugeben. Die Hinweise im Preisblatt gelten entsprechend. Zur Berechnung des Zuschlagskriteriums Preis, wird die Gesamtsumme (Brutto) des Projektpreises inkl. aller Bestandteile, mit folgender Formel berechnet: P(min)/P(Bieter)*70

  • quality

    Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Die Bewertung des Zuschlagskriteriums "Systemspezifikationen" fließt mit 30 % in die Gesamtwertung ein und erfolgt anhand der in der Bewertungsmatrix dargestellten Punkteverteilung. Zur Berechnung der in Summe erreichten gewichteten Gesamtpunktzahl des Bieters beim Zuschlagskriteriums 'Systemspezifikation' wird folgende Formel angewendet: P(min)/P(Bieter)*30

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 29. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 28. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

VergabeHero