Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: HVCC Hamburg Vessel Coordination Center GmbH

Auftragswert

€950k

Zuschlag am

31. März 2026

TED·526141-2026

Implementierung einer digitalen Koordinationsplattform zur Hafenanlauf-Optimierung

IT-DienstleistungenLogistik-SoftwareÖffentliche VerwaltungHafenwirtschaftLogistikLogistik 4 0HafenwirtschaftSaas LoesungKritisIt InfrastrukturSchifffahrt
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die bremenports GmbH & Co. KG sucht für das Förderprojekt DigiWeser eine bestehende Standard-IT-Lösung zur Koordination von Schiffsanläufen in Bremerhaven. Das System soll als SaaS-Plattform zur Port Call Optimierung konfiguriert und an bestehende behördliche Systeme angebunden werden. Der Auftrag umfasst die Implementierung, Anpassung sowie die Durchführung eines Testbetriebs unter Berücksichtigung hoher IT-Sicherheitsstandards für kritische Infrastrukturen.

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Beschaffungsgegenstand RAHMENBEDINGUNGEN Das Ziel des Förderprojekts DigiWeser ist die Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform zur Port Call Optimierung als digitales Testfeld an der Stromkaje der Bremischen Häfen in Bremerhaven im Rahmen der Förderrichtlinie "Digitale Testfelder in Häfen - Digitest". Das Ziel der Richtlinie ist es, dazu beizutragen, "eine technische Infrastruktur aufzubauen, die die Erprobung von Innovationen der Logistik 4.0 unter Realbedingungen ermöglicht". Im Fokus steht die Erprobung von bestehenden Technologien und Produkten in einem definierten Testfeld - für das Testfeld spezifisch benötigte Anpassungen sind vorgesehen, eine (Neu-)Entwicklung ist explizit nicht möglich. Der Bieter muss über die, für das Testfeld benötigten Produkte und Technologien, bereits verfügen. Anbieter, die die benötigten Fähigkeiten zwar entwickeln könnten, dies aber noch nicht getan haben, können nicht berücksichtigt werden. Aufgrund der Einstufung der Bremischen Häfen als kritische Infrastruktur (KRITIS) sind besondere Anforderungen an IT-Sicherheit, Ausfallsicherheit und den Schutz sensibler Daten zu erfüllen, um die Verfügbarkeit und Integrität der Systeme jederzeit zu gewährleisten. PROJEKTZIELE Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform für die Vorplanung von Schiffsanläufen, die durch Anpassung an die lokalen nautischen und betrieblichen Rahmenbedingungen eine transparente, interoperable Dateninfrastruktur ermöglicht. Die Plattform wird als SaaS-Lösung bereitgestellt und über standardisierte Schnittstellen mit bestehenden Systemen der Ämter (Hafenbehörde, Wasserstraßenschifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee) und Terminals verbunden. Sie wird als eigenständige "Weser-Instanz" mit lokalem Data Warehouse und angepassten Dashboards konfiguriert. Unter Berücksichtigung hoheitlicher Zuständigkeiten und logistischer Anforderungen unterstützt die Plattform die Erprobung von Innovationen, u.a. in den Bereichen Just-in-Time-Anläufe, emissionsoptimierter Verkehrssteuerung und datenbasierten Entscheidungsprozessen. Übergeordnetes Ziel des Testfelds ist, eine langfristig betreibbare Koordinationsplattform zu erproben, die im Sinne der Verwertung auf andere Hafenstandorte im Weser-Revier skalierbar ist, um die Vision der „Digitalen Weser“ zu realisieren. LEISTUNGSGEGENSTAND Im Rahmen des Förder-Projekts sind vom Bieter folgende wesentliche Leistungen zu erbringen: 1 - Lieferung und Implementierung eines Standard-IT-Systems zur Koordinierung der Hafenanläufe im Sinne der Port Call Optimierung und Just-in-Time Ankunftssteuerung. Das System muss mindestens folgende Funktionen und Übersichten beinhalten: - Schiffsmappe mit den für den Port-Call relevanten Daten - Automatische Identifikation und Visualisierung von Konflikten bei Schiffsanläufen und -abgängen unter Berücksichtigung der nautischen und betrieblichen Einschränkungen - Gantt-Chart Übersicht als visuelle Unterstützung der An- und Ablaufplanung - Grafische Liegeplatzübersicht - Grafische Übersicht der Schiffspositionen anhand AIS-Daten inkl. Geofencing-Funktionalität - Automatisierte Schiffsankunftsprognosen und weiter mindestens die nachfolgenden Anforderungen zur technischen Systemgestaltung erfüllen: - rollenbasierter Zugriff - Datenaustausch via Schnittstellen (zu behördlichen Systemen, Terminal-Systemen, Umweltdaten) - eventbasiertes Benachrichtigungssystem zur Anzeige von Änderungen in Plan- oder Ist-Daten - JIT-Zeitstempelmodell (Estimated, Requested und Planned Time of Arrival) oder vergleichbar - AIS-Datenintegration 2 - Durchführung der Anlaufs-Koordinierung im Testbetrieb in der Endphase des Projekts 3 - Zusammenarbeit mit der dbh Logistics IT AG zwecks Weiterentwicklung von BREPOS (behördliches Planungssystem zur Überwachung und Steuerung des Schiffsverkehrs, ausschließlich genutzt durch die Hafenbehörde) Das Projekt gliedert sich in folgende ARBEITSPAKETE: AP 1 – Planung und Anforderungsmanagement Erhebung und Priorisierung der funktionalen, technischen und organisatorischen Anforderungen. Erstellung eines abgestimmten Anforderungskatalogs unter Berücksichtigung von IT-Sicherheit, Data Governance und Schnittstellen. Validierung der nautischen und betrieblichen Bedingungen durch Interviews und Workshops mit Hafenbehörde, Wasserstraßenschifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee, Terminals und weiterer am Anlauf beteiligten Hafenakteure. AP 2 – Installation und Anpassung der Software Implementierung einer eigenständigen Plattform-Instanz für Bremerhaven. Integration lokaler Systeme über APIs, Parametrisierung der Nutzergruppen und Konfiguration der Dashboards. Anpassung von BrePOS (Fachsystem der Hafenbehörde) zur Sicherstellung des bidirektionalen Datenaustauschs (und der Anforderungen aus AP1). Umsetzung eines Event-Messaging-Modells für Echtzeitkommunikation. Die technische Umsetzung erfolgt agil, mit iterativen Sprints und klaren Akzeptanzkriterien. AP 3 – Inbetriebnahme und Abschlusstests Technischer Abschlusstest der Koordinationsplattform anhand exemplarischer Use Cases: der Koordination von Schiffsanläufen und Schiffsabläufen an der Stromkaje. Ziel ist es, die grundlegende Funktionsfähigkeit der Plattform als „Coordination as a Service“-Lösung mit Echtdaten nachzuweisen. Durchführung der Anlaufs-Koordinierung im Testbetrieb.

VergabeHero-Einschätzung

Im Rahmen des Projekts DigiWeser soll eine digitale Plattform eingeführt werden, um die Ankunft und Abfahrt von Schiffen in den Bremerhavener Häfen effizienter zu koordinieren. Ziel ist es, eine bereits existierende Softwarelösung so anzupassen, dass sie als Testfeld für eine moderne Logistik-Infrastruktur dient. Dabei müssen verschiedene Akteure wie Hafenbehörden und Terminals über Schnittstellen miteinander vernetzt werden, um Schiffsanläufe besser zu planen und den Verkehrsfluss zu optimieren. Da es sich um kritische Infrastruktur handelt, sind besonders hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit und den Datenschutz zu erfüllen. Der Bieter muss eine bereits ausgereifte Lösung mitbringen, da eine Neuentwicklung nicht vorgesehen ist.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Lieferung und Anpassung eines Standard-IT-Systems zur Einrichtung eines Testfeldes zur digitalen Koordination von Schiffsanläufen inkl. Testdurchläufe

Beschaffungsgegenstand RAHMENBEDINGUNGEN Das Ziel des Förderprojekts DigiWeser ist die Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform zur Port Call Optimierung als digitales Testfeld an der Stromkaje der Bremischen Häfen in Bremerhaven im Rahmen der Förderrichtlinie "Digitale Testfelder in Häfen - Digitest". Das Ziel der Richtlinie ist es, dazu beizutragen, "eine technische Infrastruktur aufzubauen, die die Erprobung von Innovationen der Logistik 4.0 unter Realbedingungen ermöglicht". Im Fokus steht die Erprobung von bestehenden Technologien und Produkten in einem definierten Testfeld - für das Testfeld spezifisch benötigte Anpassungen sind vorgesehen, eine (Neu-)Entwicklung ist explizit nicht möglich. Der Bieter muss über die, für das Testfeld benötigten Produkte und Technologien, bereits verfügen. Anbieter, die die benötigten Fähigkeiten zwar entwickeln könnten, dies aber noch nicht getan haben, können nicht berücksichtigt werden. Aufgrund der Einstufung der Bremischen Häfen als kritische Infrastruktur (KRITIS) sind besondere Anforderungen an IT-Sicherheit, Ausfallsicherheit und den Schutz sensibler Daten zu erfüllen, um die Verfügbarkeit und Integrität der Systeme jederzeit zu gewährleisten. PROJEKTZIELE Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform für die Vorplanung von Schiffsanläufen, die durch Anpassung an die lokalen nautischen und betrieblichen Rahmenbedingungen eine transparente, interoperable Dateninfrastruktur ermöglicht. Die Plattform wird als SaaS-Lösung bereitgestellt und über standardisierte Schnittstellen mit bestehenden Systemen der Ämter (Hafenbehörde, Wasserstraßenschifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee) und Terminals verbunden. Sie wird als eigenständige "Weser-Instanz" mit lokalem Data Warehouse und angepassten Dashboards konfiguriert. Unter Berücksichtigung hoheitlicher Zuständigkeiten und logistischer Anforderungen unterstützt die Plattform die Erprobung von Innovationen, u.a. in den Bereichen Just-in-Time-Anläufe, emissionsoptimierter Verkehrssteuerung und datenbasierten Entscheidungsprozessen. Übergeordnetes Ziel des Testfelds ist, eine langfristig betreibbare Koordinationsplattform zu erproben, die im Sinne der Verwertung auf andere Hafenstandorte im Weser-Revier skalierbar ist, um die Vision der „Digitalen Weser“ zu realisieren. LEISTUNGSGEGENSTAND Im Rahmen des Förder-Projekts sind vom Bieter folgende wesentliche Leistungen zu erbringen: 1 - Lieferung und Implementierung eines Standard-IT-Systems zur Koordinierung der Hafenanläufe im Sinne der Port Call Optimierung und Just-in-Time Ankunftssteuerung. Das System muss mindestens folgende Funktionen und Übersichten beinhalten: - Schiffsmappe mit den für den Port-Call relevanten Daten - Automatische Identifikation und Visualisierung von Konflikten bei Schiffsanläufen und -abgängen unter Berücksichtigung der nautischen und betrieblichen Einschränkungen - Gantt-Chart Übersicht als visuelle Unterstützung der An- und Ablaufplanung - Grafische Liegeplatzübersicht - Grafische Übersicht der Schiffspositionen anhand AIS-Daten inkl. Geofencing-Funktionalität - Automatisierte Schiffsankunftsprognosen und weiter mindestens die nachfolgenden Anforderungen zur technischen Systemgestaltung erfüllen: - rollenbasierter Zugriff - Datenaustausch via Schnittstellen (zu behördlichen Systemen, Terminal-Systemen, Umweltdaten) - eventbasiertes Benachrichtigungssystem zur Anzeige von Änderungen in Plan- oder Ist-Daten - JIT-Zeitstempelmodell (Estimated, Requested und Planned Time of Arrival) oder vergleichbar - AIS-Datenintegration 2 - Durchführung der Anlaufs-Koordinierung im Testbetrieb in der Endphase des Projekts 3 - Zusammenarbeit mit der dbh Logistics IT AG zwecks Weiterentwicklung von BREPOS (behördliches Planungssystem zur Überwachung und Steuerung des Schiffsverkehrs, ausschließlich genutzt durch die Hafenbehörde) Das Projekt gliedert sich in folgende ARBEITSPAKETE: AP 1 – Planung und Anforderungsmanagement Erhebung und Priorisierung der funktionalen, technischen und organisatorischen Anforderungen. Erstellung eines abgestimmten Anforderungskatalogs unter Berücksichtigung von IT-Sicherheit, Data Governance und Schnittstellen. Validierung der nautischen und betrieblichen Bedingungen durch Interviews und Workshops mit Hafenbehörde, Wasserstraßenschifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee, Terminals und weiterer am Anlauf beteiligten Hafenakteure. AP 2 – Installation und Anpassung der Software Implementierung einer eigenständigen Plattform-Instanz für Bremerhaven. Integration lokaler Systeme über APIs, Parametrisierung der Nutzergruppen und Konfiguration der Dashboards. Anpassung von BrePOS (Fachsystem der Hafenbehörde) zur Sicherstellung des bidirektionalen Datenaustauschs (und der Anforderungen aus AP1). Umsetzung eines Event-Messaging-Modells für Echtzeitkommunikation. Die technische Umsetzung erfolgt agil, mit iterativen Sprints und klaren Akzeptanzkriterien. AP 3 – Inbetriebnahme und Abschlusstests Technischer Abschlusstest der Koordinationsplattform anhand exemplarischer Use Cases: der Koordination von Schiffsanläufen und Schiffsabläufen an der Stromkaje. Ziel ist es, die grundlegende Funktionsfähigkeit der Plattform als „Coordination as a Service“-Lösung mit Echtdaten nachzuweisen. Durchführung der Anlaufs-Koordinierung im Testbetrieb.

CPV 48100000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Preis

  • quality

    Qualität, nachgewiesen durch u.a. Umsetzungskonzept, Funktionalitäten, Benutzerfreundlichkeit

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 29. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 31. März 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an HVCC Hamburg Vessel Coordination Center GmbH · €950k

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