Lieferung und Aufarbeitung von Radsatzlagern für U-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe IK

Was wird ausgeschrieben
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) schreiben die Lieferung und Aufarbeitung von Radsatzlagern für bis zu 50 U-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe IK aus. Ziel ist die Vereinheitlichung der verbauten Lagerkomponenten der Marken SKF und FAG im Rahmen der ersten Hauptuntersuchung. Der Zuschlag erfolgt rein nach dem Kriterium der niedrigsten Gesamtkosten über die Lebensdauer.
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Lieferung und Aufarbeitung von Radsatzlagern der U-Bahn Baureihe IK
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) suchen einen Dienstleister für die Instandhaltung und Lieferung von Radsatzlagern für ihre U-Bahn-Flotte der Baureihe IK. Da bei den Fahrzeugen bisher unterschiedliche Lager der Hersteller SKF und FAG verbaut sind, sollen diese im Zuge der ersten Hauptuntersuchung vereinheitlicht werden, um die Wartung effizienter zu gestalten. Der Auftrag umfasst die Ausstattung von bis zu 50 Fahrzeugen. Der Zuschlag wird ausschließlich an das wirtschaftlichste Angebot vergeben, wobei die Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer der Lager entscheidend sind.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
- Nachweis zur Betriebshaftpflichtversicherung
- Eigenerklärung zur Umsetzung der EU-Sanktionsmaßnahmen gegen Russland
- Erklärung zum Unternehmen gemäß SektVO
- Eigenerklärung zur Einhaltung von Mindestlohn- und Arbeitnehmerentsendegesetzen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Weitere Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung_EU-Vergaben") nachweisen. Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern und eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bewerber auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firmennamen und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der aktuellen Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen 8. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vorliegt. 9. Erklärung zum Unternehmen (gem. §10a SektVO in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Nr. 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780). 10. Erklärung zur Höhe der Betriebshaftpflichtversicherung. Hinweise: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung_EU-Vergaben" zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 11. Eigenerklärung zur Umsetzung der EU- Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. Hierfür ist das entsprechende Formblatt ("Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k") zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Siehe insoweit auch nachfolgend "Bedingungen für die Einreichung eines Angebots / Eignungskriterien". Der AG behält sich nach § 51 Abs. 2 und Abs. 3 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter /Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss.
Aufteilung in Lose
1 LotIn Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Bezuschlagung sollen für bis zu 50 U-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe IK für die 1. Hauptuntersuchung neue bzw. aufgearbeitete Radsatzlager geliefert werden. Der mit Erstausrüstung durch den Fahrzeughersteller kombinierte Verbau der Marken SKF und FAG soll dabei u.a. vereinheitlicht werden. Der genaue Umfang der Leistung ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- cost100%
Es wird die wirtschaftlichste Strategie (entweder Marke FAG oder SKF) für die Gesamtlebensdauer der Fahrzeuge ermittelt. Die Strategie mit den geringsten Gesamtkosten erhält den Zuschlag.
Zeitplan
- 22. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung