Lieferung eines Cone Calorimeters und eines FTIR-Spektrometers für die Materialforschung
Was wird ausgeschrieben
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschafft für das Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart ein Cone Calorimeter sowie ein FTIR-Spektrometer. Die Geräte dienen der Untersuchung der Brennbarkeit und Toxizität von nachhaltigen Werkstoffen für den Fahrzeugbau. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen des Projekts 'Materials Lab for Zero Emission Mobility'.
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Der Einsatz von nachhaltigen und recyclingfähigen Werkstoffen im Bereich der Straßen- und Schienenfahrzeuge gewinnt in der heutigen Zeit stetig an Relevanz. Ein Forschungsschwerpunkt des Instituts für Fahrzeugkonzepte liegt daher auf der Entwicklung von Naturwerkstoffen (z.B. Holzwerkstoffe) für den Einsatz im Strukturbereich dieser Fahrzeuge. Bei der Erforschung und Entwicklung solcher Werkstoff- und Bauteilkonzepte stellt die Brennbarkeit und Toxizität der eingesetzten Materialien eine zentrale Rolle dar. Für die Untersuchungen in dem Themenfeld des Brandschutzes sollen im Rahmen des „Materials Lab for Zero Emission Mobility“ ein Cone Calorimeter sowie ein FT-IRSpektrometer angeschafft werden. Mit Hilfe dieser Anlagentechnik sollen repräsentative und normgerechte Untersuchungen hinsichtlich der Brennbarkeit und der Toxizität dieser neuartigen Werkstoffe durchgeführt werden. Weitergehende Informationen sind der beigefügten Leistungsbeschreibung vom 19.06.2026 (Vertragsunterlagen) zu entnehmen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sucht für seinen Standort in Stuttgart neue Laborausrüstung, um die Sicherheit von nachhaltigen Materialien in Fahrzeugen zu testen. Konkret geht es um ein sogenanntes Cone Calorimeter und ein FTIR-Spektrometer, mit denen Wissenschaftler untersuchen können, wie gut sich neue Werkstoffe wie Holz im Brandfall verhalten und welche giftigen Gase dabei entstehen. Diese Geräte sind Teil des Forschungslabors 'Materials Lab for Zero Emission Mobility', das sich auf umweltfreundliche Mobilitätslösungen konzentriert. Die Ausschreibung richtet sich an Anbieter von hochspezialisierter Labortechnik für Brandschutzprüfungen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB
- Nachforderung von Unterlagen vorbehalten
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Katalog der Ausschlussgründe ergibt sich aus dem GWB und zwar aus §§ 123 und 124 GWB Wir behalten uns vor Unterlagen nachzufordern.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Einsatz von nachhaltigen und recyclingfähigen Werkstoffen im Bereich der Straßen- und Schienenfahrzeuge gewinnt in der heutigen Zeit stetig an Relevanz. Ein Forschungsschwerpunkt des Instituts für Fahrzeugkonzepte liegt daher auf der Entwicklung von Naturwerkstoffen (z.B. Holzwerkstoffe) für den Einsatz im Strukturbereich dieser Fahrzeuge. Bei der Erforschung und Entwicklung solcher Werkstoff- und Bauteilkonzepte stellt die Brennbarkeit und Toxizität der eingesetzten Materialien eine zentrale Rolle dar. Für die Untersuchungen in dem Themenfeld des Brandschutzes sollen im Rahmen des „Materials Lab for Zero Emission Mobility“ ein Cone Calorimeter sowie ein FT-IR-Spektrometer angeschafft werden. Mit Hilfe dieser Anlagentechnik sollen repräsentative und normgerechte Untersuchungen hinsichtlich der Brennbarkeit und der Toxizität dieser neuartigen Werkstoffe durchgeführt werden.
Zeitplan
- 22. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung