Leitungskoordination für Ersatzneubau Rudolf-Wissell-Brücke und Autobahndreieck Charlottenburg
Was wird ausgeschrieben
Die DEGES vergibt die Leitungskoordination für den Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke und den Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg an der A 100 in Berlin. Der Auftrag umfasst die Koordination aller Leitungsträger während der Baumaßnahme unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Die Vertragslaufzeit beträgt 2640 Tage (ca. 7,2 Jahre).
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Leitungskoordination
Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH sucht einen Dienstleister für die Leitungskoordination beim Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke und beim Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg an der A 100 in Berlin. Die A 100 (Berliner Stadtautobahn) ist eine der verkehrsreichsten Strecken Berlins mit ca. 173.000 Fahrzeugen pro Tag im Bereich der Rudolf-Wissell-Brücke. Der Auftrag umfasst die Koordination aller Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation etc.) während des gesamten Bauprojekts unter Aufrechterhaltung des laufenden Verkehrs. Die Leistung erstreckt sich über einen Zeitraum von rund 7 Jahren und erfordert umfangreiche Abstimmungen mit Leitungsträgern, Behörden und den Bauausführenden.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Nachweis, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen
- Nachweis, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen
- Nachweis einer durchgeführten Selbstreinigung gemäß § 125 GWB (ggf.)
- Eignung gemäß VOB/A nachzuweisen
- Referenzen für vergleichbare Leitungskoordinationsprojekte erforderlich
- Fähigkeit zur Koordination mehrerer Leitungsträger gleichzeitig
- Erfahrung mit Großprojekten im Straßenbau
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gem. § 123 & § 124 GWB vorliegen; ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB. s. Vergabeunterlagen
Aufteilung in Lose
1 LotDie A 100 (Berliner Stadtautobahn) verläuft im Westen Berlins als zentrale Verkehrsachse und verknüpft u. a. die Autobahnen A 111, A 113 und A 115. Im Abschnitt Rudolf-Wissell-Brücke (RWB) und Autobahndreieck (AD) Charlottenburg zählt die Strecke zu den verkehrlich am höchsten beanspruchten Bereichen (im Bereich der RWB ca. 173.000 Kfz/24h). Ziel der Maßnahme ist der Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke sowie der Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Hierzu sind mehrere Bauphasen mit komplexen räumlichen und zeitlichen Abhängigkeiten sowie bauzeitliche Ver-kehrsführungen erforderlich. Träger der Baulast ist die Bundesrepublik Deutschland (Bundesstraßenverwaltung). Vorha-benträger ist die Autobahn GmbH des Bundes, vertreten durch die DEGES. Die Gesamtmaßnahme umfasst insbesondere Rückbau und Neubau von Ingenieurbauwer-ken, Anpassungen von Rampen und Anschlussstellen, Erneuerung/Anpassung von Entwäs-serungsanlagen, aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen sowie die Umverlegung bzw. Sicherung vorhandener Kabel- und Leitungstrassen. Ergänzend ist der Ersatzneubau der Westendbrücke (WEB) im Zuge der A 100 zwischen den Anschlussstellen Kaiserdamm und Spandauer Damm Bestandteil des Vorhabens. Auch hier ist die Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauzeit ein maßgeblicher Randparame-ter (DTV im Abschnitt ca. 180.000 Kfz/Tag). Die Leitungskoordinierung dient der planungs- und baubegleitenden Abstimmung aller be-troffenen Leitungsträger (Versorgung, Entsorgung, Telekommunikation, bahneigene Anlagen sowie Anlagen des Straßenbaulastträgers) zur Sicherstellung der Baufreiheit in den jeweili-gen Bauphasen sowie zur Minimierung von Konflikten mit den Fachplanungen der Gesamt-maßnahme. Die Gesamtmaßnahme ist im Wesentlichen in drei Hauptbauphasen untergliedert: 1. Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke (RWB) Ost, 2. Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg (ADC), 3. Ersatzneubau der RWB West. Die Leitungskoordinierung hat die phasenweise Umsetzung der Bauabschnitte einschließlich der bauzeitlichen Verkehrsführungen, Provisorien sowie der abschnittsweisen Herstellung der Baufreiheit systematisch zu berücksichtigen. • Koordinierung der erforderlichen Maßnahmen an den Leitungen/Anlagen der Versorgungsunternehmen sowie deren Fachplanungen in den einzelnen Bauphasen. • Koordinierung der erforderlichen Maßnahmen an den Leitungen/Anlagen der Versorgungsunternehmen sowie deren Fachplanungen für den Endzustand. • Erstellen und fortschreiben der Pläne einzelner Leitungen sowie des koordinierten Gesamtleitungsplans für den die Ausführungsphase und für den Endzustand.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality40%
siehe Vergabeunterlagen
- quality20%
siehe Vergabeunterlagen
- price40%
siehe Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 16. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung