TED·519071-2026·Schließt in 29 Tagen

Landschaftsbauarbeiten für das KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum in Karlsruhe

Baden-Württemberg
Karlsruhe, Germany·Veröffentlicht 27. Juli 2026
BauleistungenÖffentliche VerwaltungLandschaftsbauOeffentliche VerwaltungNeubauAussenanlagenBauleistungen
Auftragswert
~€750k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
25. Aug. 2026
29 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Landratsamt Karlsruhe schreibt Landschaftsbauarbeiten für den Neubau des KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrums aus. Das Projekt umfasst die Gestaltung der Außenanlagen für den neuen Dienstsitz, der künftig rund 1.000 Mitarbeitern Platz bieten soll. Die Vergabe erfolgt als Einzelauftrag mit einem Zuschlagskriterium von 100 % auf den Preis.

Vollständige Beschreibung anzeigen

KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum - Landschaftsbauarbeiten I

VergabeHero-Einschätzung

Das Landratsamt Karlsruhe sucht einen Fachbetrieb für Landschaftsbauarbeiten im Rahmen des Neubauprojekts KARLA. Dabei geht es um die Gestaltung der Außenanlagen des neuen Verwaltungs- und Bildungszentrums, das als zentraler Standort für etwa 1.000 Beschäftigte dient. Da es sich um ein großes öffentliches Bauvorhaben handelt, müssen Bieter ihre fachliche Eignung durch Referenzprojekte sowie ihre wirtschaftliche Stabilität nachweisen. Der Auftrag wird ausschließlich über den Preis vergeben. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum - Landschaftsbauarbeiten I)

Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der IHK
  • Berufshaftpflichtversicherung (5 Mio. EUR Personen-/Sachschäden, 2 Mio. EUR Umweltschäden)
  • Nachweis von drei vergleichbaren Referenzprojekten der letzten fünf Jahre
  • Eigenerklärung zu Tariftreue und Mindestlohn
  • Nachweis über Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

§ 6e Abs. 1 Nr. 2 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 6-9 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 1 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 4 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 1 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 2 & 3 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 4 & 5 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 10 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 2 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 9 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 5 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 6 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 3 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 7 VOB/A EU § 6e Abs. 4 VOB/A EU Es gelten die Bestimmungen nach § 16a VOB/A EU. Eignung zur Berufsausführung: Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der Eignung zur Berufsausübung folgende Unterlagen vorzulegen: - Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer, - Gewerbeanmeldung - Handelsregisterauszug Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Mit dem Angebot sind zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen einzureichen: - Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn gem. LTMG-BW (Formblatt KEV 179.3 AngErg Tariftreue/ Mindestlohn) - Formblatt Eigenerklärung EU-Sanktion zur Umsetzung von Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 (Angabe zu russischen Unternehmen) - Formblatt Erklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - LkSG - Formblatt 179 Eigenerklärung zur Eignung mit den unter technische und berufliche Leistungsfähigkeit geforderten Angaben - zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren - zu der Verfügbarkeit für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte, - ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. - Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, es liegen keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vor, in den letzten zwei Jahren keine Belegung aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro. - Die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, wurde ordnungsgemäß erfüllt. - Mitgliedschaft der Berufsgenossenschaft liegt vor. - Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden, einzeln ausgewiesenen Mindestdeckungssummen: 5.000.000 € für Personen-/Sach- und Vermögensschäden 2.000.000 € für Umweltschäden. Sofern die aktuellen Deckungssummen niedriger als 5.000.000 € für Personen-/Sach- und Vermögensschäden und 2.000.000 € für Umweltschäden sind, ist eine entsprechende Bestätigung der Versicherungsgesellschaft vorzulegen, dass im Auftragsfalle eine Versicherungsdeckung in Höhe der geforderten Deckungssummen besteht. Eine Versicherungsbestätigung durch einen Versicherungsmakler wird nicht anerkannt. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen vorzulegen: - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen - Freistellungsbescheinigung nach § 48b EstG - Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse - Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft - Unterschriebene Baustellenordnung - Erklärung im Zusammenhang mit dem Ausschluss von öffentlichen Aufträgen nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) und § 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Mit dem Angebot sind zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen einzureichen: -Produktunterlagen mit Schallnachweis -Formblatt 179 Eigenerklärung zur Eignung mit den unter technische und berufliche Leistungsfähigkeit geforderten Angaben - Referenzdarstellung (Formblatt KEV 179 Eigenerklärungen zur Eignung) über mindestens drei Einzelleistungen der letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahre, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Falls das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen vorzulegen: Angabe von drei mit der Maßnahme vergleichbaren Referenzprojekte der letzten fünf Kalenderjahre, jeweils mit Angabe des Ansprechpartners; der Art der ausgeführten Leistung; der Auftragssumme; des Ausführungszeitraums, der stichwortartigen Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen sowie die Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer. Die vorzulegenden Referenzen sind vergleichbar, wenn sie einen ähnlichen Leistungsumfang aufweisen und in Qualität und Quantität der ausgeschriebenen Leistung entsprechen. Bei ausländischen Bietern müssen alle geforderten Unterlagen in deutscher Sprache abgefasst und die geforderten Inhalte gleichwertig sein. Die geforderten Unterlagen können bei ausländischen Bietern durch eine gleichwertige Bescheinigung der zuständigen Stellen des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bewerbers oder Bieters erbracht werden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum - Landschaftsbauarbeiten I

Der Landkreis Karlsruhe plant im Zuge der Neugestaltung des Landratsamtareals u.a. die Errichtung eines neuen Dienstgebäudes als Ersatz der bisherigen Bebauung am Standort Beiertheimer Allee 2 in Karlsruhe. Zukünftig sollen an diesem Standort mehrere Dienststellen zusammengefasst werden und eine zukunftsweisende Neubebauung für den Landkreis Karlsruhe für ca. 1.000 Mitarbeiter.innen entstehen. Die Nutzung des Neubaus ist u.a. vorgesehen mit öffentlichen Servicebereichen des Landratsamtes Karlsruhe, öffentlichen Konferenzbereichen, Büroräumen, einem Betriebsrestaurant, Seminar- und Schulungsbereichen für externe Mieter, einer öffentlichen Tiefgarage, Solzialräumen, Nebenräumen, eine Kindertagesstätte und eine Berufsschule in Sondereigentum. Das Gebäude besitzt einen L-förmigen Grundriss mit seiner größten Ausdehnung in Ost-West-Richtung (unterirdisch) über alles von ca. 147m und einer Länge in Nord-Süd-Richtung von ca. 87m. Dieser Grundrissplot erstreckt sich unterirdisch bis in das 2. Untergeschoss und oberirdisch bis in das 4.Obergeschoss (Bereiche Flachbau). Ab dem 5. Obergeschoss wird das Gebäude auf den Hochhausgrundriss reduziert, der sich etwa im Zentrum des L-förmigen Flachbaus befindet und einen rechteckigen Grundriss von ca. 26,6m x 34,7m aufweist. Der Hochhausgrundriss wird bis in das 23. Obergeschoss geführt, womit das Gebäude dann eine Höhe von 89,90m aufweist. Die Leistung beinhaltet die Tief- und Landschaftsbauarbeiten des Neubaus Landratsamt Karlsruhe auf unterbauten und nicht unterbauten Flächen sowie den Anschluss ans Gebäude. Die Arbeiten beinhalten die Herstellung und Wiederherstellung der Gehwege in der Kriegs- und Badenwerkstraße. Anschließend an die Gebäudefassade sind in der Kriegsstraße Gräserbeete geplant. Die Badenwerkstraße wird mit zwei Hochbeeten, an die Fassade angrenzende Staudenbeete und Wiesenflächen begrünt. Anfallendes Regenwasser wird hier über Filtersubstratrinnen oder die Grünflächen versickert. Die Platzfläche des Vorplatzes wird mit Betonpflaster ausgepflastert. Abgerundeten und mit Wiese angesäte Baumquartiere für Neu- und Bestandsbäume sowie daran anschließendes Rasenfugenpflaster brechen die Pflasterfläche auf. Das Schienendenkmal und der Brunnen bleiben bestehen und sind während der Bauzeit zu schützen. Der Höhenunterschied zur Beiertheimer Allee wird mittels Winkelstützelementen und zwei Treppen aus Betonfertigteilen abgefangen. Zum Gebäudeeingang führt die Magistrale, welche unterbaut ist und mit gebunden verlegten Nagelfuh-Platten befestigt wird. Hier wird zudem ein Wassertisch aus Betonfertigteilen eingebaut und angeschlossen, ein überpflasterbares Baumquartier hergestellt sowie eine Sitzbank als Massivholzstamm eingebaut. Hieraus ergeht folgender wesentlicher Leistungsumfang: • ca. 3.800m² Betonpflaster - & platten • ca. 550m² Rasenfugenpflaster • ca. 660m² Nagefluh-Platten, gebunden verlegt • ca. 430m Fassadenrinnen • ca. 100m Filtersubstratrinne • ca. 2.400m² Rasen- und Wiesenansaat • ca. 180m² Stauden- und Gräserbeete • 2 Hochbeete (ca. 65m²) mit Stahleinfasung • 21 Baumpflanzungen • Einbau eines Wassertischs aus Naturstein auf unterbauter Fläche • Einbau von Rundbänken, einem Sitzblock aus Douglasie und weiteren Ausstattungsgegenständen, wie Abfalleimer, Poller, Fahnenmasten, Fahrradbügel

CPV 45112700Frist 25. Aug. 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Preis

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 25. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

VergabeHero