Malerarbeiten im historischen Klausurflügel des Klosters Kyritz
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Kyritz schreibt Malerarbeiten für den historischen Klausurflügel des Klosters aus. Der Auftrag umfasst die Bearbeitung von ca. 600 m² Decken- und 800 m² Innenputzflächen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen. Es kommen traditionelle Handwerkstechniken zur Anwendung, insbesondere bei der Arbeit mit historischen Lehmputzen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im historischen Klausurflügel sind umfangreiche Malerarbeiten an Wand-, Decken- und Holzoberflächen auszuführen. Das Gebäude umfasst insgesamt ca. 600 m2 Deckenflächen sowie ca. 800 m2 Innenputzflächen. Schwerpunkt der Maßnahme ist die malermäßige Überarbeitung der vorhandenen historischen Oberflächen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen und unter Anwendung traditioneller Handwerkstechniken. Bitte beachten Sie die Mindestanforderungen der Referenzen und fachlichen Eignung (Qualifikation)!
Die Stadt Kyritz sucht einen Fachbetrieb für anspruchsvolle Malerarbeiten im historischen Klausurflügel des Klosters. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die denkmalgerechte Überarbeitung von Wand- und Deckenflächen, die größtenteils aus historischem Lehmputz aus dem 18. und 19. Jahrhundert bestehen. Da es sich um ein historisches Gebäude handelt, sind spezielle Kenntnisse in traditionellen Handwerkstechniken und im Umgang mit Leimanstrichen zwingend erforderlich. Bieter müssen ihre fachliche Eignung sowie entsprechende Referenzen nachweisen, um den hohen Anforderungen an den Denkmalschutz gerecht zu werden.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach GWB
- Nachweis der fachlichen Eignung für denkmalpflegerische Malerarbeiten
- Referenzen für vergleichbare historische Bauprojekte
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2959) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 3 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 4 sowie Nr. 5 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 6 sowie Nr. 7 sowie Nr. 8 sowie Nr. 9 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB siehe "Fakultative Ausschlussgründe" § 124 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 124 Abs. 1 Nr. 9 GWB PQ zertifizierte Bieter: Prüfen Sie, ob die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Nachweise die geforderten Eignungsangaben und Nachweise dieses Vergabeverfahrens abdecken. Soweit die im Präqualifikationsverzeichnis für den einschlägigen Leistungsbereich hinterlegten Nachweise inhaltlich unzureichend sind, ist KEINE Nachforderung eines den Eignungsanforderungen genügenden Nachweises zulässig (gem. §16a EU VOB/A).
Aufteilung in Lose
1 LotDie Wand- und Deckenflächen bestehen überwiegend aus Lehmputzen, sowohl aus dem Bestand als auch aus neu hergestellten Ergänzungen. Der historische Lehmputz stammt im Wesentlichen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und weist Reste von Leimanstrichen an Wand- und Deckenflächen auf. - Prüfung und Vorbereitung der Untergründe (überwiegend Lehmputze) inkl. Reinigung, Festigung, ggf. behutsame Nachbearbeitung - Erhalt und Integration vorhandener historischer Oberflächen - Malermäßige Überarbeitung der Lehmputzflächen unter Berücksichtigung der Materialverträglichkeit - Ausführung von Anstrichsystemen auf Basis traditioneller Materialien Mengen: - ca. 600 m2 Deckenflächen (z.T. Anstrich entfernen, z.T. Vorbereiten, z.T. Fehlstellen spachteln, Grundierung, reversibler Grundanstrich, reversibler Anstrich) - ca. 900 m2 Innenputzflächen (z.T. Vorbereiten, z.T. Reinigen, z.T. Fehlstellen spachteln, Grundierung, reversibler Grundanstrich, reversibler Anstrich) - ca. 200 m2 Holzanstrich (z.T. Altanstrich entfernen, Vorbereitung, Ölanstrich) - ca. 200 m2 Sichtmauerwerk Reinigen - ca. 25 m2 Sichtmauerwerk Verfugung ausbessern und Kalklasur Zusätzlich umfasst die Maßnahme den Anstrich sämtlicher Holzbauteile im Innenraum, sofern diese nicht bereits durch den Tischler im Endanstrichzustand hergestellt werden. Dies betrifft insbesondere die Innentüren (inkl. Zargen und Bekleidungen) und die Treppenanlagen (Geländer, Handläufe, ggf. Tritt- und Setzstufen) Bei der geplanten Gesamtbaumaßnahme handelt es sich um den Umbau des Klausurflügel des ehemaligen Klosters (Bestandsgebäude) zum Museum. Zeitgleich wird daneben ein Neubau (Veranstaltungsgebäude mit Verbindern) errichtet. Das Baugrundstück liegt in Kyritz im Denkmalbereich "Altstadt Kyritz" und dem Bodendenkmal "Altstadt Kyritz". Im historischen Klausurflügel sind umfangreiche Malerarbeiten an Wand-, Decken- und Holzoberflächen auszuführen. Das Gebäude umfasst insgesamt ca. 600 m2 Deckenflächen sowie ca. 800 m2 Innenputzflächen. Schwerpunkt der Maßnahme ist die malermäßige Überarbeitung der vorhandenen historischen Oberflächen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen und unter Anwendung traditioneller Handwerkstechniken.
Zeitplan
- 4. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung