Fachbauüberwachung für Altlastenmanagement und Geotechnik beim Ausbau des Frankenschnellwegs

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Nürnberg schreibt gutachterliche Fachbauüberwachungsleistungen für den Ausbau des Frankenschnellwegs (Abschnitt West) in zwei Losen aus. Los 1 umfasst das Altlasten- und Materialmanagement, während Los 2 die geotechnische Baubegleitung beinhaltet. Die Leistungen erstrecken sich über die Bauphase und erfordern spezifische fachliche Qualifikationen sowie Zulassungen.
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Der Abschnitt West umfasst den Ausbau des Frankenschnellwegs von der Anschlussstelle Nürnberg-Doos / Fürth-Südstadt bis zur Anschlussstelle des FSW Nürnberg-Westring (Jansenbrücke). Mit dieser Ausschreibung werden in zwei Losen die gutachterlichen Tätigkeiten hinsichtlich der Entsorgung sowie Geotechnik ausgeschrieben. Das ist einmal die Fachbauüberwachung Altlasten- und Materialmanagement und einmal die Fachbauüberwachung Geotechnik. Beide sind für die verschiedenen Gewerke Ansprechpartner für die jeweiligen Themengebiete. Für das Los 1 Fachbauüberwachung Altlasten- und Materialmanagement sind dies u.a.: - Sichtung Bestandsunterlagen, Vorerkundungen, Genehmigungen, Bauzeitenplan, Verträge - Prüfung Angebot/Entsorgungskonzept AN-Bau - Arbeits- & Sicherheitsplanung kontaminierte Bereiche - Laufende Abstimmung mit Projektbeteiligten und fachgutachterliche Überwachung der Aushub- und Rückbauarbeiten zur Separierung. Kontinuierliche bedarfsgerechte Überwachung der Abfuhrmaßnahmen des AN-Bau und - Die FBÜ-AM ist zuständig für die Aushub- und Rückbauüberwachung, Zuweisung von Materialchargen auf einzelne Haufwerke - Durchführung von Deklarationsuntersuchungen an Haufwerken durch die FBÜ-AM in Eigenorganisation sowie deren fachgutachterliche Bewertung. - Kontrolle der Massen, Erstellung/Prüfung von Massenbilanzen. - Stellungnahmen, Überwachung der Materiallager, Teilnahme an Besprechungen Für die Ausführung der Arbeiten sind folgende Zulassungen bzw. besondere Qualifikationen erforderlich: Zulassung als Untersuchungsstelle gem. §18 BBodSchG; DGUV-101-004, TRGS 519/521; PN98 , signieren im eANV. Für das Los 2 Fachbauüberwachung Geotechnik ist dies im wesentlichen - Überwachung der ausschreibungskonformen Abwicklung der Baumaßnahme hinsichtlich der DIN 18300 ff(Homogenbereiche) - Geotechnische Abnahme von Bohrpfählen/Bauwerksankern, inkl. Begutachtungen bzw. Sohlabnahmen für Bohrpfähle innerhalb - Geotechnische Abnahme von Flachgründungen (Sohlabnahmen) - Überwachung und Betreuung der Anlage von Probefeldern / Probeverdichtungen - Erstellung von Arbeitsanweisungen zur Überwachung des Arbeitsverfahrens (M3-Methode gem. ZTV E-Stb 17) - Betreuung und Durchführung bzw. Überwachung von Kontrollprüfungen gem. ZTV E-Stb 17 - Überprüfung und Bewertung der Eigenüberwachungsmaßnahmen des AN-Bau gem. ZTV E-Stb 17 Die Arbeiten sind verantwortlich durch einen Geotechnischen Sachverständigen gem. DIN 4020 oder Fachplaner für Geotechnik gem. DIN 1054 zu begleiten. Folgende Anforderungen sind nachzuweisen und werden auf Verlangen vorgelegt: Art des Studium / Dauer Praxiserfahrung: - Dipl.-Ing., Master (M.Sc., M.Eng), Dipl.-Geol., oder vglb., Berufserfahrung: mind. 2 Jahre - Dipl.-Ing (FH), Berufserfahrung: mind. 2 Jahre - Bachelor, Berufserfahrung: mind. 4 Jahre Die Praxiserfahrung wird über die Referenzen belegt für die Teilbereiche: - Gründung von Bauwerken - Tiefbau und Baugruben - Verkehrswegebau Prüfverfahren, die Teil der RAP Stra 15 sind, dürfen nur von anerkannten Prüfstellen durchgeführt werden. Das Prüflabor ist vor Untersuchung der jeweiligen Probe dem AG mitzuteilen. Auf Verlangen wird die Prüfstelle der Vergabestelle mitgeteilt.
Für den Ausbau des Frankenschnellwegs in Nürnberg sucht die Stadt spezialisierte Ingenieurbüros für die fachliche Baubegleitung. Das Projekt ist in zwei Bereiche unterteilt: Los 1 konzentriert sich auf den Umgang mit Altlasten und die fachgerechte Entsorgung von Aushubmaterial, während Los 2 die geotechnische Überwachung der Baugruben und Gründungen sicherstellt. Bieter müssen für diese anspruchsvollen Aufgaben nachweisbare Erfahrung im Verkehrswegebau sowie spezifische Zertifizierungen, etwa für den Umgang mit kontaminierten Bereichen oder geotechnische Sachverständigenprüfungen, vorlegen. Die Vergabe erfolgt rein über den Preis.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Zulassung als Untersuchungsstelle gem. §18 BBodSchG
- Qualifikation DGUV-101-004, TRGS 519/521
- Geotechnischer Sachverständiger gem. DIN 4020 oder Fachplaner gem. DIN 1054
- Nachweis von Praxiserfahrung in Gründung, Tiefbau und Verkehrswegebau
- Erfüllung der Ausschlussvoraussetzungen gem. §§ 123-126 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 € belegt worden ist. Gemäß § 56 Abs. 2 VgV. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
2 Lote- Sichtung Bestandsunterlagen, Vorerkundungen, Genehmigungen, Bauzeitenplan, Verträge - Prüfung Angebot/Entsorgungskonzept AN-Bau - Arbeits- & Sicherheitsplanung kontaminierte Bereiche - Laufende Abstimmung mit Projektbeteiligten und fachgutachterliche Überwachung der Aushub- und Rückbauarbeiten zur Separierung. Kontinuierliche bedarfsgerechte Überwachung der Abfuhrmaßnahmen des AN-Bau und - Die FBÜ-AM ist zuständig für die Aushub- und Rückbauüberwachung, Zuweisung von Materialchargen auf einzelne Haufwerke - Durchführung von Deklarationsuntersuchungen an Haufwerken durch die FBÜ-AM in Eigenorganisation sowie deren fachgutachterliche Bewertung. - Kontrolle der Massen, Erstellung/Prüfung von Massenbilanzen. - Stellungnahmen, Überwachung der Materiallager, Teilnahme an Besprechungen Für die Ausführung der Arbeiten sind folgende Zulassungen bzw. besondere Qualifikationen erforderlich: Zulassung als Untersuchungsstelle gem. §18 BBodSchG; DGUV-101-004, TRGS 519/521; PN98 , signieren im eANV.
- Überwachung der ausschreibungskonformen Abwicklung der Baumaßnahme hinsichtlich der DIN 18300 ff (Homogenbereiche) - Geotechnische Abnahme von Bohrpfählen/Bauwerksankern, inkl. Begutachtungen bzw. Sohlabnahmen für Bohrpfähle innerhalb - Geotechnische Abnahme von Flachgründungen (Sohlabnahmen) - Überwachung und Betreuung der Anlage von Probefeldern / Probeverdichtungen - Erstellung von Arbeitsanweisungen zur Überwachung des Arbeitsverfahrens (M3-Methode gem. ZTV E-Stb 17) - Betreuung und Durchführung bzw. Überwachung von Kontrollprüfungen gem. ZTV E-Stb 17 - Überprüfung und Bewertung der Eigenüberwachungsmaßnahmen des AN-Bau gem. ZTV E-Stb 17 Die Arbeiten sind verantwortlich durch einen Geotechnischen Sachverständigen gem. DIN 4020 oder Fachplaner für Geotechnik gem. DIN 1054 zu begleiten. Folgende Anforderungen sind nachzuweisen und werden auf Verlangen vorgelegt: Art des Studium / Dauer Praxiserfahrung: - Dipl.-Ing., Master (M.Sc., M.Eng), Dipl.-Geol., oder vglb., Berufserfahrung: mind. 2 Jahre - Dipl.-Ing (FH), Berufserfahrung: mind. 2 Jahre - Bachelor, Berufserfahrung: mind. 4 Jahre Die Praxiserfahrung wird über die Referenzen belegt für die Teilbereiche: - Gründung von Bauwerken - Tiefbau und Baugruben - Verkehrswegebau Prüfverfahren, die Teil der RAP Stra 15 sind, dürfen nur von anerkannten Prüfstellen durchgeführt werden. Das Prüflabor ist vor Untersuchung der jeweiligen Probe dem AG mitzuteilen. Auf Verlangen wird die Prüfstelle der Vergabestelle mitgeteilt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price100%
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Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung