Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH
Auftragswert
€200k
Zuschlag am
30. Juni 2026
Konzeption eines landesweiten Rad-Hauptnetzes für den Alltagsradverkehr in Sachsen

Was wird ausgeschrieben
Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung schreibt die Erstellung eines landesweiten Rad-Hauptnetzkonzepts aus. Ziel ist die strategische Planung und Optimierung der Radverkehrsinfrastruktur für den Alltagsverkehr im Freistaat Sachsen. Der Auftrag hat eine Laufzeit von 900 Tagen und wird primär nach qualitativen Kriterien vergeben.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Konzeption eines landesweiten Rad-Hauptnetzes für den Alltagsradverkehr im Freistaat Sachsen
Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung sucht einen Dienstleister, der ein landesweites Konzept für ein Rad-Hauptnetz für den Alltagsverkehr in Sachsen erstellt. Da der Ausbau der Radwege oft durch begrenzte Ressourcen und lange Planungszeiten gebremst wird, werden hierfür intelligente und pragmatische Strategien gesucht. Der Auftrag umfasst die fachliche Planung und Konzeption über einen Zeitraum von etwa zweieinhalb Jahren. Die Vergabe erfolgt zu 70 Prozent auf Basis der Qualität des Konzepts und zu 30 Prozent auf Basis des Preises.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Radverkehr hat in den vergangenen Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Mit dieser Entwicklung konnte der Ausbau der Radverkehrsinfrastrukturen jedoch vor dem Hintergrund begrenzter finanzieller und planerischer Ressourcen sowie langer Planungs- und Genehmigungszeiträume nicht Schritt halten. Daher sind Strategien für Effektivitätssteigerungen in der Umsetzung, intelligente Handlungsansätze und pragmatische Herangehensweisen gefragt. Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung plant aus diesem Anlass die Konzeption eines landesweiten und Baulastträger-übergreifenden Rad-Hauptnetzes für den Alltagsradverkehr. Bei diesem vom Auftragnehmer in Abstimmung mit den zu beteiligenden Akteuren zu entwickelnden Landesradverkehrsnetz handelt es sich um ein „dynamisches Zielnetz“, das auch nach Abschluss der Leistungen des Auftragnehmers Anpassungen an neue oder veränderte Rahmenbedingungen ermöglichen soll. Der Freistaat Sachsen beabsichtigt außerdem, die Ergebnisse und konkreten Handlungsempfehlungen des Auftragsgegenstandes einzusetzen, um verschiedene Verbesserungen bei der Gestaltung der Radverkehrsinfrastruktur zu bewirken. Das Ergebnis zielt insgesamt auf die Schaffung durchgängiger Radverkehrsverbindungen bei effizientem Mitteleinsatz. Mit dem vorliegenden Verfahren sucht der Auftraggeber ein geeignetes Unternehmen, welches die ausgeschriebenen Leistungen umsetzt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price30%
Für die Wertung des Zuschlagskriteriums Preis wird das angebotene wertungsfähige Gesamthonorar (brutto) zugrunde gelegt. Für die Bewertung des Preises erfolgt eine Umwandlung des sich aus den Angebotspreisen errechneten Gesamtpreises in eine Punktebewertung nach der Preisquotientenmethode. Der angebotene Gesamtpreis des günstigsten Angebotes wird durch den angebotenen Gesamtpreis des jeweiligen Angebotes/Bieters dividiert und mit dem Faktor 100 skaliert. Das so entstandene Ergebnis wird mit 0,3 multipliziert und damit zu 30 Prozent in die Bewertung eingerechnet.
- quality70%
Es werden maximal 15 Punkte vergeben. Dabei werden 3 Unterkriterien bewertet. Die erreichte Gesamtpunktzahl des jeweiligen Angebotes wird durch die höchste erreichte Gesamtpunktzahl (Summe der Einzelpunkte) aller Angebote dividiert und mit dem Faktor 100 skaliert. Das so entstandene Ergebnis wird mit 0,7 multipliziert und damit zu 70 Prozent in die Bewertung eingerechnet.
Zeitplan
- 6. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Juni 2026Zuschlag erteiltZuschlag an IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH · €200k