TED·486162-2026·Schließt in 32 Tagen

Konzept zur Durchführung von Next Generation Sequencing (NGS)

Medizinische Geräte und LaborbedarfGesundheitswesenMedizintechnikMolekularbiologieDiagnostikGesundheitswesenLaborbedarf
Auftragswert
~€1.2M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
14. Aug. 2026
32 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Klinikum Chemnitz gGmbH sucht ein Konzept zur Durchführung von Next Generation Sequencing (NGS) für das Institut für Pathologie. Ziel ist die Abwicklung von jährlich ca. 650 bis 700 Sequenzierungen von Tumormarkern. Die Ausschreibung adressiert die molekulare Diagnostik mittels Hochdurchsatz-Sequenzierung.

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Konzept zur Durchführung von Next Generation Sequencing (NGS)

VergabeHero-Einschätzung

Das Klinikum Chemnitz möchte seine molekularpathologische Diagnostik modernisieren und sucht hierfür ein Konzept zur Durchführung von Next Generation Sequencing (NGS). Dabei handelt es sich um ein modernes Verfahren zur Hochdurchsatz-Sequenzierung, mit dem genetische Veränderungen in Tumorgewebe schnell und präzise analysiert werden können. Das Klinikum rechnet mit einem steigenden Bedarf von bis zu 700 Untersuchungen pro Jahr. Anbieter sollten Erfahrung in der molekularen Diagnostik und der Implementierung solcher Sequenzierungsprozesse in klinischen Umgebungen mitbringen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Konzept zur Durchführung von Next Generation Sequencing (NGS)

Die Klinikum Chemnitz gGmbH betreibt im Institut für Pathologie eine Molekular-Pathologie, in der aktuell ca. 400 bis 500 Sequenzierungen pro Jahr von Tumormarkern durchgeführt werden. Es wird eingeschätzt, dass die Anzahl auf 650 bis 700 pro Jahr steigen wird. Die Hochdurchsatz-Sequenzierung (Next-Generation-Sequencing, NGS) ist heute Standard in der molekularen Diagnostik, da sie die gleichzeitige Analyse hunderter Gene bzw. Biomarkern erlaubt. Die Identifikation von genetischen Veränderungen in Gewebe und Blut bildet das Fundament der personalisierten Präzisionsonkologie, um zielgerichtete Therapien exakt an das molekulare Biomarkerprofil eines Tumors anzupassen. Das Institut für Pathologie soll mit einem Sequenziergerät ausgestattet werden, das es ermöglicht mit den sich schnell entwickelnden Anforderungen und Vorgaben des Berufsverbandes Deutscher Pathologinnen und Pathologen e.V. (BDP) und der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) zu entsprechen. Dazu soll im Verhandlungsverfahren eine konzeptionelle Lösung angeboten werden, die folgende Mindestanforderungen beinhaltet: • Ermittlung genetischer Alterationen auf DNA- und RNA-Ebene (aus FFPE, Liquid Biopsy • Sicherstellung von Ringversuchen • Sarkom-Diagnostik auf Basis spezifischer Genfusio-Bestimmung • Sequenzierung von mehr als 500 Biomarkern (HRD, TMB, MSI) • Möglichkeit der WES-Sequenzierung • Kompatibilität für den Einsatz von Fremd-Assays „Offenes System“ • Vollautomatisches System • Möglichkeit zur Darstellung polyrepetiver Sequenz-Bereiche • Datenauswertung und Datenanalyse Aufgrund der Komplexität der Umstellung des NGS wird mit einer erheblichen Einarbeitungsphase gerechnet, die in ihrem zeitlichen Ausmaß noch nicht beziffert werden kann. Wir erwarten von den Bewerbern/Bietern höchste fachliche Expertise, die in 3 Referenzen (Anforderungen siehe Formular KCLW-V13 Eigenerklärung zur Eignung) nachzuweisen ist.

CPV 33127000
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 14. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 14. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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