Abbruch- und Rohbauarbeiten zur Nutzbarmachung der Kongresshalle Nürnberg
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Nürnberg vergibt Abbruch- und Rohbauarbeiten an der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Die Leistungen umfassen den Abbruch von Stahlbeton (ca. 470m³), Estrich und Mörtelflächen (ca. 63m³), Stahlträgern (ca. 5m³) sowie diversen Fenstern, Verglasungen und Rolltoren. Im Rohbau werden Stahlbetonstürze (ca. 1,13m³), Mauerwerksarbeiten mit Handschlagziegeln (ca. 25m²), Ausbesserungen (ca. 2.500 Ziegel), Glattstrich (ca. 1.150m) und Kernbohrungen (ca. 160 Stück) ausgeführt. Ziel ist die Ertüchtigung des Rohbaus und die Herstellung einer dichten Gebäudehülle nach erfolgter Schadstoffsanierung.
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ca. 470m³ (nur Abbruch) - Stahlbeton (Stürze und Decken), ca. 63m³ (nur Abbruch) - Estrich- und Mörtelflächen, ca. 5m³ (nur Abbruch) - Stahlträger und Stahlbauteile, ca. 3.400 kg - Holzfenster, ca. 25 Stück - Stahl-Glas-Verglasungen, ca. 6 Stück - Betonierte Verglasungen, ca. 16 Stück - Rolltor, ca. 1 Stück - Putzflächen, ca. 500m² - Bituminöse Abdichtungen, ca. 102m² - Abtransport und Entsorgung Abbruchmaterialien RC-2, DK0, DK1, DK2., ca. 1.080t Die Arbeiten erfolgen in allen Geschossen überwiegend an Hof- und Straßenfassade der Kongresshalle 02 Rohbauarbeiten - Herstellen von Stahlbetonstürzen ca. 1,13m³ - Nachträgliche Bewehrungsanschlüsse, ca. 2 Stück Die Arbeiten erfolgen in allen Geschossen überwiegend an Hof- und Straßenfassade der Kongresshalle 03 Rohbauarbeiten – Mauerwerksarbeiten 45262522-6 (Mauerwerksarbeiten) - Ausmauerungen mit Handschlagziegeln ca. 25m² - Ausbesserungen bauzeitlichen Bestandsmauerwerks mit Handschlagziegeln ca. 2.500 Stück Ziegel - Glattstrich auf Mauerwerk ca. 1.150m - Kernbohrungen Bestandsmauerwerk und deren Verfüllung bis Durchmesser 40cm, ca. 160 Stück // Die Stadt Nürnberg beabsichtigt die Durchführung von Maßnahmen zur grundsätzlichen Nutzbarmachung und Substanzsicherung der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Der Torso der unvollendeten und aktuell nicht nutzbaren Kongresshalle wurde in den Jahren 1935 bis 1939 (Einstellung der Baumaßnahme) errichtet und ist eine der größten baulichen Hinterlassenschaften der NS-Diktatur. Nach der erfolgten Schadstoffsanierung (nicht Gegenstand dieses Verfahrens) sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die den späteren Ausbau ermöglichen sollen. Ziel des Teilprojekts der grundsätzlichen Nutzbarmachung und Substanzsicherung ist die Ertüchtigung des Rohbaus und die Herstellung einer dichten Gebäudehülle.
Die Stadt Nürnberg beauftragt Abbruch- und Rohbauarbeiten an der historischen Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Das 1935–1939 erbaute Gebäude ist ein Torso aus der NS-Zeit und soll nun grundlegend nutzbar gemacht werden. Die Arbeiten umfassen den Abbruch von Stahlbeton, Estrich, Stahlteilen sowie Fenstern und Verglasungen, anschließend werden Stahlbetonstürze hergestellt, Mauerwerksausbesserungen mit traditionellen Handschlagziegeln vorgenommen und die Gebäudehülle abgedichtet. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Bauwerk mit historischer Bedeutung, das nach der Schadstoffsanierung für eine zukünftige Nutzung ertüchtigt wird. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte)
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eignung für Abbrucharbeiten im Bestand
- Erfahrung mit Mauerwerksarbeiten (Handschlagziegel)
- Fähigkeit zur Durchführung von Kernbohrungen bis 40cm Durchmesser
- Entsorgungsnachweis für RC-Materialien (RC-2, DK0, DK1, DK2)
- Erfahrung mit Stahlbetonarbeiten im Hochbau
- Kenntnisse im Umgang mit denkmalgeschützten Bauwerken
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 Lotca. 470m³ (nur Abbruch) - Stahlbeton (Stürze und Decken), ca. 63m³ (nur Abbruch) - Estrich- und Mörtelflächen, ca. 5m³ (nur Abbruch) - Stahlträger und Stahlbauteile, ca. 3.400 kg - Holzfenster, ca. 25 Stück - Stahl-Glas-Verglasungen, ca. 6 Stück - Betonierte Verglasungen, ca. 16 Stück - Rolltor, ca. 1 Stück - Putzflächen, ca. 500m² - Bituminöse Abdichtungen, ca. 102m² - Abtransport und Entsorgung Abbruchmaterialien RC-2, DK0, DK1, DK2., ca. 1.080t Die Arbeiten erfolgen in allen Geschossen überwiegend an Hof- und Straßenfassade der Kongresshalle 02 Rohbauarbeiten - Herstellen von Stahlbetonstürzen ca. 1,13m³ - Nachträgliche Bewehrungsanschlüsse, ca. 2 Stück Die Arbeiten erfolgen in allen Geschossen überwiegend an Hof- und Straßenfassade der Kongresshalle 03 Rohbauarbeiten – Mauerwerksarbeiten 45262522-6 (Mauerwerksarbeiten) - Ausmauerungen mit Handschlagziegeln ca. 25m² - Ausbesserungen bauzeitlichen Bestandsmauerwerks mit Handschlagziegeln ca. 2.500 Stück Ziegel - Glattstrich auf Mauerwerk ca. 1.150m - Kernbohrungen Bestandsmauerwerk und deren Verfüllung bis Durchmesser 40cm, ca. 160 Stück // Die Stadt Nürnberg beabsichtigt die Durchführung von Maßnahmen zur grundsätzlichen Nutzbarmachung und Substanzsicherung der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Der Torso der unvollendeten und aktuell nicht nutzbaren Kongresshalle wurde in den Jahren 1935 bis 1939 (Einstellung der Baumaßnahme) errichtet und ist eine der größten baulichen Hinterlassenschaften der NS-Diktatur. Nach der erfolgten Schadstoffsanierung (nicht Gegenstand dieses Verfahrens) sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die den späteren Ausbau ermöglichen sollen. Ziel des Teilprojekts der grundsätzlichen Nutzbarmachung und Substanzsicherung ist die Ertüchtigung des Rohbaus und die Herstellung einer dichten Gebäudehülle.
Zuschlagskriterien
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Zeitplan
- 23. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert