Konfokales Laser-Scanning-Mikroskop für die biologische Forschung

Was wird ausgeschrieben
Die Universität Erlangen-Nürnberg beschafft ein hochspezialisiertes konfokales Laser-Scanning-Mikroskop für den Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie. Das System muss für die Untersuchung von nichttransparenten, pflanzlichen Lebendgeweben geeignet sein und eine simultane Detektion mehrerer Emissionen sowie hohe Scangeschwindigkeiten ermöglichen. Die Ausschreibung erfolgt im offenen Verfahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Biowissenschaften, insbesondere die Pflanzenwissenschaften am Department Biologie der FAU, haben einen ausgeprägten zellbiologischen Forschungsfokus. Am Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie ist die Membranbiologie ein zentrales Thema. Untersucht werden vorwiegend membranlokalisierte Rezeptoren, Membrantoxine, Plasmodesmata, Zuckertransporter und Calciumkanäle. Von besonderem Interesse sind dabei die hochaufgelöste subzelluläre Lokalisierung, die molekulare Funktion, die Dynamik der Proteinverteilung sowie mögliche Komplexbildungen mit anderen Proteinen. Das zu beschaffende System soll vorrangig zur Bearbeitung physiologischer und zellbiologischer Fragestellungen an nichttransparenten Präparaten eingesetzt werden. Der überwiegende Teil der Proben besteht aus vielschichtigen pflanzlichen Lebendgeweben, die mehrere Fluorophore exprimieren oder mit unterschiedlichen mobilen Fluoreszenzfarbstoffen beladen werden. Da Pflanzen zudem verschiedene autofluoreszierende Substanzen wie Chlorophyll oder Lignin enthalten, wird ein System benötigt, das mehrere Emissionen simultan detektieren kann und auch in tieferen Gewebeschichten eine hohe Empfindlichkeit bei bestmöglichem Signal-zu-Rausch-Verhältnis aufweist. Darüber hinaus erfordern die zellbiologischen Fragestellungen hohe Scangeschwindigkeiten sowie Module für eine sehr hochaufgelöste, lineare Bildgebung. Damit sollen quantifizierbare Informationen über die inneren Strukturen von Organellen sowie über Prozesse in und an der Plasmamembran gewonnen werden, beispielsweise zur Organisation und Dynamik von Proteinen wie Membrantoxinen oder Rezeptorproteinen in Komplexen und Membrandomänen.
Die Universität Erlangen-Nürnberg sucht ein hochmodernes Mikroskop für ihre biologische Forschung. Das Gerät soll vor allem pflanzliche Gewebe untersuchen, die aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften (wie Chlorophyll) schwer zu durchleuchten sind. Da die Forscher Prozesse in lebenden Zellen in Echtzeit und mit hoher Detailtiefe beobachten wollen, muss das Mikroskop sehr schnell scannen und gleichzeitig mehrere Lichtsignale präzise erfassen können. Es handelt sich um eine spezialisierte Laborausstattung für den wissenschaftlichen Betrieb.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß § 123, 124 GWB
- Nachweis der Eignung gemäß § 57, 42 Abs. 1 VgV
- Beachtung der Vorgaben gemäß § 16a Abs. 1 VOB/A-EU
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Biowissenschaften, insbesondere die Pflanzenwissenschaften am Department Biologie der FAU, haben einen ausgeprägten zellbiologischen Forschungsfokus. Am Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie ist die Membranbiologie ein zentrales Thema. Untersucht werden vorwiegend membranlokalisierte Rezeptoren, Membrantoxine, Plasmodesmata, Zuckertransporter und Calciumkanäle. Von besonderem Interesse sind dabei die hochaufgelöste subzelluläre Lokalisierung, die molekulare Funktion, die Dynamik der Proteinverteilung sowie mögliche Komplexbildungen mit anderen Proteinen. Das zu beschaffende System soll vorrangig zur Bearbeitung physiologischer und zellbiologischer Fragestellungen an nichttransparenten Präparaten eingesetzt werden. Der überwiegende Teil der Proben besteht aus vielschichtigen pflanzlichen Lebendgeweben, die mehrere Fluorophore exprimieren oder mit unterschiedlichen mobilen Fluoreszenzfarbstoffen beladen werden. Da Pflanzen zudem verschiedene autofluoreszierende Substanzen wie Chlorophyll oder Lignin enthalten, wird ein System benötigt, das mehrere Emissionen simultan detektieren kann und auch in tieferen Gewebeschichten eine hohe Empfindlichkeit bei bestmöglichem Signal-zu-Rausch-Verhältnis aufweist. Darüber hinaus erfordern die zellbiologischen Fragestellungen hohe Scangeschwindigkeiten sowie Module für eine sehr hochaufgelöste, lineare Bildgebung. Damit sollen quantifizierbare Informationen über die inneren Strukturen von Organellen sowie über Prozesse in und an der Plasmamembran gewonnen werden, beispielsweise zur Organisation und Dynamik von Proteinen wie Membrantoxinen oder Rezeptorproteinen in Komplexen und Membrandomänen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price30%
Preis
- quality70%
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Zeitplan
- 28. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung