Kompensation von CO2-Emissionen aus Flugreisen

Was wird ausgeschrieben
Die Fraunhofer-Gesellschaft schreibt die Kompensation von CO2-Emissionen für Flugreisen im Jahr 2025 aus. Der Auftrag umfasst die Kompensation von insgesamt 13.987 Tonnen CO2 sowie 141 Tonnen Negativ-Emissionen. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren.
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Kompensation Flugreisen 2025
Die Fraunhofer-Gesellschaft sucht einen Dienstleister, der die CO2-Emissionen ihrer Flugreisen für das Jahr 2025 ausgleicht. Dabei geht es um die Kompensation von insgesamt 13.987 Tonnen CO2 sowie 141 Tonnen an sogenannten Negativ-Emissionen, bei denen CO2 dauerhaft der Atmosphäre entzogen wird. Der Auftraggeber legt bei der Auswahl großen Wert auf die Qualität der Klimaschutzprojekte und deren Übereinstimmung mit den eigenen Unternehmenswerten. Der Preis macht 35 Prozent der Bewertung aus, während die restlichen 65 Prozent auf die inhaltliche Qualität und das Konzept der Projekte entfallen.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe nach nationalem Recht
- Nachweis der Zusätzlichkeit der Kompensationsprojekte
- Konzept zur Übereinstimmung der Projekte mit den Wertvorstellungen der Fraunhofer-Gesellschaft
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten alle einschlägigen zwingenden wie fakultativen Ausschlussgründe, die durch nationales Recht normiert sind. Siehe Vergabeunterlagen
Aufteilung in Lose
1 Lotsiehe LV
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality25%
Bitte stellen Sie uns dar, ob und wie Sie dieses Kriterium in Ihren Kompensationsprojekten berücksichtigen bzw. ob Sie ein Konzept haben, mit Hilfe dessen Sie eine nachweisbare Zusätzlichkeit der Projekte über die Standards des Clean Development Mechanism - (CDM) hinaus sicherstellen können.
- quality40%
Die zu fördernden Projekte sollen auf die Wertvorstellungen Fraunhofers einzahlen. Hier sind jeweils kurze Erläuterungen zu den einzelnen Projekten und zu folgenden Punkten erforderlich: Verantwortungsbewusstsein: - Einbeziehung lokaler Gemeinschaften - Berücksichtigung der sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Projekts - Orientierung an den SDGs: Bei der Reduktion von CO2-Emis-sionen sollte auch die Abdeckung weiterer SDGs im Fokus stehen (Auflistung der im Projekt adressierten SDGs mit kurzer, plausibler Begründung) Innovation - Berücksichtigung lokaler Ressourcen und Umsetzbarkeit vor Ort, ggf. Weiterentwicklung von angewandten Lösungen - Nutzbarkeit für die Zukunft, Zukunftsszenario mit bzw. ohne das Projekt - Modellwirkung - Anwendbarkeit auf andere Städte und/ oder Regionen Wirtschaftlichkeit: Wertschöpfung durch Technologietransfer - Förderung lokaler Wertschöpfung und Innovationskraft vor Ort - Berücksichtigung der Bevölkerungsteile, die von dem Projekt (nicht) profitieren - Transparenz und Kontrolle der Projektentwicklungen und Finanzierung
- price35%
Es wird der Gesamtpreis der addierten Tonnenpreise (insg. 13.987 Tonnen Kompensation und insg. 141 Tonnen Negativ-Emissionen) bewertet.
Zeitplan
- 5. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung