TED·384249-2026

Kipptrommelofen für die Metallverarbeitung

Technische Universität Bergakademie FreibergFreiberg, GermanyVeröffentlicht 4. Juni 2026
Auftragswert
~€225k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg schreibt die Fertigung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Kipptrommelofens aus. Der Ofen ist für die Verarbeitung von Aluminiumschrotten, Aluminiumkrätzen und -schlacken sowie weiteren NE-metallhaltigen Rohstoffen ausgelegt. Es handelt sich um ein einzelnes Los.

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Kipptrommelofen

VergabeHero-Einschätzung

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg sucht einen spezialisierten Anbieter für die Herstellung und Installation eines Kipptrommelofens. Dieses Gerät dient der thermischen Verarbeitung von Aluminiumschrotten und verschiedenen metallhaltigen Schlacken. Der Auftrag umfasst neben der eigentlichen Fertigung auch die Lieferung, den Aufbau vor Ort sowie die Inbetriebnahme der Anlage. Bei der Auswahl des Anbieters liegt der Fokus zu 70 Prozent auf der technischen Qualität und Auslegung des Ofens für die spezifischen Einsatzbereiche, während der Preis mit 30 Prozent gewichtet wird.

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Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Kipptrommelofen

Fertigung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Kipptrommelofens

CPV 42300000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Gewichtung 30%

    30%
  • quality

    3.1.1 Auslegung des KTO für die Verarbeitung von primär Aluminiumschrotten, sekundär Aluminiumkrätzen und -schlacken sowie im Sonderfall von nichteisenmetallhaltigen Rohstoffen wie NE-Schlacken, E-Schrotten, Lithium-Batterien und Laterit, Ausschluss-kriterium 3.1.2 Ausführung des KTO als feuerfest zugestellter rotier- und kippbarer Zylinder mit Boden und Konus. Der Konus umschließt die Ofenöffnung und verfügt über einen schwenkbaren, austauschbaren Ofendeckel, Ausschluss-kriterium, 3.1.3 Die Ausführung des KTO berücksichtigt eine maximale Bodenbelastung von 100 kN/m² am Aufstellort, Ausschluss-kriterium, 3.1.4 Die Ofenöffnung hat einen Mindestdurchmesser von 350mm, Ausschluss-kriterium, 3.1.5 Das Bruttovolumen des Ofens beträgt 0,25 m3. (Die höchste Punktzahl wird dem Angebot zugeordnet, dessen angegebener Wert dem Sollwert am nächsten kommt.) 5 Punkte, 3.1.6 Das Nutzvolumen des Ofens (bei etwa -30°, Betriebsposition) beträgt 0,125 m3. (Die höchste Punktzahl wird dem Angebot zugeordnet, dessen angegebener Wert dem Sollwert am nächsten kommt.) 5 Punkte, 3.1.7 Der KTO ist ausgelegt für einen Batchbetrieb mit einer Chargier-/ Einschmelzrate von 100 kg/h (Aluminium) 5 Punkte, 3.1.8 Die Antriebsart von beweglichen Teilen erfolgt bevorzugt elektrisch. 5 Punkte, 3.1.9 Die Kippbewegung des KTO ist in einem Bereich von ca. -30° (Arbeitsposition) bis +45° (maximaler Winkel zur Entleerung) möglich. Abweichungen von ± 5° sind zulässig. 1 Punkt, 3.1.10 Die Kippachse befindet sich nahe der Ofenöffnung und ermöglicht ein Vergießen des Materials aus dem Ofen mit annähernd ortsfester Ausgussposition. 1 Punkt, 3.1.11 Die komplette Leerung (Abguss) muss über den Kippwinkel sichergestellt werden können. Ausschluss 3.1.12 Die Drehbewegung des Ofens ist einstellbar mit Rotationsgeschwindigkeiten zwischen 1,0 U/min und 5,0 U/min. 1 Punkt, 3.1.13 In den Ofendeckel eingelassen befindet sich:- Brennerlanzenport- Raffinationslanzenport- Prozessbeobachtungsfenster- Durchlass für Laborinstrumente- Schnittstelle zur Abgas- Behandlungseinrichtung, Ausschluss-kriterium, 3.1.14 Ofenausmauerung mit einer an genannte Einsatzmaterialien angepassten Feuerfestverschleißschicht. Ausschluss-kriterium, 3.1.15 Ofenauslegung für eine nominale Prozesstemperatur von 700 – 750 °C, Ausschluss-kriterium 3.1.16 Erreichen einer maximal geforderten Betriebstemperatur von etwa 1500 °C.< 1300°C = Ausschluss, 1300-1400°C= 3 Punkte, 1400-1500°C= 6 Punkte, 3.1.17 Auslegung der Abgasführung (Primärabgas) zur Abgasbehandlungseinrichtung für eine Abgasmenge von mindestens 400 Nm3/h. Ausschluss-kriterium, 3.1.18 Zum Erfassen möglicher Sekundärluft (Falschluft) wird eine Abzugshaube bzw. Einhausung vorgesehen.Ausschluss-kriterium, 3.1.19 Zur Abgasführung (Primärabgas) bis zur Schnittstelle (Flansch) an die Abgasreinigungseinheit wird ein Abgasrohr mit 2 bis 3 m Länge bereitgestellt. 1 Punkt, 3.1.20 Zur Abgasführung (Sekundärabgas) bis zur Schnittstelle (Flansch) an die Abgasreinigungseinheit wird ein Abgasrohr mit 6 bis 8 m Länge bereitgestellt. 1 Punkt 3.1.21 Möglichkeit zur Aufnahme einer Brennerlanze im austauschbaren KTO-Deckel. Ausschluss-kriterium, 3.1.22 Möglichkeit zur Aufnahme einer Plasmafackel im austauschbaren KTO-Deckel. Die Plasmafackel ist NICHT Teil der vorliegenden Ausschreibung. Ausschluss-kriterium, 3.1.23 Über das Prozessbeobachtungsfenster und/oder den Durchlass für Laborinstrumente wird die Möglichkeit zur Probenahme sichergestellt – während des Betriebs oder bei einer kurzen Pause. Ausschluss-kriterium, 3.2.1 Einbringen einer Leistung von mindestens 200 kW. Ausschluss-kriterium 3.2.2 Ausführung des Brennersystems (I) als Erdgas/ Sauerstoff-Brenner, falls notwendig wassergekühlt. Ausschluss-kriterium, 3.2.3 Einbringen der Brennergase Sauerstoff mit bis zu 44 Nm3/h und Erdgas mit bis zu 20 Nm3/h. 1 Punkt, 3.2.4 Ausführung des Brennersystems (II) als Wasserstoff/ Sauerstoff-Brenner, falls notwendig wassergekühlt. Ausschluss-kriterium, 3.2.5 Möglichkeit zum Einbringen des Brenngases Wasserstoff mit bis zu 60 Nm3/h. Bewertung: 1 Punkt, 3.2.6 Mögliche Luftzahl (λ) von 0,9 bis 1,1, 1 Punkt, 3.3. Raffinationslanze, 3.3.1 Raffinationslanze ausgeführt als ungekühlte Verzehrlanze. Ausschluss-kriterium, 3.3.2 Ausführung für das potentielle Einbringen der Gase Argon, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Druckluft. Ausschluss-kriterium, 3.3.3 Bereitstellung einer Versorgungseinheit zur Einstellung und prozentualen Mischung der unter Punkt 3.3.2 genannten Gase. Ausschluss-kriterium, 3.3.4 Möglichkeit zum Einbringen der Gase sowohl bei in die Schmelze eingetauchter als auch bei nicht eingetauchter Lanze. Ausschluss-kriterium, 3.3.5 Für kritische Gasgemische kann die Raffinationslanze automatisch sowie manuell verfahren werden, 1 Punkt, 3.3.6 Die Festlegung der Versorgungsdrücke erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber im Zuge des Detail-Engineerings, 1 Punkt, 3.3.7 Die Raffinationslanze ist ausgelegt für einen minimalen Durchfluss von 5 bis 15 Nm3/h., 1 Punkt, 3.3.8 Die Raffinationslanze ist ausgelegt für einen nominalen Durchfluss von 45 bis 55 Nm3/h., 1 Punkt, 3.3.9 Die Raffinationslanze ist ausgelegt für einen maximalen Durchfluss von 60 bis 70 Nm3/h., 1 Punkt, 3.4. Chargiersystem, 3.4.1 Auslegung des Chargiersystems mit einer Kapazität von 15-20 l., 1 Punkt, 3.4.2 Manuelle Handhabung des Systems, bevorzugt rein mechanisch durch eine Person zu bedienen, 1 Punkt, 3.4.3 Auslegung des Systems für die Nutzung des vom Auftraggeber bauseitig vorgesehenen Krans und/oder Gabelstaplers, 1 Punkt, 3.5 Anlagenübergreifende Anforderungen Kriterium, 3.5.1 Anschluss der erforderlichen Medien an zentraleAnschluss der erforderlichen Medien an zentrale Abgabepunkte inkl. Rohrleitungen bis 10 m Länge Ausschluss-kriterium, Einsatz eines geeigneten Steuerungs- und Automatisierungssystems. Ausschlusskr. Steuerung und Parametrisierung grundlegender Prozessfunktionen über Touchpanel (z. B. Rotation starten/stoppen, Drehzahlwahl, Brennerstart) weitere im LV

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Zeitplan

  1. 4. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert