Projektsteuerungsleistungen für den Neubau eines Kinder- und Familienzentrums in Limburg
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Limburg an der Lahn schreibt Projektsteuerungsleistungen für den Neubau eines Kinder- und Familienzentrums inklusive Freianlagen aus. Das Projekt ist Teil eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts und erfordert eine interdisziplinäre strategische Begleitung. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren mit einem Fokus auf Qualität bei der Projektdurchführung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Projektkoordination für den Neubau eines geförderten Kinder- und Familienzentrums in Limburg an der Lahn einschl. der zugehörigen Freiflächen und Schnittstellen zum umliegenden Gelände.
Die Stadt Limburg an der Lahn plant den Neubau eines Kinder- und Familienzentrums in der Südstadt und sucht hierfür ein erfahrenes Büro für die Projektsteuerung. Die Aufgabe umfasst die strategische Begleitung des gesamten Bauvorhabens, einschließlich der Gestaltung der Außenanlagen und der Einbindung in das städtische Umfeld. Da das Projekt im Rahmen der Städtebauförderung realisiert wird, sind hohe Anforderungen an die Koordination und Qualitätssicherung zu erfüllen. Interessierte Büros müssen ihre fachliche Eignung sowie ihre Herangehensweise an das Projekt nachweisen, wobei die Qualität der Planung stärker gewichtet wird als der reine Preis.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und MiLoG
- Nachweis der ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
- Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
- Eigenerklärung gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Russland-Sanktionen)
- Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) möglich
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen: --- 1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in seiner Person oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die ihm zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. --- 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. --- 3.) Eigenerklärung des Bieters zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. --- 4.) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. --- Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind entsprechende Formblätter den Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 124-LD, Eigenerklärung Artikel 5k). Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen als Nachweise vorzulegen: --- - eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein darf --- - eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG --- - eine gültige Bescheinigung der Berufsgenossenschaft über die vollständige Entrichtung von Beiträgen --- - eine gültige Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse(n) und tariflichen Sozialkassen über die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen, die nicht älter als 12 Monate sein darf. --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgV
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadt Limburg beabsichtigt, ein interdisziplinär qualifiziertes Büro mit der strategischen Begleitung für ein städtisches Hochbauprojekt zu beauftragen. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Sozialer Zusammenhalt" ist der Neubau eines Kinder- und Familienzentrums inkl. Freianlagen geplant. Das Projekt ist in ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) eingebettet und umfasst neben dem Hochbau und den Freiflächen auch Anforderungen aus der kommunalen Stadtentwicklung, der Bauleitplanung und dem Fördermittelmanagement. Der Neubau soll von externen Planern als öffentliche Einrichtung mit sozialen, pädagogischen und quartiersbezogenen Nutzungen geplant werden. Die ausgeschriebene Leistung beinhaltet die erste Konzeptionierung und die Ausschreibungen der externen Planungsleistungen; daran schließt das operative Kosten- und Fördermittelcontrolling an und die Koordination externer Fachbeteiligter sowie die Abstimmung mit Trägern, Gremien, Verwaltung und dem externen Quartiersmanagement (Sozialer Zusammenhalt). Darüber hinaus beinhaltet die Leistung auch die sog. "delegierbaren Bauherrenaufgaben". Gesucht wird ein leistungsfähiges Büro mit nachgewiesener Erfahrung in der Steuerung komplexer kommunaler Bauprojekte mit Förderbezug.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price30%
Preis gemäß Formblatt 633 inkl. Mehrwertsteuer
- quality70%
1. Projektverständnis und Herangehensweise 2. Qualifikation und Erfahrung des Projektteams 3. Referenzprojekte des Büros -siehe Leistungsbeschreibung-
Zeitplan
- 15. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung