Kessel- und Kesselhausreinigung für Thermische Verwertungsanlage
Was wird ausgeschrieben
Die Thermische Verwertungsanlage Schwarza (TVS) vergibt die jährliche Reinigung des Kessels und Kesselhauses. Der Leistungsumfang umfasst Baustelleneinrichtung, Beräumen von Feuerrost und Austragseinheit, Strahlarbeiten (SA 1,5–2,0) an Claddingflächen, Feuerfestauskleidungen, Überhitzern und Ecos unter Verwendung von Schmelzkammerschlackegranulat als Strahlmittel. Bei Ausfall des Saugzuges muss der Auftragnehmer eine Entstaubungsanlage (40.000 m³/h) bereitstellen.
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Die Reinigung des Kessels ist einmal im Jahr, vorzugsweise in den Monaten August / September, durchzuführen. Die TVS beabsichtigt in Zukunft die Reisezeit auf 18 Monate auszudehnen. In diesen Fällen werden die Stillstände im April / Mai bzw. Oktober / November stattfinden. Der Leistungsumfang beinhaltet die erforderliche Baustelleneinrichtung, das Beräumen des Feuerrostes und der Austragseinheit (Schnecke) 2./3.- Kesselzug, das SA 1,5 bis 2,0 Strahlen von Claddingflächen vom 1. bis 3. -Kesselzug und der Feuerfestauskleidungen im 1.- Kesselzug, SA 1,5 bis 2,0 Strahlen des 2.- Kesselzuges und der Überhitzer (inkl. mechanischer Vorreinigung) und Abblasen oder ggf. SA 1,5 Strahlen des Ecos. Als Strahlmittel ist ein unbelastetes entsprechend geeignetes Material (Schmelzkammerschlackegranulat) zu verwenden. Das Strahlgut und die mechanisch abgetrennten Schlacken sind in Big Bags zu verbringen. Die entsprechend erforderliche Anzahl an Big Bags ist durch den AN zu stellen. Die Beprobung und ordnungsgemäße Entsorgung des Strahlgutes und der Schlacken übernimmt der Auftraggeber (AG) und geht zu Lasten der TVS. Zu beachten ist, dass bei Ausfall des Saugzuges der TVS der Auftragnehmer (AN) eine Entstaubungsanlage (Saugleistung: 40.000 m³/h) stellen muss, um die Reinigungsarbeiten ungehindert fortführen zu können. Im Bedarfsfall wird dann durch den AG die Pos. 01.01 des LV beauftragt
Die Thermische Verwertungsanlage Schwarza (TVS) in Pößneck, Thüringen, vergibt die jährliche Reinigung ihres Kessels und Kesselhauses. Bei diesem Auftrag handelt es sich um spezialisierte Industriereinigungsarbeiten an einem Abfallverbrennungs-Kessel: Das Strahlen von Claddingflächen und Feuerfestauskleidungen in drei Kesselzügen, die mechanische Reinigung von Feuerrost und Austragseinheit sowie die Reinigung von Überhitzern. Als Strahlmittel wird Schmelzkammerschlackegranulat verwendet, das in Big Bags gesammelt wird. Der Auftrag ist auf eine jährliche Durchführung ausgelegt, wobei die TVS eine Verlängerung auf 18 Monate plant. Bewerber müssen Erfahrung mit industriellen Kesselreinigungen und die entsprechende technische Ausrüstung (z. B. eigene Entstaubungsanlage) mitbringen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Erfahrung mit industrieller Kesselreinigung
- Eigene Entstaubungsanlage mit 40.000 m³/h Saugleistung
- Schmelzkammerschlackegranulat als Strahlmittel
- Big Bags für Strahlgut und Schlacken
- Fähigkeit zu Strahlarbeiten (SA 1,5–2,0) an Claddingflächen und Feuerfestauskleidungen
- Mechanische Vorreinigung von Überhitzern
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Reinigung des Kessels ist einmal im Jahr, vorzugsweise in den Monaten August / September, durchzuführen. Die TVS beabsichtigt in Zukunft die Reisezeit auf 18 Monate auszudehnen. In diesen Fällen werden die Stillstände im April / Mai bzw. Oktober / November stattfinden. Der Leistungsumfang beinhaltet die erforderliche Baustelleneinrichtung, das Beräumen des Feuerrostes und der Austragseinheit (Schnecke) 2./3.- Kesselzug, das SA 1,5 bis 2,0 Strahlen von Claddingflächen vom 1. bis 3. -Kesselzug und der Feuerfestauskleidungen im 1.- Kesselzug, SA 1,5 bis 2,0 Strahlen des 2.- Kesselzuges und der Überhitzer (inkl. mechanischer Vorreinigung) und Abblasen oder ggf. SA 1,5 Strahlen des Ecos. Als Strahlmittel ist ein unbelastetes entsprechend geeignetes Material (Schmelzkammerschlackegranulat) zu verwenden. Das Strahlgut und die mechanisch abgetrennten Schlacken sind in Big Bags zu verbringen. Die entsprechend erforderliche Anzahl an Big Bags ist durch den AN zu stellen. Die Beprobung und ordnungsgemäße Entsorgung des Strahlgutes und der Schlacken übernimmt der Auftraggeber (AG) und geht zu Lasten der TVS. Zu beachten ist, dass bei Ausfall des Saugzuges der TVS der Auftragnehmer (AN) eine Entstaubungsanlage (Saugleistung: 40.000 m³/h) stellen muss, um die Reinigungsarbeiten ungehindert fortführen zu können. Im Bedarfsfall wird dann durch den AG die Pos. 01.01 des LV beauftragt
Zeitplan
- 29. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung