Planungsleistungen für die Erneuerung der Zutrittskontrollsysteme an drei Klinikstandorten
Was wird ausgeschrieben
Das kbo-Isar-Amper-Klinikum plant die Erneuerung seiner Zutrittskontrollsysteme an den Standorten Haar, München-Schwabing und Fürstenfeldbruck. Hierfür werden Fachplanungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Bereich Elektrotechnik (Anlagengruppe 5) über alle Leistungsphasen 1 bis 9 ausgeschrieben. Die Maßnahme ist notwendig, da die bestehende Technologie zum Jahreswechsel 2025 abgekündigt wurde.
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Leistungen der Fachplanung technische Ausrüstung ELT (Anlagengruppe 5) gem. §§ 53 ff HOAI – Leistungsphasen 1-9
Das kbo-Isar-Amper-Klinikum modernisiert seine Zutrittskontrollsysteme an drei Standorten, da die aktuelle Technik veraltet ist und nicht mehr unterstützt wird. Gesucht wird ein Fachplanungsbüro für Elektrotechnik, das die gesamte Planung und Bauüberwachung von der ersten Konzeption bis zur Inbetriebnahme und Dokumentation übernimmt. Die Leistungen umfassen die Anlagengruppe 5 gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), was bedeutet, dass der Auftragnehmer für die gesamte technische Planung der elektrischen Anlagen verantwortlich ist. Das Projekt erstreckt sich über die Standorte Haar, München-Schwabing und Fürstenfeldbruck.
Aufteilung in Lose
1 LotDie kbo-Isar-Amper-Klinikum gGmbH plant an den Standorten Haar, Klinikum Schwabing (Haus 7) und Fürstenfeldbruck die Erneuerung der kontaktlosen Zutrittskontrolle. Die Maßnahme umfasst die Ablösung der bestehenden Kaba EXOS 9300 Zutrittskontrolle und die Einführung einer modernen, kontaktlosen Zutrittskontrolllösung. Im Klinikum wird aktuell eine Kaba EXOS 9300 Anlage betrieben, die auf Legic Prime Transpondertechnologie basiert, deren Support und Technologie zum 01.01.2025 eingestellt wurde, nur sehr eingeschränkt robuste Leser bereitstellt, hohe Komplexität in Betrieb, Pflege und Konfiguration verursacht und zwei getrennte Datenbanken (Kaba & VersoCliq) erfordert, was zu hohem Pflegeaufwand führt. Ein Großteil der Mitarbeitenden verwendet bereits VersoCliq-Dienstschlüssel, die einen Transponder im Batteriedeckel tragen. Ziel der Maßnahme ist die Einführung einer zukunftssicheren, flexiblen und wartungsfreundlichen Zutrittskontrolle, die mindestens MIFARE DESFire EV2 als sichere Transpondertechnologie nutzt, eine sanfte Migration ohne Störung des Klinikbetriebs ermöglicht, die vorhandenen VersoCliq-Schlüssel weiterhin nutzbar macht, beide Systeme (VersoCliq & Zutrittskontrolle) unter einer gemeinsamen Softwarebasis vereint und eine robuste, in der Psychiatrie einsetzbare Hardware bereitstellt. Um beim Systemwechsel laufenden Betrieb zu gewährleisten, muss das neue System auch die alten Leser Legic Prime gleichzeitig unterstützen. Damit können über 4.000 bestehende Transponder weiter genutzt werden, während neue Transponder schrittweise ausgegeben werden. Die neue Zutrittskontrolle soll eine Integration mit dem CliqWebManager (gemeinsame Datenbasis) ermöglichen, wodurch nur eine Datenpflege für Mitarbeitende der Schlüsselausgabe (Personalabteilung) und der Forensik-Sicherheitsbeauftragten erforderlich ist. Für die Maßnahme wird von anrechenbaren Kosten in Höhe von 400.000 € netto ausgegangen.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality15%
1. Vorgesehene Projektorganisation, Projektteam, Kapazitätsplanung und Präsenz
- quality20%
2. Vorstellung, Projekterfahrung, Fachkunde der vorgesehenen Projektleiter
- quality20%
3. Projekteinschätzung und Darstellung der vorgesehenen geplanten Herangehensweise an die Projektaufgabe und Planungsmethoden
- cost25%
4. Honorar gem. Unterkriterien und bes. Leistungen: Honorarzone, Honorarsatz, Leistungsbild, etc.
Zeitplan
- 2. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert