Kaimaueranierung HPA-Anleger – Objekt- und Tragwerksplanung
Was wird ausgeschrieben
Die Freie und Hansestadt Hamburg vergibt Planungsleistungen für die Sanierung einer Kaimauer am HPA-Anleger. Der Auftrag umfasst alle Leistungsphasen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke sowie die Fach- und Tragwerkplanung gemäß §43 und §51 HOAI. Die Planung muss die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigen; eine externe Kulturerbeverträglichkeitsprüfung wird begleitend durchgeführt. Die Vertragslaufzeit beträgt 2190 Tage (ca. 6 Jahre).
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Kaimauersanierung HPA-Anleger - Planungsleistungen für Objekt- und Tragwerksplanung
Die Hamburger Verwaltung (Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen, umgesetzt durch die ReGe Projekt-Realisierungsgesellschaft) sucht ein Planungsbüro für die Sanierung einer denkmalgeschützten Kaimauer im Hamburger Hafen. Der Auftrag umfasst die komplette Objekt- und Tragwerksplanung nach HOAI – also alle Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Objektüberwachung. Da es sich um ein Baudenkmal handelt, muss die Planung die Vorgaben des Denkmalschutzes einhalten und eine externe Kulturerbeverträglichkeitsprüfung berücksichtigen. Das Projekt läuft über etwa sechs Jahre. Bewerber müssen entsprechende Referenzen im Bereich Ingenieurbauwerke und Denkmalschutz vorweisen können.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Referenzen für Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI §43
- Eignung gemäß §124 GWB
- Erfahrung mit Tragwerksplanung gemäß HOAI §51
- Kenntnisse im Denkmalschutz
- Fähigkeit zur Durchführung von Kulturerbeverträglichkeitsprüfungen
- Nachweis vergleichbarer Projekte im öffentlichen Hochbau
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
gem. § 124 GWB Es dürfen keine Unterlagen nachgefordert werden, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebot anhand der Zuschlagskriterien betreffen.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftragsgegenstand ist die Erbringung der Objekt- und Tragwerkplanung für die Sanierung der Kaimauer. Der Auftrag beinhaltet alle Leistungsphasen der Leistungsbilder für die Objektplanung Ingenieurbauwerke und die Fach- / Tragwerkplanung gem. §43 und §51 HOAI. In die Planung der Kaimauersanierung müssen auch die Belange des Denkmalschutzes einfließen. Begleitend zu den Planungen wird durch einen externen Gutachter eine Kulturerbeverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Die Durchführung dieser Kulturerbeverträglichkeitsprüfung ist nicht Bestandteil dieses Auftrages und erfolgt durch ein gesondertes Gutachter-Büro.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price40%
Beim Kriterium "Angebotspreis" bewertet der Auftraggeber das Honorar gemäß dem Formblatt Honorar. Für die Zuschlagsentscheidung ausschlaggebend ist der Angebotspreis des endgültigen Angebotes, zu dem nach dem Verhandlungsgespräch separat aufgefordert wird.
- quality40%
Für dieses Kriterium werden die Bieter aufgefordert, ein solches Konzept zu entwickeln, mit dem Erstangebot vorzulegen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen. Die Bieter haben die Möglichkeit, das Leistungskonzept auf Grundlage der Erkenntnis des Verhandlungsgesprächs anzupassen. Das ggf. angepasste Konzept ist mit dem verbindlichen Angebot eizureichen. II.1 Darstellung Projektaufgabe und Beschreibung der Abarbeitung mit Darstellung erster Lösungsansätze II.2 Darstellung Terminmanagementsystem und Terminplan II.3 Darstellung Kostenmanagement
- quality20%
Für dieses Kriterium werden die Bieter aufgefordert, ein solches Konzept zu entwickeln, mit dem Erstangebot vorzulegen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen. Die Bieter haben die Möglichkeit, das Personalkonzept auf Grundlage der Erkenntnis des Verhandlungsgesprächs anzupassen. Das ggf. angepasste Konzept ist mit dem verbindlichen Angebot eizureichen. In dem Verhandlungsgespräch sollen die einzelnen Personen (Leitungsebene), ihre Qualifikation und Erfahrungen vorgestellt und in dem Konzept diese Angaben in Form von Lebensläufen und Angaben zu Referenzprojekten dargestellt werden. III.1 Organigramm und Qualifikation des Projektteams Der Auftraggeber erwartet, dass ein Organigramm mit Angabe der Qualifikation der einzelnen Projektmitarbeiter vorgelegt und erläutert wird, aus dem sich die Organisation der Projektbearbeitung erkennen lässt. III.2 Personaleinsatzplan Der Auftraggeber erwartet, dass ein Personaleinsatzplan (Personalressourcenplanung) vorgestellt und erläutert wird. In diesem soll die personelle Besetzung der Projektbearbeitung (inklusive der Projektleitung) über alle Leistungsphasen und Auftragsstufen dargestellt werden. Der Auftraggeber sieht in dem anliegenden Ingenieurvertrag den verpflichtenden Einsatz des/der Projektleiters/-in vor. Ein Austausch dieser Personen kann während der Vertragslaufzeit nur mit Zustimmung des Auftraggebers erfolgen.
Zeitplan
- 8. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung