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Architekturwettbewerb für den Neubau des Finanzamts Staßfurt

Sachsen-Anhalt
Magdeburg, Germany·Veröffentlicht 23. Juli 2026
Architektur- und IngenieurleistungenÖffentliche VerwaltungImmobilienwirtschaftArchitekturwettbewerbOeffentliche VerwaltungNeubauFinanzamtSachsen AnhaltProjektentwicklung
Auftragswert
~€250k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
21. Aug. 2026
30 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH schreibt einen architektonischen Realisierungswettbewerb für den Neubau des Finanzamts Staßfurt aus. Ziel ist die Schaffung eines modernen Verwaltungsstandorts mit ca. 3.500 m² Nutzfläche auf einer brachgefallenen Liegenschaft. Der Wettbewerb folgt den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013).

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS) plant als Projektentwicklungsgesellschaft des Landes einen Neubau für das Finanzamt Staßfurt. Das Baugrundstück befindet sich auf einer relativ zentral gelegenen, brachgefallenen Liegenschaft an der Förderstedter Straße. Für die Bauaufgabe lobt der Auftraggeber einen architektonischen Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 aus.

VergabeHero-Einschätzung

Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt (IPS) sucht im Rahmen eines Architekturwettbewerbs nach Entwürfen für den Neubau des Finanzamts in Staßfurt. Das neue Gebäude soll auf einer ehemaligen Brachfläche entstehen und rund 3.500 Quadratmeter Nutzfläche für Büro-, Service- und Schulungsbereiche bieten. Architekturbüros sind dazu aufgerufen, Konzepte einzureichen, die sowohl funktional als auch technisch den Anforderungen der Landesfinanzverwaltung entsprechen. Die Bewertung der Entwürfe erfolgt durch ein Preisgericht, wobei das Ergebnis des Wettbewerbs das wichtigste Zuschlagskriterium darstellt.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001IPS Immobilien- und Projektmanagement wegen FIAST

Mit dem Neubau soll ein Verwaltungsstandort geschaffen werden, der die organisatorischen, funktionalen und technischen Anforderungen der Finanzverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt langfristig erfüllt. Grundlage der Planungsaufgabe bildet ein gemeinsam mit den Nutzenden erarbeitetes Raum- und Nutzungskonzept mit einer Nutzungsfläche von ca. 3.500 m². Neben den klassischen Büro- und Servicebereichen umfasst dieses auch Konferenz- und Besprechungsräume, Flächen für Aus- und Weiterbildung, sowie eine zentrale Mitarbeitendenversorgung. Das Nutzungskonzept orientiert sich an den veränderten Anforderungen einer modernen Arbeitsorganisation mit einem definierten Home-Office-Anteil und sieht flexible, digital unterstützte Arbeitsformen ebenso vor wie Bereiche für konzentriertes Arbeiten, Zusammenarbeit und Kommunikation. Der Neubau soll diese Anforderungen in einer wirtschaftlichen, funktionalen und nachhaltigen baulichen Lösung umsetzen und gleichzeitig eine hohe Anpassungsfähigkeit an zukünftige organisatorische Entwicklungen gewährleisten. Besondere Bedeutung kommt der Entwicklung eines ressourcenschonenden und energieeffizienten Gebäudekonzeptes zu. Der Auslober strebt eine Zertifizierung im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) in Gold an. Die geschätzten Gesamtbaukosten des Vorhabens belaufen sich auf ca. 33 Mio. EUR. Städtebaulich soll sich der Neubau angemessen in seine Umgebung einfügen. Das Wettbewerbsgebiet, ein Konversionsgrundstück einer ehemaligen Drahtfabrik mit einem geringfügigen Bestand an schützenswerten Bäumen, unterliegt darüber hinaus keinen städtebaulichen oder denkmalpflegerischen Vorgaben. In einem städtebaulichen Grobkonzept für das Restgrundstück sollen die Lage einer Potentialfläche für eine mögliche spätere Grundstücksteilung und die Flächen für die Anordnung von Zugängen sowie von ca. 70 Stellplätzen und deren Erschließung dargestellt werden. Um das notwendige Bauplanungsrecht herzustellen, stellt die Stadt Staßfurt parallel zum Wettbewerb einen Bebauungsplan für das Wettbewerbsgebiet auf. Das Wettbewerbsergebnis soll als städtebauliche Grundlage für den Bebauungsplan dienen.

CPV 71200000, 71220000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    Näheres entnehmen Sie bitte der Unterlage Zuschlagskriterien und Erläuterungen.

    15%
  • quality

    Näheres entnehmen Sie bitte der Unterlage Zuschlagskriterien und Erläuterungen.

    15%
  • price

    Näheres entnehmen Sie bitte der Unterlage Zuschlagskriterien und Erläuterungen.

    20%
  • quality

    Ergebnis des Planungswettbewerbs 1. Preis = Gewichtung: 50 2. Preis = Gewichtung: 35 3. Preis = Gewichtung: 20

    50%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 23. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 21. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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