TED·345870-2026

Interdisziplinäre Planungsleistungen für die bauliche Neuentwicklung des Campus Martinsried

Max-Planck-Gesellschaft , GV-BauabteilungMünchen, GermanyVeröffentlicht 20. Mai 2026
Auftragswert
~€7.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Max-Planck-Gesellschaft schreibt einen zweiphasigen Realisierungswettbewerb für die bauliche Neuentwicklung des Campus Martinsried aus. Gesucht werden Generalplaner-Teams bestehend aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Fachingenieuren. Nach Abschluss des Wettbewerbs folgt ein Verhandlungsverfahren zur Vergabe der Planungsaufträge.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Es wird ein nichtoffener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach §§ 69 ff, §§ 78 ff VgV und § 3 Abs. 3, 4 RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt. Der Wettbewerb richtet sich an Generalplanende (Architekten/innen und Landschaftsarchitekt/innen nebst Fachplanenden und Fachingenieuren) und findet anonym statt. Der Wettbewerb wird in Abstimmung mit der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau durchgeführt. In einem ersten Schritt wählt die Ausloberin (später: Auftraggeberin) 12 bis 15 Teilnehmende für den Realisierungswettbewerb aus. Nach Auswahl der Teilnehmenden wird die Ausloberin diese auffordern, die Wettbewerbsaufgabe der 1. Phase zu bearbeiten. Nach Abschluss der 1. Phase wird das Preisgericht 5 oder 6 Teilnehmende für die Bearbeitung der 2. Wettbewerbsphase auswählen. Aus dem Kreis der Teilnehmenden der 2. Wettbewerbsphase wählt das Preisgericht die Preisträger/innen aus. Die Kriterien für die Auswahl der Preisträger/innen können der Anlage 1 zur Bekanntmachung entnommen werden. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird die Auftraggeberin mit den Preisträger/innen des Wettbewerbs zwecks Vergabe des Auftrags in ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb eintreten. Hier prüft sie zunächst die Eignung der Preisträger/innen nach den unter 5.1.9 der Bekanntmachung vorgesehenen Kriterien. Alle geeigneten Preisträger/innen werden anschließend zur Abgabe eines indikativen Erstangebots als Grundlage für die Verhandlungsgespräche aufgefordert. Nähere Informationen werden im Laufe des Wettbewerbs bzw. im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.

VergabeHero-Einschätzung

Die Max-Planck-Gesellschaft plant eine umfassende bauliche Neuentwicklung ihres Campus in Martinsried bei München. Um die besten Entwürfe und Planungsteams zu finden, wird ein zweiphasiger Wettbewerb durchgeführt, bei dem sich Generalplaner-Teams (Architekten, Landschaftsplaner und Ingenieure) bewerben können. Zunächst werden 12 bis 15 Teilnehmer ausgewählt, von denen nach einer ersten Phase 5 bis 6 in die zweite Runde einziehen. Die Preisträger dieses Wettbewerbs werden anschließend in einem Verhandlungsverfahren zur Abgabe eines konkreten Angebots für die weitere Planung eingeladen.

Architektur- und IngenieurleistungenForschung und EntwicklungÖffentliche VerwaltungArchitekturwettbewerbGeneralplanungHochbauForschungscampusIngenieurleistungen
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Interdisziplinäre Planungsleistung für die bauliche Neuentwicklung des Campus Martinsried (Realisierungswettbewerb)

Es wird ein nichtoffener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach §§ 69 ff, §§ 78 ff VgV und § 3 Abs. 3, 4 RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt. Der Wettbewerb richtet sich an Generalplanende (Architekten/innen und Landschaftsarchitekt/innen nebst Fachplanenden und Fachingenieuren) und findet anonym statt. Der Wettbewerb wird in Abstimmung mit der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau durchgeführt. In einem ersten Schritt wählt die Ausloberin (später: Auftraggeberin) 12 bis 15 Teilnehmende für den Realisierungswettbewerb aus. Nach Auswahl der Teilnehmenden wird die Ausloberin diese auffordern, die Wettbewerbsaufgabe der 1. Phase zu bearbeiten. Nach Abschluss der 1. Phase wird das Preisgericht 5 oder 6 Teilnehmende für die Bearbeitung der 2. Wettbewerbsphase auswählen. Aus dem Kreis der Teilnehmenden der 2. Wettbewerbsphase wählt das Preisgericht die Preisträger/innen aus. Die Kriterien für die Auswahl der Preisträger/innen können der Anlage 1 zur Bekanntmachung entnommen werden. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird die Auftraggeberin mit den Preisträger/innen des Wettbewerbs zwecks Vergabe des Auftrags in ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb eintreten. Hier prüft sie zunächst die Eignung der Preisträger/innen nach den unter 5.1.9 der Bekanntmachung vorgesehenen Kriterien. Alle geeigneten Preisträger/innen werden anschließend zur Abgabe eines indikativen Erstangebots als Grundlage für die Verhandlungsgespräche aufgefordert. Nähere Informationen werden im Laufe des Wettbewerbs bzw. im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.

CPV 71200000, 71222000, 71240000, 71320000, 71322000, 71327000, 71330000, 71400000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Preis

    20%
  • quality

    Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert und mit Aufforderung zu Verhandlungen den Ausgewählten Preisträgern benannt.

    80%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 20. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert