Integriertes digital-städtebauliches Entwicklungskonzept (IDEK) mit Klimaanpassungskonzept
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Neuburg an der Donau vergibt die Erstellung eines Integrierten digital-städtebaulichen Entwicklungskonzepts (IDEK) einschließlich erstmaliger Erstellung eines Klimaanpassungskonzepts. Das Konzept soll Veränderungen in Bevölkerungsstruktur, Mobilität, Freizeit- und Kaufverhalten analysieren und Digitalisierungspotenziale für die kommunale Entwicklung identifizieren. Die Maßnahmen sollen in kurz-, mittel- und langfristige Handlungsansätze gegliedert werden, begleitet von einem umfassenden Beteiligungsprozess.
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Die Stadt Neuburg an der Donau beabsichtigt ihre vorhandenen Untersuchungen fortzuschreiben und als Integriertes digital-städtebauliches Entwicklungskonzept (IDEK) neu aufstellen zu lassen. Dafür sollen auch die zwischenzeitlich entstandenen Veränderungen in Bevölkerungsstruktur, Mobilität, Freizeitverhalten, aber auch im Bereich Handel und Kaufverhalten untersucht werden um ggf. entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Darüber hinaus soll erstmalig ein Klimaanpassungskonzept erstellt werden. Ferner sollen die Potenziale der Digitalisierung identifiziert werden, um die kommunale Entwicklung digitaler, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten. Ziel der Fortschreibung ist es, zwischen der übergeordneten, gesamtstädtischen und interkommunalen Ebene mit ihren formellen und informellen Planungsinstrumenten und der konkreten Vorhabens- und Projektebene sowohl Perspektiven als auch Potentiale für die Entwicklung der Stadt Neuburg zu erarbeiten und zusammenzufassen. Es soll ein in die Zukunft gerichtetes Handlungskonzept entwickelt werden, das mittel- und langfristig den Standort stärkt und traditionelle Nutzungsmischungen sinnvoll und nachhaltig weiterentwickelt. Das IDEK soll dabei von einem anregenden und vielschichtigen Beteiligungs- und Abstimmungsprozess unter Einbeziehung der bestehenden Strukturen und Netzwerke begleitet werden. Im Zuge der Fortschreibung ist es außerdem erforderlich, bestehende Zielsetzungen und Aufgabenbereiche zu überprüfen bzw. neu zu koordinieren. Die Handlungsansätze sollen in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Maßnahmen gegliedert werden, um eine stetige Situationsverbesserung nachhaltig einleiten, fortführen und überwachen zu können. Aus den Ergebnissen der Bestandsauswertung soll eine Abgrenzung erfolgen, wo nach den Kriterien des Städtebauförderungsrechts Anpassungen vorzunehmen sind, welche Sanierungsgebiete abzuschließen und welche evtl. neu aufzunehmen sind. Daher soll unter anderem resümierend die Ableitung von Handlungsbedarfen, bzw. die Formulierung von entsprechenden Maßnahmen sowie eine Definition der Handlungsfelder zu Schwerpunktthemen sein. Schließlich soll über eine digitale Potenzialanalyse eine Bewertung der in dem Konzept geplanten Maßnahmen hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit und Finanzierung vorgenommen werden.
Die Stadt Neuburg an der Donau (ca. 30.000 Einwohner, bayrische Kreisstadt) beauftragt die Erstellung eines Integrierten digital-städtebaulichen Entwicklungskonzepts (IDEK), das bestehende Untersuchungen fortschreibt und um ein erstmaliges Klimaanpassungskonzept ergänzt. Kernthemen sind die Analyse von Veränderungen in Bevölkerungsstruktur, Mobilität und Handel sowie die Identifikation von Digitalisierungspotenzien für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Das Konzept soll konkrete Handlungsmaßnahmen in kurz-, mittel- und langfristige Prioritäten gliedern und von einem breiten Beteiligungsprozess unter Einbeziehung bestehender Netzwerke begleitet werden. Zusätzlich ist eine digitale Potenzialanalyse zur Bewertung der Realisierbarkeit und Finanzierbarkeit der geplanten Maßnahmen erforderlich. Die Vergabe erfolgt anhand qualitativer Kriterien (Projektverständnis, Teamzusammensetzung, Referenzbeispiele) mit einem Gesamtgewicht von 85% und einem Preisanteil von 15%.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis von Referenzprojekten im Städtebau (mindestens vergleichbare kommunale Entwicklungskonzepte)
- Nachweis von Referenzprojekten im Bereich IT-Struktur/Digitalisierung für kommunale Auftraggeber
- Qualifiziertes Team mit Erfahrung in städtebaulicher Planung und digitaler Transformation
- Fähigkeit zur Erstellung von Klimaanpassungskonzepten
- Kompetenz in der Durchführung von Beteiligungsprozessen
- Kenntnisse im Städtebauförderungsrecht
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Stadt Neuburg an der Donau beabsichtigt ihre vorhandenen Untersuchungen fortzuschreiben und als Integriertes digital-städtebauliches Entwicklungskonzept (IDEK) neu aufstellen zu lassen. Dafür sollen auch die zwischenzeitlich entstandenen Veränderungen in Bevölkerungsstruktur, Mobilität, Freizeitverhalten, aber auch im Bereich Handel und Kaufverhalten untersucht werden um ggf. entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Darüber hinaus soll erstmalig ein Klimaanpassungskonzept erstellt werden. Ferner sollen die Potenziale der Digitalisierung identifiziert werden, um die kommunale Entwicklung digitaler, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten. Ziel der Fortschreibung ist es, zwischen der übergeordneten, gesamtstädtischen und interkommunalen Ebene mit ihren formellen und informellen Planungsinstrumenten und der konkreten Vorhabens- und Projektebene sowohl Perspektiven als auch Potentiale für die Entwicklung der Stadt Neuburg zu erarbeiten und zusammenzufassen. Es soll ein in die Zukunft gerichtetes Handlungskonzept entwickelt werden, das mittel- und langfristig den Standort stärkt und traditionelle Nutzungsmischungen sinnvoll und nachhaltig weiterentwickelt. Das IDEK soll dabei von einem anregenden und vielschichtigen Beteiligungs- und Abstimmungsprozess unter Einbeziehung der bestehenden Strukturen und Netzwerke begleitet werden. Im Zuge der Fortschreibung ist es außerdem erforderlich, bestehende Zielsetzungen und Aufgabenbereiche zu überprüfen bzw. neu zu koordinieren. Die Handlungsansätze sollen in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Maßnahmen gegliedert werden, um eine stetige Situationsverbesserung nachhaltig einleiten, fortführen und überwachen zu können. Aus den Ergebnissen der Bestandsauswertung soll eine Abgrenzung erfolgen, wo nach den Kriterien des Städtebauförderungsrechts Anpassungen vorzunehmen sind, welche Sanierungsgebiete abzuschließen und welche evtl. neu aufzunehmen sind. Daher soll unter anderem resümierend die Ableitung von Handlungsbedarfen, bzw. die Formulierung von entsprechenden Maßnahmen sowie eine Definition der Handlungsfelder zu Schwerpunktthemen sein. Schließlich soll über eine digitale Potenzialanalyse eine Bewertung der in dem Konzept geplanten Maßnahmen hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit und Finanzierung vorgenommen werden.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality45%
Darstellung der Vorgehensweise (max. 15 Punkte) ---Aufgeteilt in folgende Unterpunkte: Projektverständnis (max. 10 Punkte); Herangehensweise (max. 10 Punkte); Organisation der Zusammenarbeit (max. 10 Punkte); Einbindung der Bürger (max. 15 Punkte)
- quality20%
Zusammensetzung des vorgesehenen Teams (max. 20 Punkte) ---Aufgeteilt in folgende Unterpunkte: Individuelle Qualifikation des Teams (max. 10 Punkte); Gesamtkompetenz des Teams (max. 10 Punkte)
- quality20%
Darstellung eines Referenzbeispiels (max. 20 Punkte) --- Aufgeteilt in folgende Unterpunkte: Städtebau (max. 10 Punkte); IT-Struktur (max. 10 Punkte)
- price15%
Honorar (max. 15 Punkte) --- Aufgeteilt in folgende Unterpunkte: Gesamthonorar: max. 10 Punkte; Tagessatz der Projektleiter: max. 5 Punkte
Zeitplan
- 8. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert