Integrierte Planung und Bau einer Behelfsbrücke über die Norderelbe mit Erdbau und Straßenbau
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- Nicht angegeben
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
- Erfüllungsregion
- Hamburg, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Bauleistung
- Veröffentlicht
- 06.10.2026
- CPV-Codes
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- Baureifmachung (45100000)
- Baugrundverfestigungsarbeiten (45111230)
- Aushub- und Erdbewegungsarbeiten (45112000)
- Erdbewegungsarbeiten (45112500)
- Bauarbeiten für Brücken, Tunnel, Schächte und Unterführungen (45221000)
- Bauarbeiten, Fundamentierungsarbeiten und Oberbauarbeiten für Fernstraßen und Straßen (45233000)
- Straßenbauarbeiten (45233120)
- Dienstleistungen im Straßenbau (71311220)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 687063-2026
- Verfahrensnummer
- 3440f714-7da8-431e-944d-ea109aab3a85
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH, schreibt die integrierte Planung und den Bau einer Behelfsbrücke über die Norderelbe in Hamburg aus. Zum Auftrag gehören unter anderem die Ausführungsplanung, Kampfmittelsondierungen und -freimachung, Gründungs- und Erdbauarbeiten sowie der Straßenbau; die Brücke soll mit vom Bund gemieteten Brückenelementen hergestellt werden. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende November 2026 beginnen und bis Ende 2027 abgeschlossen sein; die angegebene Vertragsdauer beträgt 480 Tage.
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Leistungsbeschreibung
Die Freihafenelbbrücke (FHEB) wurde durch einen Schiffsanprall am 28.10.2025 beschädigt. Nachfolgende Untersuchungen und Überprüfungen der HPA haben ergeben, dass die Brücke nicht vor Ort reparabel ist, nicht mehr verkehrssicher genutzt werden kann und das Mittelteil schnellstmöglich ausgebaut werden muss. Die Straße inkl. Fuß- und Radweg und die mittlere Schiffsdurchfahrt sind gesperrt. Im selben Zeitraum wurde bei Untersuchungen an verschiedenen Bauwerken in der Trasse Neue Elbbrücken (B4/B75) festgestellt, dass diese Bauwerke in einem schlechteren Zustand sind, als bisherige Prüfungen erwarten ließen. Dies führt dazu, dass in den kommenden Jah-ren immer wieder mit unterschiedlichen, erheblichen Einschränkungen an den Bauwerken dieser Trasse für Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten zu rechnen ist. Die zeitliche Überlagerung mit den Folgen der Schiffshavarie und die zu beobachtenden verkehrlichen Auswirkungen erzeugen eine besondere zeitliche Dringlichkeit für eine Abhilfe. Sperrungen im Bereich der Neuen Elbbrücken führen zu deutlich eingeschränkten Verkehrskapazitäten, die über einen mehrjährigen Zeitraum zu den relevanten Tageszeiten zu Ver-kehrsverhältnissen führen, die weder für den Pendler- noch für die Verkehre des Hamburger Hafens hinnehmbar sind. Um Abhilfe zu schaffen ist geplant, einen Brückenzug unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken errichten. Die Brücke soll Ende 2027 fertiggestellt werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Bau und die integrierte Planung eines Brückenzuges über die Norderelbe in Hamburg. Für eine schnelle Herstellung des Brückenzuges werden Brückengeräte für die militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung genutzt. Der Brückenzug wird als Einfeldträger-Kette aus D-Brücken und S-Brücken in Abhängigkeit von der erforderlichen Stützweite ausgebildet. Diese Brückenelemente werden von der Auftraggeberin voraussichtlich vom Bund gemietet. Es wird ein Vertragspartner gesucht, der die laufenden Planungen in der Entwurfsplanung übernimmt und fortsetzt (Stufe 1 der Beauftragung) sowie nach Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft zur Realisierung einer Behelfsbrücke voraussichtlich Ende November 2026 mit den Bauarbeiten beginnt (Stufe 2 der Beauftragung) und diese bis Ende 2027 abschließt. Der Auftragnehmer hat auf Basis der vorhandenen Unterlagen eine ausführungsreife Planung zu entwickeln und parallel die erforderlichen Leistungen zur Kampfmittelfreimachung zu erbringen. Dies umfasst die Prüfung und Fortschreibung von Räumkonzepten, Sondierungsmaßnahmen zur Befreiung von Kampfmittelverdacht sowie ggf. die technische Unterstützung der fachgerechten Räumung und Entsorgung vorhandener Kampfmittel unter Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Die Planung für die Ausführung beinhaltet insbesondere die Freimachung von Bewuchs, Bodenbelägen und sonstiger Bausubstanz, Erdbaumaßnahmen zur Herstellung der Rampenkörper einschließlich Geländeaufhöhungen, die Planung von Baugrundverbesserungen nach erweiterten Baugrunderkundungen sowie die Dimensionierung erforderlicher Verbaukonstruktionen, insbesondere in Form von rückverankerten Spundwänden oder vergleichbaren Systemen sowie die Planung für den Straßenbau, unterBerücksichtigung der Belastungsklasse 100, einschließlich der Anschlussbereiche. Darüber hinaus sind die Rampenbereiche im Bereich der Widerlager unter Einsatz von Stabilisierungssäulen auszubilden und ein schlüssiges Bauablaufkonzept unter Berücksichtigung der verkehrlichen Anforderungen zu entwickeln. Sollten im Laufe der Planung provisorische Flächenbefestigungen oder Baustraßen benötigt werden, sind diese ebenfalls Gegenstand dieser Beauftragung.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Brückenschlag für Hamburg - Planungsleistungen und Bauleistungen für Erdbau und Straße
die wesentlichen Leistungen sind - Planung ab LPH 3 HOAI - Kampfmittelfreimachung - Gründungsarbeiten / Spezialtiefbau/ Erdstabilisierung ( - Erdbaumaßnahmen zur Herstellung der Rampenkörper - Baugrundverbesserungen - Erdbaukonstruktionen, insbesondere in Form von rückverankerten Spundwänden oder vergleichbaren Systemen - Straßenbauarbeiten
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Brückenschlag für Hamburg - Planungsleistungen und Bauleistungen für Erdbau und Straße
- I.1 Stundensatz Planungsleistungen (5%) - Geschäftsleitung, Projektleitung (30%) - Projektingenieur (35%) - Sonstige technische Mitarbeitende (35%) I.2 Zuschlagssatz Bauleistungen (35%) I.3 Kalkulationsmittellohn, gewerkespezifisch (20%) - gegliedert nach Spezialtiefbau / Gründung Erdbau / Straßenbau
- 60 %
- II.1 Bauablaufkonzept mit Terminplanung 30% II.2 Personalkonzept 10%
- 40 %
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalÄnderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 06.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung CXP4Y6GM238
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