TED·290859-2026

Integration eines Herzzentrums in SAP S/4HANA ERP-System

Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum)München, GermanyVeröffentlicht 28. Apr. 2026
Auftragswert
~€3.5M
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
26. Mai 2026
-3 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das TUM Klinikum Rechts der Isar vergibt die Integration des Deutschen Herzzentrums München (DHM) in das bestehende SAP S/4HANA-System. Der Auftrag umfasst die Überführung der Prozesse aus dem Amondis ERP-System, Customizing, Datenmigration sowie die Einrichtung von Schnittstellen zu Umsystemen. Ziel ist die einheitliche GuV-Abbildung und Synergieeffekte in administrativen Prozessen.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Das TUM Klinikum Herzzentrum München (DHM) soll systemtechnisch in das bestehende SAP S/4HANA-System des TUM Klinikum Rechts der Isar (TUM) integriert werden. Der Auftragnehmer wird für den Auftraggeber IT-Dienstleistungen erbringen. Folgende inhaltliche Themen sollen in dem anstehenden Projekt durchgeführt werden: - Überführung der Prozesse aus dem heutigen Amondis ERP-System sowie Umfeldsystemen des DHM in das S/4HANA System des TUM - Die Integration der DHM-Prozesse in das TUM S/4HANA System durch entsprechendes Customizing - Datenmigration von DHM-Daten, um die laufenden und zukünftigen Prozesse des DHM in der neuen Systemlandschaft kontinuierlich sicherzustellen - Einrichtung von Schnittstellen von und zu Umsystemen des DHM Zielsetzung - Migration der ERP-Prozesse des Deutschen Herzzentrums München (DHM) in das zentrale ERP-System des TUM-Klinikums Rechts der Isar S/4 HANA ERP- System - Im Ziel steht die Abbildung einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) im zentralen ERP-System des TUM-Klinikums und damit eine Verbesserung des unternehmensweiten Ergebnissicht - Damit verbunden sind Synergieeffekte in den administrativen Prozessen und die Reduzierung von Schnittstellen Einzelheiten zu den zu erbringenden Leistungen des Auftragnehmers nebst den definierten Zielen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung inkl. Migrationskonzept (Anlage Nr. 1 zum Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen).

VergabeHero-Einschätzung

Das TUM Klinikum Rechts der Isar beauftragt die Integration des Deutschen Herzzentrums München (DHM) in das zentrale SAP S/4HANA-System. Konkret bedeutet das: Die bisherige ERP-Software Amondis wird abgelöst, alle Prozesse und Daten des Herzzentrums werden in das bestehende TUM-System überführt und durch Schnittstellen mit den umliegenden Systemen verbunden. Damit soll künftig eine einheitliche Gewinn- und Verlustrechnung für das gesamte Klinikum möglich werden, was bessere Unternehmenssteuerung und weniger manuelle Schnittstellenarbeit ermöglicht. Das Projekt ist als IT-Dienstleistung ausgeschrieben und läuft bis Mai 2026.

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Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Eignungsnachweis nach §48 VgV
  • Keine Ausschlussgründe nach §123 und §124 GWB
  • Nachweis vergleichbarer IT-Dienstleistungen im Gesundheitswesen
  • SAP S/4HANA Implementierungserfahrung
  • Fähigkeit zur Datenmigration aus ERP-Systemen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Eigenerklärung des Bieters über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 48 VgV, dass Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen. Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von Erklärungen, Nachweisen und Unterlagen vor.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Integration DHM in bestehendes SAP S/4HANA-System des TUM Klinikum Rechts der Isar

Das TUM Klinikum Herzzentrum München (DHM) soll systemtechnisch in das bestehende SAP S/4HANA-System des TUM Klinikum Rechts der Isar (TUM) integriert werden. Der Auftragnehmer wird für den Auftraggeber IT-Dienstleistungen erbringen. Folgende inhaltliche Themen sollen in dem anstehenden Projekt durchgeführt werden: - Überführung der Prozesse aus dem heutigen Amondis ERP-System sowie Umfeldsystemen des DHM in das S/4HANA System des TUM - Die Integration der DHM-Prozesse in das TUM S/4HANA System durch entsprechendes Customizing - Datenmigration von DHM-Daten, um die laufenden und zukünftigen Prozesse des DHM in der neuen Systemlandschaft kontinuierlich sicherzustellen - Einrichtung von Schnittstellen von und zu Umsystemen des DHM Zielsetzung - Migration der ERP-Prozesse des Deutschen Herzzentrums München (DHM) in das zentrale ERP-System des TUM-Klinikums Rechts der Isar S/4 HANA ERP- System - Im Ziel steht die Abbildung einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) im zentralen ERP-System des TUM-Klinikums und damit eine Verbesserung des unternehmensweiten Ergebnissicht - Damit verbunden sind Synergieeffekte in den administrativen Prozessen und die Reduzierung von Schnittstellen Einzelheiten zu den zu erbringenden Leistungen des Auftragnehmers nebst den definierten Zielen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung inkl. Migrationskonzept (Anlage Nr. 1 zum Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen).

CPV 72263000, 72222300, 72200000, 72000000, 72230000Frist 26. Mai 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • price

    Für die Angebotswertung wird eine Punkteskala von 0 bis 40 Punkte festgelegt. Die Wertung des Zuschlagskriteriums „Preis“ erfolgt wie folgt: Die angebotenen Pauschalfestpreise der einzelnen Module A bis E (Ziff. 8.1 des Vertrages) werden aufsummiert und so der „Preis“ ermittelt. Die Höchstpunktzahl erhält das Angebot mit dem niedrigsten „Preis“. Die dahinter liegenden Angebote werden mit der unten beschriebenen Berechnungsformel linear interpoliert. Der Wertung des Zuschlagskriteriums "Preis " liegt folgende Berechnungsmethode zu Grunde: 40 x (Preis des günstigsten wertungsfähigen Angebots / Preis des zu wertenden Angebots) = erzielte Punktzahl Nachkommastellen werden auf ganze Punkte gerundet (0,1 - 0,4 unterer Punktewert; 0,5 bis 0,9 oberer Punktewert).

    40%
  • quality

    Es ist als Teil des Angebotes ein auftragsbezogenes Umsetzungskonzept (Textform) durch den Bieter zu erstellen, welches basierend auf der Leistungsbeschreibung aus den nachfolgenden Bestandteilen zu bestehen hat. II. Umsetzungskonzept II.1. Projektansatz - Konzept der organisatorischen Projektstruktur - Konzept der Herangehensweise an das Projekt und der Umsetzung des Projekts - Darstellung der zeitlichen Planung und Steuerung - Erstellung eines Projektplans, aus dem eine logische Abfolge der Tätigkeiten und ein realistischer Zeitplan vor dem Hintergrund des angestrebten Fertigstellungsdatums hervorgehen. - Kenntlichmachen von Abhängigkeiten zwischen den Tätigkeiten/Arbeitsschritten sowie Ermitteln des zeitlichen Aufwands beim Bieter und beim Auftraggeber. - Konzept zum Personaleinsatz mit Darstellung der/des vorgesehenen Projektleiter/s und des vorgesehenen Projektteams II.2. Methodik für die Migration in das bestehende S/4HANA-System - Darstellung der Ziele und Anforderungen der eigenen Methodik - Darstellung und Erläuterung zum Tool, dessen Einsatz für die Migration in das bestehende S/4HANA- System geplant ist - Darstellung des Vorgehens bei der Datenmigration unter Berücksichtigung der zum Einsatz kommenden Tools II.3. Konzept zur Migration eines Universitätsklinikums - Auffinden und Darstellen der Besonderheiten in der Migration eines Universitätsklinikums - Darstellen des vom Bieter zur Migration vorgesehenen Risiko- und Qualitätsmanagements - Highlighten von Chancen und Risiken dieser Projektphasen II.4. Darstellung der Praxistauglichkeit des Umsetzungskonzepts Die Darstellung soll in Bezug auf den zu vergebenen Auftrag anhand zwei realisierter Projekte (mindestens eine im Umfeld einer Universitätsklinik), die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, erfolgen und kann durch Diagramme, Tabellen u. ä., die die Arbeitsweise verdeutlichen, dargestellt werden. Die Projekte sind auf max. 2 Seiten hinsichtlich Anwendungsfall und thematischer Überschneidungen zum hiesigen Projekt darzustellen. Die Wertung des Zuschlagskriteriums „Umsetzungskonzept“ wird nach der in der Wertungsmatrix „Zuschlagskriterien“ beschriebenen Wertungsmethode vorgenommen.

    40%
  • quality

    Konzeptpräsentation durch den Bieter Die Konzeptpräsentation dient ausschließlich der Erläuterung des eingereichten „Umsetzungskonzepts“ und der dortigen Bestandteile und Ausführungen. Die Bieter haben ihr „Umsetzungskonzept“ im Rahmen der Konzeptpräsentation, welche 20 Minuten nicht überschreiten darf, nachvollziehbar zu erläutern. Die Konzeptpräsentation der Bieter fließt in die Wertung des Zuschlagskriteriums „Umsetzungskonzept“ ein. Inhalte der Konzeptpräsentation werden nur insoweit berücksichtigt, als sie bereits im eingereichten Angebot angelegt sind und der Verdeutlichung dieser Inhalte dienen. Dabei werden an die Konzeptpräsentation folgende Anforderungen gestellt: Konzeptpräsentation - Plausibilität und Schlüssigkeit der Konzeptpräsentation - Nachvollziehbarkeit der Konzeptpräsentation - Konsistenz und Widerspruchsfreiheit der Konzeptpräsentation - Präsentation erfolgt durch die zuständigen Personen und Übereinstimmung dieser Personen mit dem Personaleinsatzkonzept - Einhaltung der zeitlichen Vorgaben Die Wertung des Zuschlagskriteriums „Konzeptpräsentation“ wird nach der in der Wertungsmatrix „Zuschlagskriterien“ beschriebenen Wertungsmethode vorgenommen. Die Konzeptpräsentation dient ausschließlich der Erläuterung des eingereichten „Umsetzungskonzepts“ und der dortigen Bestandteile und Ausführungen. Das vorzustellende auftragsbezogene „Umsetzungskonzept“ darf im Rahmen der Konzeptpräsentation nicht vom vorab eingereichten auftragsbezogenen „Umsetzungskonzept“ abweichen sowie nicht um neue Inhalte ergänzt bzw. geändert werden. Eine Änderung und Ergänzung des „Umsetzungskonzepts“ im Rahmen der Konzeptpräsentation als Teil der Angebote sowie eine Verhandlung über die dortigen Inhalte ist unzulässig, § 15 Abs. 5 S. 2 VgV.

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 28. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 26. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link