Fachplanung Technische Ausrüstung für Institutsneubau Psychologie
Was wird ausgeschrieben
Das Land Hessen und die Justus-Liebig-Universität Gießen schreiben Ingenieurleistungen für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4-6 gemäß HOAI) für einen Institutsneubau aus. Das geplante Gebäude umfasst ca. 4.000 m² Bruttogrundfläche und dient der psychologischen Forschung. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren nach VgV.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Land Hessen und die Justus-Liebig-Universität Gießen beabsichtigen die Errichtung eines neuen Institutsgebäudes für den Fachbereich Psychologie. Das Gebäude soll das aktuell einzige deutsche Excellenzcluster mit psychologischem Schwerpunkt beinhalten. In diesem soll Forschung mit modernsten Methoden der Verhaltens- und Neurowissenschaften angewendet werden. Die Bearbeitung des Forschungsprogramms in interdisziplinären Teams erfordert einen Ausbau und die räumliche Verzahnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Vertiefungsbereiche in einem integrativen Gebäude-, Raum- und Großgerätekonzept. Das Gebäude soll an der nördlichen Grenze des Campus Kultur- und Geisteswissenschaften im Bereich des Philosophikum I in unmittelbarer Nachbarschaft zum „International Graduate Centre for the Study of Culture“ (GCSC) errichtet werden. Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV zur Vergabe von Ingenieurleistungen: Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 (§ 55 HOAI).
Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen plant gemeinsam mit der Universität Gießen den Neubau eines Institutsgebäudes für den Fachbereich Psychologie. Gesucht werden spezialisierte Ingenieure für die Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung, konkret für die Anlagengruppen 4 bis 6 nach HOAI, die unter anderem Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen sowie fördertechnische Anlagen umfassen. Das Gebäude soll auf dem Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften entstehen und rund 4.000 Quadratmeter Fläche für Forschung und Lehre bieten. Interessierte Büros müssen ihre methodische Herangehensweise an das Projekt sowie die Qualifikation ihres Projektteams im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens darlegen.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß GWB, MiLoG, AEntG, AufenthG, SchwarzArbG und LkSG
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlussgründe (namentlich §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, 19 Mindestlohngesetz, 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, 98c Aufenthaltsgesetz, 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, 22 Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz) werden dem nationalen Recht entsprechend geprüft. Verlangt wird eine Eigenerklärung (734 EU), dass keine Ausschlussgründe (siehe oben) vorliegen. gemäß nationalem Recht
Aufteilung in Lose
1 LotDas Land Hessen und die Justus-Liebig-Universität Gießen beabsichtigen die Errichtung eines neuen Institutsgebäudes für den Fachbereich Psychologie auf dem Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften. Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV ist die Vergabe von Ingenieurleistungen: Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4-6 (gem. § 55 HOAI 2021). Es soll ein Gebäude mit rund. 4.000 m² BGF mit bis zu vier Vollgeschossen ohne Untergeschoss für Forschung und Lehre entstehen. Mitarbeiter bzw. Forscher und Forscherinnen werden unter anderem in physiopsychischen Laboren und insbesondere auch mit medizinischen Großgeräten (z. B. einem MRT, EEG-Kabinen) arbeiten und lehren. Mit dem Neubau werden die notwendigen Voraussetzungen für neue Forschungsinfrastrukturen sowie Bürofläche für 11 Professuren und deren vielfältige Arbeitsgruppen geschaffen. Insgesamt sollen rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie technisch/administrativ Personal in dem neuen Gebäude tätig sein. Zusätzlich werden flexible Arbeitsflächen für M.Sc./B.Sc.-Studierende in forschungsorientierten Studienmodulen geschaffen. Die Obergrenze der Kosten für die Maßnahme wird für die Kostengruppen 300+400 wie folgt festgelegt: 21.030.000 Euro brutto. Geplanter Baubeginn: III Quartal 2029
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality20%
Personalorganisationsstruktur des Projektteams, projektbezogenes Personaleinsatzkonzept inkl. Aufgabenverteilung, fachliche Leistungsfähigkeit und aufgabenspezifische Kompetenz des Projektteams (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Person für die örtliche Bauüberwachung, weitere wesentliche Projektmitarbeiter) anhand Ausbildung, Qualifikation, Erfahrung und persönlicher Referenzen mit vergleichbarer Aufgabenstellung und ähnlichem Umfang, auch in Bezug auf Erfahrung im Bereich der Nachhaltigkeit.
- quality20%
Arbeitsstruktur und Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs zur Einhaltung der Kosten, Termine und Qualitäten (Entscheidungs-, Änderungs-, Nachtrags- und Schnittstellenmanagement), insbesondere auch in Bezug auf die Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien. Verfügbarkeit und Präsenz des Projektteams vor Ort (während Planung, Bauausführung und Projektabschluss).
- quality30%
Darstellung erster Überlegungen der Herangehensweise an ein konkretes Projekt anhand einer vergleichbaren Referenz, gerne mit Forschungsflächen (und ggf. inkl. Medizintechnik, medizinischer Großgeräte), unter Bezugnahme zu der vorliegenden konkreten Projektaufgabe, auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen.
- cost25%
Grundleistungen und Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten
- cost5%
Stundensätze
Zeitplan
- 28. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung