Ingenieurtechnische Planungs- und Gutachterleistungen für Wasserbehandlungsanlage WBA Heide VI
Was wird ausgeschrieben
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH vergibt Planungsleistungen für den Neubau und Betrieb einer Wasserbehandlungsanlage zur Sanierung des sauren Grubenwassers aus dem Restloch Heide VI. Das Projekt umfasst Planungsleistungen nach HOAI für Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung in den Leistungsphasen 1–4 (LPH 5–9 optional). Der Auftrag dient der langfristigen wasserwirtschaftlichen Sanierung der Tagebaufolgelandschaft in der Lausitz.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Restloch Heide VI ist das größte der verbliebenen Restlöcher des Tagebaus Heide und durch eine anhaltend azidische Wasserbeschaffenheit geprägt. Abstromige Oberflächengewässer wie der Grenzgraben, das Goldgräbchen und der Dorfgraben werden durch die Abläufe unmittelbar und mittelbar beeinträchtigt. Auch das bereits neutrale unterstromig liegende RL Laubusch (Erikasee) wird durch diese Aziditätseinträge belastet. Vor diesem Hintergrund wurden Lösungen zur langfristigen wasserwirtschaftlichen Sanierung des Abflusses aus den Restlöchern des Tagebaus Heide gesucht. Im Ergebnis einer Variantenuntersuchung wurde als Vorzugslösung die Errichtung einer komplett neuen Wasserbehandlungsanlage (WBA) östlich der Ortslage Hosena herausgearbeitet. Der Fokus liegt dabei unter anderem auf der Fassung und Behandlung des im Nordwesten der Außenkippe des ehemaligen Tagebaus Heide VI austretenden Kippengrundwassers. Leistungsgegenstand sind Planungsleistungen zu verschiedenen Leistungsbildern und Planungsphasen der HOAI für das Gesamtvorhaben zur Errichtung und dem Betrieb der WBA Heide VI Planungsleistungen: 1. Ingenieurbauwerke § 43 und Anlage 12 LPH 1 – 4, LPH 5 – 9 optional 2. Verkehrsanlagen § 47 und Anlage 13 LPH 1 – 4, LPH 5 – 9 optional 3. Fachplanung Tragwerksplanung § 51 und Anlage 14 LPH 1 – 4, LPH 5 – 6 optional 4. Fachplanung Technischen Ausrüstung § 55 und Anlage 15 LPH 1 – 4, LPH 5 – 9 optional
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) vergibt Planungsleistungen für den Bau einer neuen Wasserbehandlungsanlage zur Behandlung des sauren Grubenwassers aus dem ehemaligen Tagebau Heide VI im Lausitzer Revier. Das Restloch Heide VI ist das größte der verbliebenen Restlöcher und belastet durch seine azidische Wasserbeschaffenheit umliegende Gewässer wie den Grenzgraben und den Erikasee. Die Planungsleistungen umfassen vier Leistungsbilder nach HOAI: Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung, jeweils in den Grundleistungsphasen 1–4, mit optionalen weiteren Phasen. Da es sich um ein Bergbaufolgemaßnahmen-Projekt handelt, sind Erfahrungen mit der Sanierung von Tagebaurestlöchern und der Behandlung von saurem Grubenwasser besonders relevant. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: LMBV mbH)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eignung für Planungsleistungen nach HOAI (Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung)
- Erfahrung mit Wasserbehandlungsanlagen oder bergbauspezifischen Wasserwirtschaftsprojekten
- Fachkunde für die Sanierung von Tagebaurestlöchern und Grubenwasserbehandlung
- Nachweis der technischen und personellen Kapazitäten für die Leistungsphasen 1–4
- Optional: Bereitschaft zur Übernahme der weiteren Leistungsphasen 5–9
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Restloch Heide VI ist das größte der verbliebenen Restlöcher des Tagebaus Heide und durch eine anhaltend azidische Wasserbeschaffenheit geprägt. Abstromige Oberflächengewässer wie der Grenzgraben, das Goldgräbchen und der Dorfgraben werden durch die Abläufe unmittelbar und mittelbar beeinträchtigt. Auch das bereits neutrale unterstromig liegende RL Laubusch (Erikasee) wird durch diese Aziditätseinträge belastet. Vor diesem Hintergrund wurden Lösungen zur langfristigen wasserwirtschaftlichen Sanierung des Abflusses aus den Restlöchern des Tagebaus Heide gesucht. Im Ergebnis einer Variantenuntersuchung wurde als Vorzugslösung die Errichtung einer komplett neuen Wasserbehandlungsanlage (WBA) östlich der Ortslage Hosena herausgearbeitet. Der Fokus liegt dabei unter anderem auf der Fassung und Behandlung des im Nordwesten der Außenkippe des ehemaligen Tagebaus Heide VI austretenden Kippengrundwassers. Leistungsgegenstand sind Planungsleistungen zu verschiedenen Leistungsbildern und Planungsphasen der HOAI für das Gesamtvorhaben zur Errichtung und dem Betrieb der WBA Heide VI Planungsleistungen: 1. Ingenieurbauwerke § 43 und Anlage 12 LPH 1 – 4, LPH 5 – 9 optional 2. Verkehrsanlagen § 47 und Anlage 13 LPH 1 – 4, LPH 5 – 9 optional 3. Fachplanung Tragwerksplanung § 51 und Anlage 14 LPH 1 – 4, LPH 5 – 6 optional 4. Fachplanung Technischen Ausrüstung § 55 und Anlage 15 LPH 1 – 4, LPH 5 – 9 optional
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Niedrigster Preis
Zeitplan
- 23. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert