Infrastrukturelles Facility Management und technische Dienstleistungen für den Olympiapark Berlin

Was wird ausgeschrieben
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport schreibt das infrastrukturelle Facility Management für den Olympiapark Berlin aus. Der Auftrag umfasst den Betrieb, die Instandhaltung und Dokumentation technischer Anlagen in rund 100 Gebäuden auf einer Fläche von 127 Hektar. Die Laufzeit und der Wert sind nicht explizit beziffert, die Vergabe erfolgt über ein Verhandlungsverfahren.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Olympiapark Berlin ist eine umfangreiche, denkmalgeschützte Sport- und Veranstaltungsanlage mit zahlreichen Sportflächen, Bürobereichen und touristischen Einrichtungen auf rund 127 Hektar und in etwa 100 Gebäuden. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist das infrastrukturelle Facility Management, insbesondere der Betrieb, die Instandhaltung und die Dokumentation aller nicht ausdrücklich ausgenommenen baulichen und technischen Anlagen sowie allgemeine Hausmeisterdienste. Ziel ist die Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustands der technischen Infrastruktur und die Sicherstellung eines jederzeit reibungslosen Anlagenbetriebs. Die Leistung umfasst unter anderem Heizungs-, Lüftungs-, Elektro-, Beleuchtungs-, Beregnungs- und Flutlichtanlagen, Wasser- und Abwasseranlagen, Tür- und Toranlagen sowie Schranken und weitere technische Einrichtungen des Geländes. Der Auftragnehmer hat Wartung, Inspektion und Instandsetzung nach dem Stand der Technik, einschlägigen DIN-Normen, Herstellervorgaben und Unfallverhütungsvorschriften durchzuführen und die teils unvollständige Anlagendokumentation zu ergänzen. Alle Leistungen sind so zu erbringen, dass der Betrieb von Nutzern und Mietern möglichst nicht gestört wird und besondere Anforderungen, etwa bei Veranstaltungen, berücksichtigt werden.
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport sucht einen Dienstleister für das technische Facility Management im Olympiapark Berlin. Das Gelände umfasst etwa 100 Gebäude und 127 Hektar Fläche, die unter anderem Sportstätten, Büros und touristische Bereiche beinhalten. Der Auftragnehmer übernimmt die Wartung und Instandsetzung der gesamten technischen Infrastruktur, wie etwa Heizungs-, Elektro- und Bewässerungsanlagen, sowie allgemeine Hausmeisterdienste. Dabei muss der laufende Betrieb der Anlage, insbesondere bei Veranstaltungen, sichergestellt werden. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Areal handelt, ist eine sorgfältige Dokumentation der technischen Anlagen eine zentrale Anforderung.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
- Einreichung eines Ausführungskonzepts zur Optimierung der Dienstleistungen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB. Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Olympiapark Berlin ist eine umfangreiche, denkmalgeschützte Sport- und Veranstaltungsanlage mit zahlreichen Sportflächen, Bürobereichen und touristischen Einrichtungen auf rund 127 Hektar und in etwa 100 Gebäuden. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist das infrastrukturelle Facility Management, insbesondere der Betrieb, die Instandhaltung und die Dokumentation aller nicht ausdrücklich ausgenommenen baulichen und technischen Anlagen sowie allgemeine Hausmeisterdienste. Ziel ist die Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustands der technischen Infrastruktur und die Sicherstellung eines jederzeit reibungslosen Anlagenbetriebs. Die Leistung umfasst unter anderem Heizungs-, Lüftungs-, Elektro-, Beleuchtungs-, Beregnungs- und Flutlichtanlagen, Wasser- und Abwasseranlagen, Tür- und Toranlagen sowie Schranken und weitere technische Einrichtungen des Geländes. Der Auftragnehmer hat Wartung, Inspektion und Instandsetzung nach dem Stand der Technik, einschlägigen DIN-Normen, Herstellervorgaben und Unfallverhütungsvorschriften durchzuführen und die teils unvollständige Anlagendokumentation zu ergänzen. Alle Leistungen sind so zu erbringen, dass der Betrieb von Nutzern und Mietern möglichst nicht gestört wird und besondere Anforderungen, etwa bei Veranstaltungen, berücksichtigt werden.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price350%
1. Preis Bewertet wird die Höhe der angebotenen Gesamtangebotssumme. Die Gesamtangebotssumme muss in dem Angebotsblatt eingetragen werden. Die höchstens zu erreichenden Bewertungspunkte auf der definierten Punkteskala (4 Bewertungspunkte) erhält der Bieter mit dem niedrigsten Preis. Alle anderen Bieter erhalten anteilige Bewertungspunkte nach folgender Formel: Bewertungspunkte Bieter A = (niedrigste Preisangabe aller Bieter / Preisangabe Bieter A ) x 5 Bewertungspunkte
- quality150%
2. Ausführungskonzept Mit dem Angebot hat der Bieter ein Ausführungskonzept einzureichen. Die Konzeption soll die Optimierung der Dienstleistungen im Olympiapark erschöpfend wiedergeben. Die Angaben, die der Bieter im Rahmen des Realisierungskonzepts macht, müssen sich allesamt auf die in die Zukunft gerichtete konkrete Leistungserbringung im Auftragsfall beziehen. Nicht Gegenstand der Konzepte darf die generelle Eignung des Bieters sein. Die Bieterangaben im Realisierungskonzepten werden bei Beauftragung Vertragsbestandteil und sind somit über die gesamte Vertragslaufzeit für den Auftragnehmer bindend. Das Realisierungskonzept soll die Umsetzung der Anforderungen plausibel und nachvollziehbar erläutern. Der Auftraggeber hat für das Ausführungskonzept folgende Erwartungshaltung: - Wiedergabe der Struktur des für die Leistungsausführung vorgesehenen Teams und dessen Ausstattung, ebenso der Umgang mit Schnittstellen zu Dritten sowie ggf. zu vom Bieter für die Leistungsausführung benannten Nachunternehmern. - Erläuterung des für die Leistung vorgesehenen Berichterstattungssystems gegenüber dem Auftraggeber sowie die Sicherung der Kommunikation mit den relevanten Stellen (u.a. Behörden) im Regelfall und in besonderen Situationen (z. B. bei Großveranstaltungen) von Interesse. - Darstellung der Verfügbarkeit (u.a. Zeitangaben), insbesondere die Verfügbarkeit von zusätzlichem Personal bei besonderen Vorkommnissen bzw. außerhalb der Regelarbeitszeit. - Vorstellung der geplanten Ablauforganisation vor und während der Auftragsübernahme. - Darstellung des Serviceangebotes für den Auftraggeber - Erkennbarkeit, wie weit die Leistung stetig verbessert werden soll, u.a. aufgrund von Mängeln und Beschwerden.
Zeitplan
- 5. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung