TED·359878-2026·Schließt in 32 Tagen

Fortschreibung von Hochwassergefahrenkarten im Einzugsgebiet Oberer Neckar

Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium StuttgartStuttgart, GermanyVeröffentlicht 27. Mai 2026
Auftragswert
€752k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
30. Juni 2026
32 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart schreibt die Fortschreibung von Hochwassergefahrenkarten für ca. 224 km Gewässerstrecken im Einzugsgebiet Oberer Neckar aus. Die Leistungen umfassen komplexe hydraulische 2D-Berechnungen sowie die GIS-gestützte Datenaufbereitung gemäß landeseinheitlichem Standard. Der Auftragswert wird auf ca. 752.000 EUR geschätzt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

In Baden-Württemberg bestehen flächendeckend HWGK für rund 11.300 Flusskilometer, welche Zug um Zug, fortgeschrieben werden sollen. Die HWGK erfüllen die Anforderungen der EG-HWRM-RL sowie die sehr hohen Anforderungen des §65 Wassergesetz BW. Sie entfalten direkte rechtliche Wirkung, weshalb die Qualitätsanforderung entsprechend hoch ist. An ca. 224 km langen Gewässern im Einzugsgebiet Oberer Neckar sollen die bestehenden HWGK fortgeschrieben werden. Hierzu sind hydraulische Berechnungen (2-dimensional, instationär), jeweils in der festgelegten Vorgehensweise, durchzuführen Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z.B. Bauwerke, Ausleitungen, Gräbern) sind zu berücksichtigen. Die Ergebnisse sind in den HWGK-Datenstandard zu überführen und im vorgegebenen Datenformat abzugeben. Die hydrologischen Grundlagen werden zur Verfügung gestellt. /// Die Ergebnisse der HWGK-Ersterstellung sind frei zugänglich und unter https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/ abrufbar.

VergabeHero-Einschätzung

Der Landesbetrieb Gewässer in Baden-Württemberg sucht einen Dienstleister für die Aktualisierung von Hochwassergefahrenkarten (HWGK) im Bereich des Oberen Neckars. Dabei geht es darum, bestehende Kartenwerke für rund 224 Flusskilometer auf den neuesten Stand zu bringen, um rechtliche Anforderungen des Wassergesetzes zu erfüllen. Die Arbeit erfordert spezialisierte hydraulische Berechnungen und eine präzise Aufbereitung der Daten in geografischen Informationssystemen (GIS). Bewerber müssen fundierte Erfahrung in der hydrologischen Modellierung und der Arbeit mit spezifischen Software-Tools wie ArcGIS oder HydroAS nachweisen. Der Auftrag ist auf eine hohe fachliche Qualität ausgelegt und erfordert den Nachweis entsprechender personeller Kapazitäten und Referenzprojekte.

IngenieurdienstleistungenUmweltdienstleistungenÖffentliche VerwaltungUmwelt- und WasserwirtschaftWasserwirtschaftHydrologieGis AnalyseIngenieurleistungenOeffentliche VerwaltungHochwasserschutz
Eignung

Zentrale Anforderungen

6 Punkte
  • Nachweis von Fachkräften mit mind. 5 Jahren Erfahrung in 2D-HN-Modellierung, Hydrologie und GIS
  • Nachweis einer Führungskraft mit mind. 5 Jahren Erfahrung in der Projektleitung
  • Berufshaftpflichtversicherung mit mind. 1,5 Mio. EUR Deckung für Personen- und sonstige Schäden
  • Durchschnittlicher Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich von mind. 530.000 EUR in den letzten 2 Jahren
  • Mindestens 4 Vollzeitbeschäftigte im Tätigkeitsbereich in den letzten 2 Jahren
  • Erreichen von mind. 30 von 100 Punkten in der Referenzbewertung

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Die nachfolgend geforderten Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden: A) Nachweis von Fachkräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von jeweils 1 Fachkraft mit jeweils mindestens 5-jähriger Berufserfahrung in folgenden Bereichen: Erstellung hydraulischer 2D-HN-Modellierung an Fließgewässern / Hydrologische N-A-Modellierung / GIS Bearbeitung (ArcGIS, inklusive Spatial Analyst, 3D-Analyst und ESRI-TERRAIN). /// B) Nachweis von Führungskräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung als Führungskraft für die Leitung des Projektteams. /// C) Softwareausstattung: Es wird kein Nachweis der Mindestausstattung an Software gefordert. Die ausschreibende Stelle weist aber darauf hin, dass die nachfolgend genannte Software in der genannten (Mindest-) Version aus deren Sicht aufgrund der vorgegebenen Qualitätsanforderungen und Abgabeformate (siehe LV-Hydraulik - Teil D) als unbedingt notwendig erscheint: ArcGIS - Version 10.4 ff; ArcGIS Pro Version 2.9 / ArcGIS Erweiterung Spatial Analyst / ArcGIS Erweiterung 3D-Analyst / Surface -Water Modelling System SMS - Version 11.x / HydroAS - Version 7.0 / LaserAS - Version 2.x / MS-ACCESS - Version 2019. /// D) Nachweis von erbrachten vergleichbaren Leistungen: Die Bewertung setzt sich aus jeweils (bis zu) 3 vergleichbare Leistungen aus den vergangenen 5 Jahren in folgenden Bereichen mit der genannten Gewichtung zusammen: 1. Hydraulische 2D-HN-Modellierungen für ein Fließgewässer (oder Gewässersystem) (30 %). / 2. Hydrologische Berechnungen - Kalibrieren bzw. Anpassen und Anwenden N-A-Modell (20 %) / 3. Hydrologische Berechnungen - Aufstellung oder nachträgliche Verfeinerung N-A-Modell (10 %) / 4. GIS - Bearbeitung von vektorbasierten (unregelmäßig verteilten Geländepunkten und -kanten) Geländeoberflächen (20%) / 5. GIS - Bearbeitung von Rasterdaten (10 %). / 6. Projekt mit kombinierter instationärer hydrologisch / 2D-HN-Simulation (10 %). / Aus der berechneten Wertung wird eine Reihenfolge ermittelt, welche Grundlage für die Entscheidung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist. Die detaillierte Berechnung kann dem Prüf- und Berechnungsbogen entnommen werden. E) Mindestpunktzahl in der Bewertung vergleichbarer Leistungen. Mindestanforderung: Aus den bewerteten Referenzen (siehe D) wird entsprechend der vorgegebenen Gewichtung die Gesamtbewertung errechnet. Hier muss ein Bewerber mindestens 30 von 100 möglichen Punkten erreichen. Nachfolgend geforderte Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden. A) Erklärung über die Rechtsform des Antragstellers, der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sowie der Person des Antragstellers die den Antrag im Auftrag des Bewerbers abgibt. Die Person welche den Antrag / die Erklärungen abgibt muss berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Antragsteller zu tätigen. B) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen. C) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe aufgrund eines Bezugs zu Russland bestehen. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Die nachfolgend geforderten Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden: A) Verpflichtung zu einer Berufshaftpflichtversicherung bei Personenschäden und sonstige Schäden während der gesamten Bearbeitungszeit. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert). Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist Erklärung aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend. Ausschlusskriterium: Mindestens nachzuweisende Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden / 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. /// B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt wird. Darin sind alle Mitglieder aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Aus der Erklärung muss hervorgehen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren ist (in der Regel) nicht zugelassen. Im Auftragsfall wird eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Vor Auftragserteilung wird dann ein Nachweis über die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung verlangt. - Mit der Erklärung einer Bietergemeinschaft ist dazulegen welche Gründe hierzu geführt haben. Gründe für die Bildung einer Bietergemeinschaft können sein: Jedes Unternehmen für sich teilleistungsfähig, Zusammenschluss ermöglich Gesamtleistung / - Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Kapazitäten aufgrund anderweiter Bindung jedoch nicht ausreichend. / Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Angebot aber erst durch Zusammenschluss wirtschaftlich zweckmäßig und kaufmännisch vernünftig. / Es ist Aufgabe der Bietergemeinschaft, die objektiven Umstände wie auch die kaufmännischen bzw. Zweckmäßigkeitserwägungen darzulegen, die für die Bildung der Bietergemeinschaft wesentlich waren. Wesentlich ist, dass dargelegt wird, dass die Vermutung eines Verstoßes gegen § 1 GWB von den beteiligten Unternehmen entkräftet wird. / Bewerber, die sowohl einen eigenen Antrag als auch eine Antrag als Teil einer Bewerbergemeinschaft abgeben, werden vom Verfahren ausgeschlossen, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass beide konkurrierenden Anträge unabhängig voneinander eingereicht wurden. Gleiches gilt, wenn ein Büro in mehreren Bewerbergemeinschaften anbietet. /// C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn ja, welchen Grund es gibt, dass der Bewerber die Leistung nicht im eigenen Betrieb erbringen kann und wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgen wird. Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen. /// D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte Unternehmen auf Seiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften. /// E) Der Teilnahmeantrag muss eine Verpflichtungserklärung zum Mindestentgeld (für öffentliche Aufträge, welche vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden) enthalten. /// F) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über den Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderter durchschnittlicher Jahresumsatz in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre mindestens: 530.000 EUR. /// G) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderte durchschnittliche Anzahl von Beschäftigten in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Jahre mindestens: 4 (Vollzeit-) Beschäftigte. Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001HWGK-F GF 15550 Oberer Neckar

Ziel: Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Einzugsgebiet Oberer Neckar (ohne Schlichem und Glatt). Zu berechnende Gewässer: 178,2 km. Zusätzlich zu berücksichtigende Gewässer: 28,1 km. Gebietsgröße Gesamteinzugsgebiet Hydraulik: 804 km2. Stützstellen im HydTERRAIN (geschätzt): 850 Mio. Stück. Größe für Rasterverarbeitung (geschätzt): 220 km2. /// Das Vorgehen wird im durch landeseinheitliche Festlegungen für das Projekt HWGK bestimmt und umfasst folgende wesentliche Punkte: Übernahme und Aufbereitung der zu Verfügung gestellten Geobasis- und Geofachdaten, der Hydrologiedaten (BFGM) sowie Prüfung der Vermessungsdaten. / Das Digitale Geländemodell mit eingearbeitetem Gewässerschlauch (TIN/TERRAIN) (Basis: Laserscan-Daten aus Befliegung 2016 ff) überprüfen und ggf. um nicht enthaltene Geländestrukturen sowie vermessene Bauwerksstrukturen verfeinern. Aufbereitung der Daten für die Erstellung der hydraulischen Modelle. / Die hydrologischen Arbeiten sind mit dem "Hydrologischen Basismodell BFGM" einem FGM-Modell durchzuführen (Erweiterung des Programms FGM für die "flächendetaillierte Niederschlag-Abfluss-Modellierung in einem komplexen Einzugsgebiet" aus dem "Softwarepaket Hochwasseranalyse und -berechnung" von LUBW/KIT). Sie umfassen die Übernahme des durch den Auftraggeber bereitgestellten technisch lauffähigen aber noch nicht an die Abflusseigenschaften des Gebiets angepassten Roh-Modells für das Untersuchungsgebiet, die Erweiterung des Roh-Modells zum Detail-Modell durch die Integration und Parametrisierung zusätzlicher Knoten, die Anpassung und Validierung der Abflusseigenschaften des Gebiets anhand von vorliegenden HQT-Werten, die Berechnung von Abflussganglinien mit 3 Modellvarianten für jeweils mindestens fünf Jährlichkeiten sowie die Datenhaltung und Bereitstellung der Ergebnisse und des Modells mittels Access-Datenbanken, grafischen Längsschnitten und FGM Dateien. Die Ergebnisse werden zur Verfügung gestellt. / Es sind hydraulische 2-D-Modelle mit dem Softwarepaket LASER_AS-2D / HydroAS zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern sind zu berücksichtigen. / Berechnung Hydraulik (instationär) mit HydroAS nach festgelegter Vorgehensweise für die Fortschreibung der HWGK (HQ10, HQ50, HQ100, HQ100oHRB, HQ1000 sowie abschnittsweise HWextrem) / Auswertung der modellierten Berechnungen in Bezug auf die Abbildung der hydrologischen Berechnungsgrößen. Ableitung korrigierter Überflutungsflächen, Wasserspiegellagen- und Überflutungstiefen-Raster, Erfassung von Sachdaten und Geometrien / Im Bearbeitungsgebiet befindet sich mehrere Pegel. Für diese in Betrieb befindlichen Landespegel wurden vorab bereits Pegelmodelle erstellt. Diese werden zur Verfügung gestellt und sind zu integrieren. / Für den Pegel Oberndorf / Neckar ist ein Pegelmodell zu erstellen. / Im Gebiet sind mehrere HW-Schutzmaßnahmen in Planung und Bau. Diese sind in der Bearbeitung zu berücksichtigen. / Dokumentation und Abstimmung mit dem AG / Für die Bearbeitung dieses Projekts wird eine Lizenz für HydroAS zur Verfügung gestellt. Die 2D-HN-Berechnungsmodelle HydroAS sind zusammen mit dem Abschlussbericht als SMS-Datensätze lauffähig an den Auftraggeber abzugeben. / Weitere Details siehe: Allgemeine Gebietsbeschreibung für die Gebietsweise Fortschreibung "Oberer Neckar" (HWGK-ID 40-15550) vom 20.05.2026 / Leistungsbeschreibung (LB) Hydraulik - Version 2.0 - Stand: 15.05.2026 / Leistungsbeschreibung (LB) Hydrologie - Version 2.0 - Stand: 13.05.2026. Beide Unterlagen steht bereits im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung, um die Aufgabe besser und eindeutiger zu beschreiben, damit die Komplexität der Aufgabe deutlich wird.

CPV 71300000, 71313000, 71356400
Bewertung

Zuschlagskriterien

6 Kriterien
  • quality

    Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Organisation und die projektbezogene Qualitätssicherung im vorliegenden Fall, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Projektleitung und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten. Von besonderer Bedeutung hierbei sind Erfahrungen aus dem vorgesehenen Zusammenspiel von Hydraulik und Hydrologie (Loop). Zur Projektorganisation gehört u.a. die Vollständigkeit des benötigen Bearbeitungsteams, die Gewährleistung der reibungslosen Zusammenarbeit im Bearbeitungsteam, die Gewährleistung der Terminsicherheit, die Gewährleistung der Kapazitäten und die vorgesehene Kommunikation mit dem Auftraggeber. Wesentlicher Punkt in der Bewertung ist die vorgesehene projektbezogenen Qualitätssicherung.

    10%
  • quality

    Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Bearbeitung der Hydrologie, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Bearbeiter und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten

    20%
  • quality

    Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Bearbeitung der Hydraulik, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Bearbeiter und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten

    20%
  • quality

    Bewertung der vorgesehenen Herangehensweise für die Bearbeitung im GIS, inklusive der Bewertung der vorgesehenen Bearbeiter und deren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten

    20%
  • quality

    Bewertung des allgemeinen Eindrucks des Bewerbers. Beispielsweise: Hat sich der Bieter im Ausschreibungsverfahren an die Wünsche und Anforderungen des AG gehalten. Konnte der Bieter seine Ausführungen des Bieters allgemeinverständlich formulieren.

    10%
  • cost

    Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR, brutto) der geprüften und zugelassenen Angebote je Los wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot welches um eine Spanne von X % des niedrigsten Preises vom niedrigsten Angebot abweicht. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma gemäß folgender Formel: = (1 ? (Wertungssumme des jeweiligen Bieters ? niedrigste Wertungssumme) / Spanne) x Pmax Pmax ist die maximal erreichbare Punktzahl (hier gewählt mit 5 Punkten) Für dieses Ausschreibungsverfahren wurde der Wert für X mit 60 % festgelegt.

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 30. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link