Hohl- und Doppelboden für Verwaltungs- und Bildungszentrum
Was wird ausgeschrieben
Das Landratsamt Karlsruhe vergibt im offenen Verfahren die Lieferung und Verlegung von Hohl- und Doppelboden für den Neubau des KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrums am Standort Beiertheimer Allee 2. Das neue Dienstgebäude soll rund 1.000 Mitarbeiter aufnehmen und mehrere Dienststellen des Landratsamtes zusammenführen. Die Vergabe erfolgt als Einzelauftrag (1 Los) nach VOB/A. Die Angebotsfrist endet am 28. April 2026.
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KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum - Hohl- und Doppelboden
Der Landkreis Karlsruhe baut am Standort Beiertheimer Allee 2 ein neues Verwaltungsgebäude für etwa 1.000 Mitarbeiter und vergibt dafür die Bauleistungen für Hohl- und Doppelboden. Das sogenannte KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum ist Teil einer größeren Neugestaltung des Landratsamtareals, bei der mehrere Dienststellen an einem Standort zusammengefasst werden. Bieter müssen nachweisen, dass sie über eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden sowie 2 Millionen Euro für Umweltschäden verfügen. Zusätzlich sind mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren erforderlich. Die Vergabe erfolgt nach VOB/A, der Zuschlag wird allein auf Basis des Preises erteilt.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Eintragung in Handwerksrolle oder IHK
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens 5 Mio. € für Personen-/Sach-/Vermögensschäden und 2 Mio. € für Umweltschäden
- Mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte der letzten fünf Jahre
- Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn gem. LTMG-BW
- Eigenerklärung zu EU-Sanktionen (Russland-Verordnung)
- Erklärung gemäß § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)
- Nachweis der ordnungsgemäßen Erfüllung von Steuer- und Abgabenpflichten
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 6e Abs. 1 Nr. 2 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 6-9 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 1 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 4 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 1 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 2 & 3 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 4 & 5 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 10 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 2 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 9 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 5 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 6 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 3 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 7 VOB/A EU § 6e Abs. 4 VOB/A EU Es gelten die Bestimmungen nach § 16a VOB/A EU. Eignung zur Berufsausführung: Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der Eignung zur Berufsausübung folgende Unterlagen vorzulegen: - Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer, - Gewerbeanmeldung - Handelsregisterauszug Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Mit dem Angebot sind zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen einzureichen: - Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn gem. LTMG-BW (Formblatt KEV 179.3 AngErg Tariftreue/ Mindestlohn) - Formblatt Eigenerklärung EU-Sanktion zur Umsetzung von Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 (Angabe zu russischen Unternehmen) - Formblatt Erklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - LkSG - Formblatt 179 Eigenerklärung zur Eignung mit den unter technische und berufliche Leistungsfähigkeit geforderten Angaben - zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren - zu der Verfügbarkeit für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte, - ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. - Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, es liegen keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vor, in den letzten zwei Jahren keine Belegung aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro. - Die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, wurde ordnungsgemäß erfüllt. - Mitgliedschaft der Berufsgenossenschaft liegt vor. - Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden, einzeln ausgewiesenen Mindestdeckungssummen: 5.000.000 € für Personen-/Sach- und Vermögensschäden 2.000.000 € für Umweltschäden. Sofern die aktuellen Deckungssummen niedriger als 5.000.000 € für Personen-/Sach- und Vermögensschäden und 2.000.000 € für Umweltschäden sind, ist eine entsprechende Bestätigung der Versicherungsgesellschaft vorzulegen, dass im Auftragsfalle eine Versicherungsdeckung in Höhe der geforderten Deckungssummen besteht. Eine Versicherungsbestätigung durch einen Versicherungsmakler wird nicht anerkannt. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen vorzulegen: - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen - Freistellungsbescheinigung nach § 48b EstG - Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse - Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft - Unterschriebene Baustellenordnung - Erklärung im Zusammenhang mit dem Ausschluss von öffentlichen Aufträgen nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) und § 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Mit dem Angebot sind zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen einzureichen: -Produktunterlagen mit Schallnachweis -Formblatt 179 Eigenerklärung zur Eignung mit den unter technische und berufliche Leistungsfähigkeit geforderten Angaben - Referenzdarstellung (Formblatt KEV 179 Eigenerklärungen zur Eignung) über mindestens drei Einzelleistungen der letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahre, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Falls das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen vorzulegen: Angabe von drei mit der Maßnahme vergleichbaren Referenzprojekte der letzten fünf Kalenderjahre, jeweils mit Angabe des Ansprechpartners; der Art der ausgeführten Leistung; der Auftragssumme; des Ausführungszeitraums, der stichwortartigen Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen sowie die Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer. Die vorzulegenden Referenzen sind vergleichbar, wenn sie einen ähnlichen Leistungsumfang aufweisen und in Qualität und Quantität der ausgeschriebenen Leistung entsprechen. Bei ausländischen Bietern müssen alle geforderten Unterlagen in deutscher Sprache abgefasst und die geforderten Inhalte gleichwertig sein. Die geforderten Unterlagen können bei ausländischen Bietern durch eine gleichwertige Bescheinigung der zuständigen Stellen des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bewerbers oder Bieters erbracht werden.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Landkreis Karlsruhe plant im Zuge der Neugestaltung des Landratsamtareals u.a. die Errichtung eines neuen Dienstgebäudes als Ersatz der bisherigen Bebauung am Standort Beiertheimer Allee 2 in Karlsruhe. Zukünftig sollen an diesem Standort mehrere Dienststellen zusammengefasst werden und eine zukunftsweisende Neubebauung für den Landkreis Karlsruhe für ca. 1.000 Mitarbeiter.innen entstehen. Die Nutzung des Neubaus ist u.a. vorgesehen mit öffentlichen Servicebereichen des Landratsamtes Karlsruhe, öffentlichen Konferenzbereichen, Büroräumen, einem Betriebsrestaurant, Seminar- und Schulungsbereichen für externe Mieter, einer öffentlichen Tiefgarage, Solzialräumen, Nebenräumen, eine Kindertagesstätte und eine Berufsschule in Sondereigentum. Das Gebäude besitzt einen L-förmigen Grundriss mit seiner größten Ausdehnung in Ost-West-Richtung (unterirdisch) über alles von ca. 147m und einer Länge in Nord-Süd-Richtung von ca. 87m. Dieser Grundrissplot erstreckt sich unterirdisch bis in das 2. Untergeschoss und oberirdisch bis in das 4.Obergeschoss (Bereiche Flachbau). Ab dem 5. Obergeschoss wird das Gebäude auf den Hochhausgrundriss reduziert, der sich etwa im Zentrum des L-förmigen Flachbaus befindet und einen rechteckigen Grundriss von ca. 26,6m x 34,7m aufweist. Der Hochhausgrundriss wird bis in das 23. Obergeschoss geführt, womit das Gebäude dann eine Höhe von 89,90m aufweist. Das Gewerk "Hohl- und Doppelboden" umfasst die Lieferung und belegereifer Einbau von Hohl- und Doppelböden. Die Hohlraumböden als Systemboden, bestehend aus Fließestrich und Tragschale auf Stützenfüßen mit Fließestrich und Schalungselement auf Calcium- sulfatbasis. Die Doppelböden als Systemboden, bestehend aus faserverstärkten Calciumsulfat-Platten auf Stützenfüßen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine abschnitts- und bereichsweise Montage vorgesehen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Einhaltung der erforderlichen Schallschutzwerte, insbesondere des Trittschallschutzes und des Luftschallschutzes bei diesem Projekt besonderer Bedeutung beizumessen ist. Die Hohl- und Doppelböden sind größtenteils auf HBV-Decken (Holz-Beton-Verbunddecken) zu montieren, die aus einem 240mm dicken Brettsperrholz-element und einem 120mm starken Aufbeton in C35/45 bestehen. Zwischen den Böden und den Rohdecken sind deshalb leistungsfähige und geeignete Trittschalldämmplättchen anzuordnen. Der Auftrag umfasst folgenden wesentlichen Leistungsumfang: - ca. 26.115m² Untergrundvorbereitungen - ca. 21.350m² Nasshohlboden, Nutzungsart 2, Elementklasse 2 - ca. 3.260lfm in Nasshohlboden integrierte Doppelbodentrasse - ca. 3.800m² Nasshohlboden, Nutzungsart 8, Elementklasse 2 - ca. 100lfm in Nasshohlboden integrierte Doppelbodentrasse - ca. 930m² Trockenhohlboden, Nutzungsart 19, Elementklasse 6 - ca. 25m2 Trockenhohlboden, Nutzungsart 2, Elementklasse 2 - ca. 10m² Doppelboden, Nutzungsart 2, Elementklasse 5
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 22. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Apr. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung