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Realisierungswettbewerb für neuen Verwaltungsstandort und Rathaussanierung in Brunsbüttel

Stadt Brunsbüttel, der BürgermeisterBrunsbüttel, GermanyVeröffentlicht 26. Mai 2026
Auftragswert
~€150k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
25. Juni 2026
28 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Stadt Brunsbüttel schreibt einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb für die Bündelung ihrer Verwaltungsstandorte aus. Das Projekt umfasst den Neubau auf dem Kaiserhof-Grundstück, die denkmalgerechte Sanierung des historischen Rathauses sowie den Ersatz eines nicht mehr zeitgemäßen Rathausanbaus. Ziel ist ein barrierefreier, moderner Verwaltungsstandort.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Verwaltungsstandorte der Stadt Brunsbüttel sind derzeit auf unterschiedliche Standorte im Stadtgebiet verteilt. Dies erschwert den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den städtischen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und verkompliziert verwaltungsinterne Abstimmungen und Abläufe. Daher wird durch die Stadt eine räumliche Bündelung der Verwaltungsstandorte angestrebt. Das stark baufällige Gebäude „Kaiserhof“ neben dem historischen Rathaus in der Koogstraße ist abgängig. Auf diesem Grundstück soll ein Neubau errichtet werden, so dass gemeinsam mit dem historischen Rathaus ein gebündelter Verwaltungsstandort in zentraler Lage entsteht. Damit das historische Brunsbütteler Rathaus auch in Zukunft seiner Funktion als Repräsentationsbau und Arbeitsort der städtischen Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden kann, ist das Gebäude in vielerlei Hinsicht zu ertüchtigen. Das Bestandsgebäude ist denkmalgerecht hinsichtlich Brandschutz und Energieeffizienz zu modernisieren. Damit alle Menschen Zugang zum Rathaus als öffentlichem Gebäude haben und sich auch innerhalb des Gebäudes barrierefrei bewegen können, werden umfangreiche bauliche Veränderungen notwendig. Der Rathausanbau aus dem Jahr 1968 ist ebenfalls nicht barrierefrei und qualitativ und quantitativ auf einem nicht mehr zeitgemäßen Niveau. Er ist wirtschaftlich nicht auf einen zeitgemäßen Qualitätsstandard zu bringen und daher zukünftig abgängig. Der Anbau ist durch moderne, qualitativ hochwertige Verwaltungsräume zu ersetzen. Mit dem Wettbewerb strebt die Stadt Brunsbüttel die Erlangung von qualitätvollen Entwürfen für einen modernen, zeitgemäßen und bürgernahen Verwaltungsstandort an, der das stadtbildprägende historische Rathaus denkmalgerecht und barrierefrei integriert.

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Brunsbüttel plant die Zusammenführung ihrer derzeit verteilten Verwaltungsstandorte an einem zentralen Ort. Im Rahmen eines Wettbewerbs werden architektonische Entwürfe gesucht, die den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit der denkmalgerechten Sanierung des historischen Rathauses verbinden. Dabei soll ein maroder Rathausanbau aus den 1960er Jahren durch moderne, barrierefreie Räumlichkeiten ersetzt werden. Ziel ist es, die Verwaltung effizienter zu gestalten und den Bürgern einen besseren Zugang zu den Dienstleistungen zu ermöglichen. Der Wettbewerb richtet sich an Planungsbüros, die Konzepte für eine städtebaulich anspruchsvolle und funktionale Lösung entwickeln sollen.

Architektur- und IngenieurdienstleistungenÖffentliche VerwaltungArchitekturwettbewerbOeffentliche VerwaltungDenkmalschutzNeubauBarrierefreiheitStadtplanung
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischen Anteilen "Neuer Verwaltungsstandort Koogstraße mit denkmalgerechter Ergänzung des historischen Rathauses", Stadt Brunsbüttel

Die Verwaltungsstandorte der Stadt Brunsbüttel sind derzeit auf unterschiedliche Standorte im Stadtgebiet verteilt. Dies erschwert den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den städtischen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und verkompliziert verwaltungsinterne Abstimmungen und Abläufe. Daher wird durch die Stadt eine räumliche Bündelung der Verwaltungsstandorte angestrebt. Das stark baufällige Gebäude „Kaiserhof“ neben dem historischen Rathaus in der Koogstraße ist abgängig. Auf diesem Grundstück soll ein Neubau errichtet werden, so dass gemeinsam mit dem historischen Rathaus ein gebündelter Verwaltungsstandort in zentraler Lage entsteht. Damit das historische Brunsbütteler Rathaus auch in Zukunft seiner Funktion als Repräsentationsbau und Arbeitsort der städtischen Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden kann, ist das Gebäude in vielerlei Hinsicht zu ertüchtigen. Das Bestandsgebäude ist denkmalgerecht hinsichtlich Brandschutz und Energieeffizienz zu modernisieren. Damit alle Menschen Zugang zum Rathaus als öffentlichem Gebäude haben und sich auch innerhalb des Gebäudes barrierefrei bewegen können, werden umfangreiche bauliche Veränderungen notwendig. Der Rathausanbau aus dem Jahr 1968 ist ebenfalls nicht barrierefrei und qualitativ und quantitativ auf einem nicht mehr zeitgemäßen Niveau. Er ist wirtschaftlich nicht auf einen zeitgemäßen Qualitätsstandard zu bringen und daher zukünftig abgängig. Der Anbau ist durch moderne, qualitativ hochwertige Verwaltungsräume zu ersetzen. Mit dem Wettbewerb strebt die Stadt Brunsbüttel die Erlangung von qualitätvollen Entwürfen für einen modernen, zeitgemäßen und bürgernahen Verwaltungsstandort an, der das stadtbildprägende historische Rathaus denkmalgerecht und barrierefrei integriert.

CPV 71200000, 71221000, 71222000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • quality

    Das Preisgericht wird sein Urteil anhand der Qualität der eingereichten Planungsleistungen bilden: Abgabeleistungen • fristgerechte Abgabe • Darstellungsanforderungen und Programmerfüllung Hochbauliches Gesamtkonzept • Anordnung und Maßstäblichkeit der Baumasse und deren Einbindung in das städtebauliche Umfeld • Tragfähigkeit des Nutzungskonzeptes Gestaltungsqualität und funktionale Qualität • Architektonische Qualität • Freiraumplanerische Qualität • Denkmalgerechte Planung • Tragfähigkeit und Funktionalität des inneren Erschließungskonzeptes und der Raumbildung • Gestaltungsqualität, nutzungsgerechte Gestaltung • Qualität und Realisierbarkeit der gebäudebezogenen Entwurfsaussagen • Barrierefreiheit und behindertengerechtes Bauen Wirtschaftlichkeit • Baulicher Aufwand und Auswirkungen auf die Gebäudebewirtschaftung • Ökologische Aspekte, energetische Aspekte und Nachhaltigkeit • Innovative Vorschläge, die eine zügige und kostengünstige Realisierung erwarten lassen

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 26. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 25. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link