Herstellung von 84 Erdwärmesonden für kaltes Nahwärmenetz in Soltau
Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke Soltau lassen im Neubaugebiet Tetendorfer Straße ein Erdwärmesondenfeld mit kaltem Nahwärmenetz zur geothermischen Beheizung herstellen. Das Sondenfeld umfasst 84 Erdwärmesonden, die in 150 m Tiefe abgeteuft werden und in 6 Abschnitten zu je 14 Bohrungen gegliedert sind. Zusätzlich werden 3 Erdsonden für Temperaturmessstellen benötigt.
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Im Neubaugebiet "Tetendorfer Straße" in Soltau soll ein Erdwärmesondenfeld inkl. kaltem Nahwärmenetz zur geothermischen Beheizung hergestellt werden. Hierfür wird ein Sondenfeld aus insgesamt 84 Erdwärmesonden (EWS), die in 150 m Tiefe abgeteuft werden, benötigt. Die Sonden werden in 6 Abschnitten zu je 14 Bohrungen gegliedert und jeweils an einen Verteilerschacht angeschlossen. Darüber hinaus müssen voraussichtlich 3 Erdsonden für Temperaturmessstellen hergestellt werden.
Die Stadtwerke Soltau lassen im Neubaugebiet Tetendorfer Straße ein Erdwärmesondenfeld für ein kaltes Nahwärmenetz herstellen. Insgesamt werden 84 Erdwärmesonden in 150 m Tiefe gebohrt und in 6 Gruppen zu je 14 Bohrungen aufgeteilt, die jeweils an einen Verteilerschacht angeschlossen werden. Hinzu kommen 3 zusätzliche Sonden für Temperaturmessstellen. Die Bohrungen erfolgen im Lockergestein, wobei teilweise eine Hilfsverrohrung zum Stützen der Bohrung erforderlich ist. Die Sonden werden als Doppel U-Sonden mit PE 100 DA 32 SDR 11 Rohren ausgeführt.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erfahrung mit Erdwärmesonden-Bohrungen im Lockergestein
- Kenntnisse in PE-Rohrverarbeitung (PE 100 DA)
- Fähigkeit zur Herstellung von Vertikalbohrungen bis 150 m Tiefe
- Referenzen für vergleichbare Geothermie-Projekte
- Technische Ausstattung für Bohrungen mit Hilfsverrohrung
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotZur Versorgung des Neubaugebietes "Tetendorfer Straße" sollen 84 Sonden eingebracht werden. Geplant ist der Einbau von Doppel U-Sonden mit zwei getrennten Kreisläufen aus PE 100 DA 32 SDR 11. Vor- und Rücklauf werden am oberen Sondenende mit einem Y-Stück, auf eine Leitung PE DA 40 SDR 11 reduziert. Das Abteufen erfolgt durch vertikale Bohrungen. Im Lockergestein wird zum Stützen der Bohrung teilweise eine Hilfsverrohrung erforderlich. Mit einem Zuggewicht wird anschließend die Erdwärmesonde in die Bohrung eingebracht. Die Verfüllung der Bohrung erfolgt im Kontraktorverfahren von unten nach oben bis Geländeoberkante (GOK) mit einer thermisch verbesserten Bentonit-Zement-Suspension (Wärmeleitfähigkeit mindestens 2 W/(m*K). Die Bohrungen sind mit zwei Bohrgeräten gleichzeitig auszuführen. Der Nachweis der Eignung ist gem. DVGW Arbeitsblatt W 120-2 für die Gruppe G200 mit Angebotsabgabe zu erbringen. Analog zu den Erdwärmesonden werden für die Temperaturmessstellen Single-U-Sonden DA40 eingebaut. Die Verfüllung erfolgt analog der Erdwärmesonden. Auch für diese Sonden ist eine Druck- und Durchflussmessung nach Abschluss der Arbeiten durchzuführen. Die "horizontale Anbindung" ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung! Es werden gleichzeitig mehrere Gewerke (Kanalbau, Straßenbau sowie diverse Versorger) errichtet, sodass eine ständige Absprache der Beteiligten erfolgen muss. Diese Leistung wird nicht gesondert vergütet und muss in die Einheitspreise eingerechnet werden.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 6. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung