Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: GeoHanse GmbH
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
26. Juni 2026
Herstellung eines Erdwärmesondenfeldes für ein kaltes Nahwärmenetz

Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke Soltau GmbH & Co. KG schreiben die Errichtung eines geothermischen Sondenfeldes im Neubaugebiet Tetendorfer Straße aus. Der Auftrag umfasst das Abteufen von 84 Erdwärmesonden in 150 Meter Tiefe sowie drei zusätzliche Temperaturmessstellen. Die Arbeiten sind in sechs Abschnitte unterteilt und beinhalten die Anbindung an Verteilerschächte.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Neubaugebiet "Tetendorfer Straße" in Soltau soll ein Erdwärmesondenfeld inkl. kaltem Nahwärmenetz zur geothermischen Beheizung hergestellt werden. Hierfür wird ein Sondenfeld aus insgesamt 84 Erdwärmesonden (EWS), die in 150 m Tiefe abgeteuft werden, benötigt. Die Sonden werden in 6 Abschnitten zu je 14 Bohrungen gegliedert und jeweils an einen Verteilerschacht angeschlossen. Darüber hinaus müssen voraussichtlich 3 Erdsonden für Temperaturmessstellen hergestellt werden.
Die Stadtwerke Soltau planen die geothermische Erschließung des Neubaugebiets Tetendorfer Straße durch ein sogenanntes kaltes Nahwärmenetz. Dabei werden insgesamt 84 Erdwärmesonden in einer Tiefe von jeweils 150 Metern in den Boden eingebracht, um Wärme für die spätere Versorgung der Gebäude zu gewinnen. Zusätzlich werden drei Sonden für Temperaturmessungen installiert, um das System zu überwachen. Die Bohrungen erfolgen in sechs Abschnitten, wobei die Sonden jeweils an Verteilerschächte angeschlossen werden.
Aufteilung in Lose
1 LotZur Versorgung des Neubaugebietes "Tetendorfer Straße" sollen 84 Sonden eingebracht werden. Geplant ist der Einbau von Doppel U-Sonden mit zwei getrennten Kreisläufen aus PE 100 DA 32 SDR 11. Vor- und Rücklauf werden am oberen Sondenende mit einem Y-Stück, auf eine Leitung PE DA 40 SDR 11 reduziert. Das Abteufen erfolgt durch vertikale Bohrungen. Im Lockergestein wird zum Stützen der Bohrung teilweise eine Hilfsverrohrung erforderlich. Mit einem Zuggewicht wird anschließend die Erdwärmesonde in die Bohrung eingebracht. Die Verfüllung der Bohrung erfolgt im Kontraktorverfahren von unten nach oben bis Geländeoberkante (GOK) mit einer thermisch verbesserten Bentonit-Zement-Suspension (Wärmeleitfähigkeit mindestens 2 W/(m*K). Die Bohrungen sind mit zwei Bohrgeräten gleichzeitig auszuführen. Der Nachweis der Eignung ist gem. DVGW Arbeitsblatt W 120-2 für die Gruppe G200 mit Angebotsabgabe zu erbringen. Analog zu den Erdwärmesonden werden für die Temperaturmessstellen Single-U-Sonden DA40 eingebaut. Die Verfüllung erfolgt analog der Erdwärmesonden. Auch für diese Sonden ist eine Druck- und Durchflussmessung nach Abschluss der Arbeiten durchzuführen. Die "horizontale Anbindung" ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung! Es werden gleichzeitig mehrere Gewerke (Kanalbau, Straßenbau sowie diverse Versorger) errichtet, sodass eine ständige Absprache der Beteiligten erfolgen muss. Diese Leistung wird nicht gesondert vergütet und muss in die Einheitspreise eingerechnet werden.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Juni 2026Zuschlag erteiltZuschlag an GeoHanse GmbH · €0k