Heizungstechnische Anlage für saniertes Gebäude
Was wird ausgeschrieben
Das Centre Francais de Berlin gGmbH vergibt die Erneuerung der heizungstechnischen Anlage in einem sanierten Gebäude. Die Heizlast beträgt 114,3 kW nach DIN EN 12831. Die Wärmeversorgung erfolgt als geschlossenes Zweirohr-System mit 60/40 °C Systemtemperatur. Die zentrale Verteilung im Kellergeschoss wird komplett rückgebaut und neu errichtet. Die Angebotsfrist endet am 26. Mai 2026.
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Centre Francais de Berlin: Heizungstechnische Anlage
Das Centre Francais de Berlin, eine gemeinnützige GmbH in Berlin-Mitte, lässt die Heizungsanlage für ihr saniertes Gebäude erneuern. Die neue Anlage hat eine Heizleistung von 114,3 Kilowatt und wird als geschlossenes Zweirohr-System mit einer Systemtemperatur von 60/40 Grad Celsius betrieben. Dabei wird die gesamte zentrale Verteilung im Kellergeschoss demontiert und neu eingebaut, einschließlich neuer Verteiler mit hocheffizienten, drehzahlgeregelten Pumpen. Bewerber müssen im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen sein und eine Eigenerklärung vorlegen. Die Vergabe erfolgt ausschließlich nach dem niedrigsten Preis.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Präqualifikation im Vereinsregister für Präqualifikation von Bauunternehmen
- Eigenerklärung gemäß EU-Richtlinie 2014/24/EU
- Eintragung im Wettbewerbsregister
- Eintragung im Gewerbezentralregister
- Nachweis der Fachkunde für Heizungsinstallation
- Referenzen für vergleichbare Heizungsbauprojekte
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Ausschlusskriterien gemäß Richtlinie 2014/24/EU Artikel 57 und Umsetzung in den §§ 123, 124 GWB, Nachweis durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis), Eigenerklärung, vergabestellenseitige Abfrage Wettbewerbsregister und Gewerbezentralregister, sowie siehe Vergabeunterlagen. Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert. Diese sind nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Eine Nachforderung erfolgt nicht, wenn dies vergaberechtlich unzulässig wäre.
Aufteilung in Lose
1 LotAuf Basis einer Außentemperatur von -11,3 °C wurde für das sanierte Gebäude eine verringerte Heizlast von 114,3 kW nach DIN EN 12831 ermittelt. Die künftige Wärmeversorgung wird als geschlossenes Zweirohr-System gemäß DIN EN 12828 mit einer abgesenkten Systemtemperatur von 60/40 °C betrieben. Die zentrale Verteilung im Kellergeschoss wird hierfür komplett rückgebaut und neu errichtet, wobei die vorhandenen Heizkreise auf neue Verteiler mit hocheffizienten, drehzahlgeregelten Pumpen aufgebunden werden. Die Regelung erfolgt außentemperaturabhängig. Zur sicherheitstechnischen Absicherung sind ein Membran-Ausdehnungsgefäß sowie ein Vollhubsicherheitsventil (DN 32/40, Ansprechdruck 3,5 bar) vorzusehen. In den Hotelzimmern sowie den Büro- und Besprechungsräumen werden die bestehenden Heizkörper vollständig demontiert. Die Beheizung und Klimatisierung erfolgt dort künftig über ein raumlufttechnisches System mit zentraler Außenluftaufbereitung und dezentralen Induktionslüftungsgeräten. Diese hocheffiziente Anlage ermöglicht über integrierte Wärmetauscher und Raumtemperaturregler eine bedarfsgerechte thermische Behandlung der vorkonditionierten Zuluft. Die Abluftführung erfolgt über die zugeordneten Bäder, die zusätzlich mit neuen Handtuchheizkörpern ausgestattet werden. In den Fluren, der Rezeption sowie den WC-Anlagen im Obergeschoss werden die vorhandenen Heizkörper durch moderne Kompaktheizkörper inklusive neuer Thermostatventile und absperrbarer Rücklaufverschraubungen ersetzt. Aufgrund der Montage im laufenden Betrieb werden alle neuen Strang- und Anbindungsleitungen in Kupferrohr ausgeführt. Sämtliche Verteilungs- und Strangleitungen sind gemäß GEG mit alukaschierter Mineralfaserwolle (WLG 0,035) zu dämmen; in frei zugänglichen Bereichen sind zusätzlich Isogenoschalen vorzusehen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Brandschutz: Wand- und Deckendurchführungen sind entsprechend ihrer Klassifikation (insb. F90 an der Kellerdecke) mit Brandschutzmanschetten oder Steinwolle mit einem Schmelzpunkt über 1000 °C fachgerecht zu schließen. Den Abschluss der Arbeiten bildet der obligatorische hydraulische Abgleich der Gesamtanlage gemäß VOB Teil C (DIN 18380) auf Grundlage der Heizlast- und Rohrnetzberechnung. Fristende für die Bieterfragen: 17.05.2026
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Gewichtung 100%
Zeitplan
- 29. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung