Raumluftfreimessung bei Kernsanierung des Hauptgebäudes der Universität Bonn
Was wird ausgeschrieben
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW schreibt die Raumluftfreimessung in schadstoffbelasteten Bereichen des Hauptgebäudes der Universität Bonn aus. Die Leistung umfasst die Messung von Schwarzbereichen nach Bauteilöffnungen im Rahmen der Vorbereitung für eine umfassende Kernsanierung. Der Leistungszeitraum ist auf 270 Tage angesetzt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Hauptgebäude Universität Bonn, Kernsanierung (KSHG), Raumluftfreimessung. Freimessung von Schwarzbereichen nach Bauteilöffnungen in schadstoffbelasteten Bereichen.
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sucht einen Dienstleister für die Raumluftfreimessung im Hauptgebäude der Universität Bonn. Dabei geht es darum, nach dem Öffnen von Bauteilen in schadstoffbelasteten Bereichen sicherzustellen, dass die Luftqualität den Anforderungen entspricht, bevor weitere Arbeiten stattfinden können. Dies ist ein notwendiger Vorbereitungsschritt für die geplante Kernsanierung des historischen Gebäudes. Der Auftrag umfasst einen Zeitraum von 270 Tagen. Bieter müssen die üblichen gesetzlichen Anforderungen zur Eignung, wie etwa die Einhaltung des Mindestlohngesetzes und des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, erfüllen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Einhaltung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes
- Einhaltung des Mindestlohngesetzes
- Einhaltung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes
- Nachweis der Eignung gemäß § 123 und § 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 124 GWB - § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie sämtliche Ausschlussgründe nach § 123 GWB Die Angebote müssen vollständig sein. Unvollständige Angebote können ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, - sofern gesetzlich zulässig - fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzufordern und/oder die Eigenerklärungen durch die Vorlage von geeigneten Nachweisen zu überprüfen. Hierzu sind nach Anforderung der Vergabestelle die angeforderten Unterlagen innerhalb einer von der Vergabestelle vorzugebenden Frist vorzulegen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, Nachforderungen zu stellen.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Hauptgebäude der Universität Bonn soll in den nächsten Jahren kernsaniert werden. Die Planung und Ausführung der Kernsanierung erfolgt nach vollständigem Leerzug ab 2037, voraussichtlich in mehreren Bauabschnitten. Zur Vorbereitung der Kernsanierung des Hauptgebäudes der Universität Bonn ist eine detaillierte Bauwerksanalyse notwendig. Dazu gehören ein Gebäudeaufmaß sowie Untersuchungen zur Bauhistorie, Schadstoffen und Baukonstruktion. Die Ergebnisse dienen dazu, Planungs- und Kostensicherheit im Rahmen einer denkmalgerechten Kernsanierung zu erzielen. Außerdem dienen die Erkenntnisse zur Abstimmung mit allen an der Planung beteiligten Akteuren. Die Bauteiluntersuchungen sollen im Zuge der Bauwerksanalyse erfolgen. Aufgrund unklarer Schadstoffbelastung werden sämtliche Bauteilöffnungen in Schwarzbereichen ausgeführt. Diese müssen zur weiteren Untersuchung anschließend freigemessen werden. Zum Zeitpunkt der Arbeiten ist das Hauptgebäude noch teilweise in Nutzung. Die Ausführungszeiträume müssen deshalb zum Teil in den vorlesungsfreien Zeiten in Abstimmung mit der Universität erfolgen.
Zeitplan
- 28. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung