Containerbasiertes Hafenschutzmodul zum Schutz von Küstenanlagen und Hafeneinrichtungen
Was wird ausgeschrieben
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) beschafft ein containerbasiertes, verlegbares Hafenschutzmodul (Harbour Protection) zur Abwehr asymmetrischer Bedrohungen von Land, Luft und See. Der Auftrag umfasst bis zu 13 Einheiten, davon ist eine Einheit in Festbeauftragung. Die Lieferung erfolgt an den Standort Koblenz (NUTS DEF0B).
Vollständige Beschreibung anzeigen
Mit der Realisierung "Harbour Protection" in Form eines containerbasierten, verlegbaren Hafenschutzmoduls soll ein Verbund aus Sensoren, Effektoren und Führungsmitteln eingeführt werden, um einen effektiven Schutz der genutzten küstennahen Einrichtungen und Hafenanlagen, einschließlich der in ihnen befindlichen logistischen Infrastruktur und Plattformen vor asymmetrischen land-, luft- und seeseitigen Bedrohungen sicherzustellen.
Die Bundeswehr beschafft ein mobiles Hafenschutzsystem zum Schutz von Küstenanlagen und Hafeneinrichtungen vor asymmetrischen Bedrohungen. Das System besteht aus Sensoren, Wirkmitteln (Effektoren) und Führungsmitteln und ist in Containern untergebracht, sodass es verlegt werden kann. Der Auftrag umfasst bis zu 13 solcher Schutzmodule, wobei zunächst eine vollständige Einheit fest beauftragt wird. Angesichts der Komplexität eines integrierten Verteidigungssystems mit Sensorik, Wirkmechanismen und Führungstechnik ist von einem erheblichen Auftragswert im mittleren einstelligen Millionenbereich auszugehen. Bewerber müssen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 ff GWB haben und eine Erklärung zu den Russland-Sanktionen abgeben.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Keine Ausschlussgründe nach §§ 123 ff GWB
- Erklärung zu Russland-Sanktionen (Formular BAAINBw B- V043)
- Eignung nach gesetzlichen Bestimmungen
- Gewerbezentralregister und Wettbewerbsregister können geprüft werden
- Vollständige und fristgerechte Teilnahmeantragsunterlagen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Die Ausschlussgründe ergeben sich aus den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere §§ 123 ff GWB. Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag die unterzeichnete Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular BAAINBw - B- V043) und bezüglich der Russland-Sanktionen abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben durch Einsichtnahme des Gewerbezentralregisters bzw. des Wettbewerbsregisters zu überprüfen. Der öffentliche Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nicht nachzufordern und den betreffenden Bewerber auszuschließen. Auf Vollständigkeit ist daher besonders zu achten. Hinweis zu den Eignungskriterien: Es ist zulässig, aber nicht erforderlich, dass mehrere oder sämtliche der o.g. Nachweise durch eine Erklärung zu einem einzelnen Referenzauftrag erbracht werden.
Aufteilung in Lose
1 LotBis zu 13 LE Harbour Protection (jeweils vollständig oder teilweise/Einzelmodule), davon 1 LE (vollständig) in Festbeauftragung. Eine Kurzleistungsbeschreibung ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Zeitplan
- 21. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Okt. 2025EinreichungsfristElektronische Einreichung