Nachtragsprüfung der Höhe nach für Bauverträge im Projekt Lehrte-Oebisfelde
Was wird ausgeschrieben
Die DB InfraGO AG schreibt die Nachtragsprüfung der Höhe nach für vier Vergabepakete des Infrastrukturprojekts Lehrte-Oebisfelde aus. Der Auftrag ist in vier Lose unterteilt, die sich auf die Prüfung der finanziellen Forderungen aus den Hauptbauverträgen beziehen. Die Leistung umfasst die fachliche und rechnerische Prüfung von Nachträgen im Rahmen der Korridorsanierung.
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Um mehr Verkehr auf der klimafreundlichen Schiene zu ermöglichen und gleichzeitig die Qualität und Pünktlichkeit zu steigern werden die Strecken 6107 und 6399 im Bereich Lehrte bis Oebisfelde als Korridorsanierung mit entsprechenden Infrastrukturausrüstungen in ein robustes Hochleistungsnetz überführt. Die wesentlichen Bau-Maßnahmen sind: - Oberbaumaßnahmen mit ca. 144 km Gleise und 97 Weichen - Verkehrsstationen (Wolfsburg, Fallersleben, Calberlah, Gifhorn, Leiferde, Meinersen, Dedenhausen, Dollbergen, Immersen-Arpke) mit KIB-, EEA- und TK-Anteilen - Konstruktiver Ingenieurbau mit einer Eisenbahnüberführung, 5 Durchlässen und 9 Lärmschutzwänden (ca. 10 km) - Oberleitungsarbeiten (Schaltgruppenoptimierungen, Anpassung der Oberleitung in Fallersleben und Elektrifizierung des Gleises 705 Dollbergen und umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen) - Erneuerung von 18 Weichenheizungsstationen - Neubau 4 Heißläuferortungsanlagen - Elektrifizierung der 6399 mit Herstellung des Berührungsschutzes (gehört nicht zum Maßnahmenumfang der Korridorsanierung, wird aber in der Sperrpause umgesetzt) Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die „Nachtragsprüfung der Höhe nach“ für sämtliche Hauptbauverträge des Projekts (Vergabepakete 1 bis 4), die in vier Vergabelosen vergeben wird.
Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) sucht Unterstützung bei der sogenannten Nachtragsprüfung der Höhe nach für ein großes Infrastrukturprojekt zwischen Lehrte und Oebisfelde. Bei diesem Projekt werden Bahnstrecken saniert, um ein leistungsfähigeres Netz zu schaffen. Da bei solchen Bauvorhaben oft zusätzliche Forderungen der Baufirmen entstehen, muss ein externer Dienstleister prüfen, ob die geltend gemachten Kosten für diese Nachträge in der Höhe berechtigt sind. Der Auftrag ist in vier Lose aufgeteilt, die jeweils unterschiedliche Bauabschnitte und Vergabepakete abdecken. Die Vergabe erfolgt rein über den Preis.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
- Eignungsnachweis gemäß § 42 Abs. 1 UVgO bzw. § 16 VOB/A
- Beachtung der Vorgaben gemäß § 51 Abs. 2 SektVO
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß §§ 123, 124 GWB, § 42 Abs. 1 UVgO bzw. § 16 VOB/A Gemäß § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
4 LoteNachtragsprüfung der Höhe nach für VP 1, Los 1 und Los 2
Nachtragsprüfung der Höhe nach für VP 1, Los 3.1 und Los 3.2
Nachtragsprüfung der Höhe nach für VP 2, Los 1 und Los 2
Nachtragsprüfung der Höhe nach für VP 3 und VP 4
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price100%
Honorar (übertragene + optionale Leistungen)
- price100%
Honorar (übertragene + optionale Leistungen)
- price100%
Honorar (übertragene + optionale Leistungen)
- price100%
Honorar (übertragene + optionale Leistungen)
Zeitplan
- 26. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 27. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung