Heizungstechnik für Grundschul-Anbau (Ganztagsschule)
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Wunstorf vergibt die Heizungstechnik für den An-/Umbau der Grundschule Steinhude zu einer offenen Ganztagsschule. Das Los umfasst die Installation einer reversiblen Luft-Wasser-Wärmepumpe (R290 Propan) mit Pumpenmodul, Pufferspeicher und Heizungsverteiler einschließlich Regelgruppen. Das Wärmeverteilnetz ist in Edelstahlrohr zu verlegen und gemäß GEG zu dämmen. Die Ausführung ist für den Neubau des Bauteils C vorgesehen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Heizungstechnik
Die Stadt Wunstorf lässt die Heizungstechnik für den An- und Umbau der Grundschule Steinhude zu einer offenen Ganztagsschule installieren. konkret geht es um den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (die mit dem Kältemittel Propan arbeitet) im Neubau des Gebäudeteils C, ergänzt durch Pufferspeicher, Heizungsverteiler und die dazugehörige Regelungstechnik. Das Wärmeverteilnetz wird in Edelstahlrohr ausgeführt und muss gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) gedämmt werden. Bei diesem Gewerk handelt es sich um eine klassische Fachlos-Vergabe im Rahmen eines Schulbauprojekts, bei der entsprechende Referenzen im Bereich Heizungsinstallation im Hochbau erwartet werden.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der Fachkunde im Bereich Heizungs- und Wärmepumpeninstallation
- Referenzen für vergleichbare öffentliche Hochbauprojekte
- Eignung nach VOB/A (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen)
- Nachweis der technischen Ausstattung für Wärmepumpeninstallation
- Fachunternehmerqualifikation im Heizungsbau
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Unterlagen werden nachgefordert
Aufteilung in Lose
1 LotAn-/Umbau der Grundschule Steinhude Unter den Hestern 3 in 31515 Wunstorf zu einer offenen Ganztagsschule Für den Neubau des Bauteil C wird als Wärmeerzeuger eine reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe (R290 Propan) in den Freianlagen neu installiert, und in der neuen Heizzentrale im Dachgeschoss des Gebäudes das Pumpenmodul der LWWP sowie Pufferspeicher und Heizungsverteiler einschließlich aller Regelgruppen. Das Wärmeverteilnetz ist in Edelstahlrohr zu verlegen, und gemäß GEG zu dämmen. Vorrangig kommen als Heizflächen Deckenstrahlplatten mit Zonenventilen zur Einzelraumregelung zum Einsatz. In Nebenräumen werden Gliederheizkörper mit elektr. Themostatventilen zur Einzelraumregelung genutzt. Heizungstechnik Wärmeerzeuger Die Wärmeversorgung der neuen Gebäudeteile C erfolgt über eine reversible Luft/Wasser-Wärmepumpe mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan) in Kombination mit einem Pufferspeicher, der zusätzlich mit elektrischer Heizpatronen ausgestattet sind. Die Wärmepumpe wird im Außenbereich (eingezäunter Schutzbereich) an der Westseite des Gebäudes C aufgestellt. Die Angaben zur einzuhaltenden Schutzzone des Aufstellbereichs der Wärmepumpe wurden mit dem Landschaftsarchitekten abgestimmt. Die von der Wärmepumpe ausgehenden Versorgungsleitungen zur Wärmeübergabe führen im bauseits erstellten Rohrgraben, bis zum Rohrzugschacht unter dem Gebäude C, bis zur Technikzentrale im Dachgeschoss von Gebäude C. Die Leitungswege für die Wärmepumpen, einschließlich der Leerrohre für Steuer- und Stromversorgungsleitungen, werden im Erdreich bis zur Gebäudeeinführung im Rohrzugkeller verlegt und von dort aus über einen Schacht bis zum Technikraum im Dachgeschoss geführt. In der Technikzentrale im Dachgeschoss befinden sich ein Heizwasser-Pufferspeicher, woraus der Heizungsverteiler mit Warmwasser gespeist wird. Vom Heizungsverteiler aus werden die Heizkreise der zu versorgenden Bereiche angesteuert. Für den Neubau des Gebäudes C sind folgende Heizkreise vorgesehen: 1 Heizkreis für Deckenstrahlplatten im Erdgeschoss 1 Heizkreis für Deckenstrahlplatten im 1. Obergeschoss 1 Heizkreis für statische Heizflächen im Gebäude C EG+1.OG+2.OG Als Systemtemperaturen sind 50°C für den Vorlauf und 40°C für den Rücklauf festgelegt. Ein Kühlbetrieb der Wärmepumpe im reversiblen Modus über die Deckenstrahlplatten in den beiden Geschossen ist eingeplant. Die autarke Steuerung der Wärmepumpen wird in die Gebäudeautomation integriert. Wärmeverteilnetze Die Verlegung der Heizungsleitungen für den Neubau erfolgt im Zwei-Rohr-System. Die neuen Heizungsleitungen für den Neubau Gebäude C (in gedämmter Ausführung nach GEG) werden aus der Heizzentrale im DG des Gebäude C über einen zentralen Steigepunkt bis in die Versorgungeinheiten im EG und OG verlegt. Als Rohrleitungsmaterial kommt Edelstahl mit Pressverbindern zum Einsatz. Raumheizflächen Im Neubau der Gebäude C erfolgt die Wärmeverteilung in den allgemeinen Unterrichtsräumen, Lernboxen und Fluren über Deckenstrahlplatten. Im Bauteil C werden in den WC-Bereichen, den Schatzkammern, im Treppenbereich sowie in den Technikräumen 2.OG Gliederheizkörper mit seitlicher Anbindung berücksichtigt. Im Rohrleitungsnetz des Neubaus werden je Raum Zonenventile installiert, die der Einzelraumregelung dienen. Alle öffenbaren Fenster werden bauseits mit Fensterkontakten ausgestattet und in die Gebäudeautomation integriert. Alle Heizflächen sind in den Standardfarben weiß kalkuliert, pulverbeschichtet und frei von Blei-, Cadmium- und Chrom-VI-Verbindungen.
Zeitplan
- 20. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Apr. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung