Generalplanerleistungen für Neubau OP-Trakt und Technikzentralen am Sankt Vinzenz Hospital

Was wird ausgeschrieben
Die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen schreibt Generalplanerleistungen für den Neubau eines OP-Traktes, einer AEMP sowie Lüftungs- und Elektrozentralen am Standort Rheda-Wiedenbrück aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß HOAI für Objektplanung, Tragwerksplanung, TGA und Bauphysik. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
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Gegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Generalplanerleistungen für den Neubau eines OP-Traktes, einer AEMP, einer Lüftungs- und einer Elektrozentrale für das Sankt Vinzenz Hospital Rheda-Wiedenbrück ab LPH4 . Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Generalplanerleistungen erfassen folgende Leistungsbilder: - Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, Leistungsphase 4 bis 9, - Objektplanung Freianlagen gem. § 39 i. V. m. Anlage 11 HOAI, Leistungsphase 4 bis 9, - Fachplanung Tragwerksplanung § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI), Leistungsphase 4 bis 6 - Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 i. V. m. Anlage 15 HOAI für die Anlagengruppen: o Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen o Anlagengruppe 2 Wärmeversorgung o Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen o Anlagengruppe 4 Starkstrom o Anlagengruppe 5 Schwachstrom o Anlagengruppe 6 Förderanlagen o Anlagengruppe 7: Nutzungsspezifischen Anlagen TGA o Anlagengruppe 7: Nutzungsspezifische Anlagen Medizintechnik o Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation Leistungsphasen 4 bis 9 - Fachplanungs- und Beratungsleistungen gem. Anlage 1 Ziff. 1.2 HOAI: Bauphysik, Leistungsphasen 4 bis 9, bestehend aus: o Wärmeschutz und Energiebilanzierung, o Bauakustik (Schallschutz), o Raumakustik sowie als Besondere Leistungen Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept, Leistungsphasen 4 bis 9.
Die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen sucht einen Generalplaner für den Neubau eines modernen Operationsbereichs und zugehöriger Technikzentralen am Sankt Vinzenz Hospital in Rheda-Wiedenbrück. Als Generalplaner übernimmt das beauftragte Unternehmen die Verantwortung für die gesamte Planung und Bauüberwachung, inklusive der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) wie Lüftung, Elektro und Medizintechnik sowie der Bauphysik. Das Projekt ist komplex, da es sich um einen Krankenhausneubau handelt, der hohe Anforderungen an Hygiene und Betriebsabläufe stellt. Die Beauftragung erfolgt in Stufen, was bedeutet, dass Leistungen erst nach und nach abgerufen werden. Interessierte Planungsbüros müssen Konzepte zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur betrieblichen Ablauforganisation vorlegen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB
- Nachweis zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG)
- Nachweis zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
- Vorlage eines Konzepts zur Kosten- und Terminsicherheit
- Vorlage eines Betriebsablaufkonzepts
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§§ 123, 124 GWB, § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Maßgabe des § 56 VgV nach Fristablauf nachgefordert werden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Generalplanerleistungen für den Neubau eines OP-Traktes, einer AEMP, einer Lüftungs- und einer Elektrozentrale für das Sankt Vinzenz Hospital Rheda-Wiedenbrück ab LPH4 nach näherer Maßgabe des Entwurfs des Planervertrags, der als Anlage beigefügt ist. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Das Sankt Vinzenz Hospital Rheda-Wiedenbrück ist ein Standort der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen gGmbH. Das Sankt Vinzenz Hospital liegt am Rande des Ortsteils Wiedenbrück und ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Das St. Vinzenz Hospital in Rheda-Wiedenbrück ist ein modernes Akutkrankenhaus und bietet unter anderem folgende Fachabteilungen: Allgemeine Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Diabetologie und Geriatrie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Intensivmedizin, Orthopädie, Anästhesiologie und Radiologie die eine umfassende medizinische Versorgung gewährleisten. Das St. Vinzenz Hospital am Standort Rheda-Wiedenbrück verfügt z.Zt. über 152 Betten. Rund 5.100 Fälle werden jährlich stationär behandelt. Perspektivisch geht das Haus von einer Steigerung der stationären und der ambulanten Fallzahlen aus. Die Gesamtbaumaßnahme besteht aus der zweigeschossigen Aufstockung des vorhandenen Funktionstraktes und dem Neubau einer eingeschossigen Elektrozentrale. Der bestehende Funktionstrakt wird um die Ebenen +2 und +3 erweitert: - Ebene +2: Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte, Lüftungs- und Technikzentrale sowie zugehörige Lager-, Technik- und Nebenräume. - Ebene +3: stationäre OP-Abteilung mit drei Operationssälen einschließlich Einleitung, Aufwach- und Überwachungsbereich sowie Personal-, Geräte-, Lager- und Dokumentationsräumen. Die AEMP liegt unmittelbar unterhalb der neuen OP-Abteilung. Über gesonderte Materialaufzüge können sowohl die stationären OP-Säle in Ebene +3 als auch die künftig ambulant genutzten OP-Säle in Ebene +1 mit aufbereiteten Medizinprodukten versorgt werden.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price50%
Wertungspreis in EUR (brutto) Der Preis bestimmt sich nach dem Preisangebot, das anhand des Preisblatts (Anlage AV_4) zu erstellen ist. Soweit Preispositionen für vertragliche Leistungen dort nicht explizit benannt sind, sind sämtliche beanspruchten Kosten und Preise in die genannten Preispositionen einzurechnen.
- quality25%
Die Bieter haben ein Konzept zur Kosten- und Terminsicherheit vorzulegen, das vor dem Hintergrund der vertraglichen Verpflichtungen des Auftragnehmers nachvollziehbar und in sich schlüssig darstellt, wie das Kostenmanagement in den Leistungsphasen 4-8 erfolgen wird und wie der Bieter mit Terminabweichungen umgeht (z. B. Ursachenanalyse, Beschleunigungsmaßnahmen, Umplanung, Anpassung von Bauabschnitten. Der AG erwartet eine Darstellung des Bieters, wie er im Auftragsfall seine Planungs- und Überwachungsleistungen so organisiert, dass Kostenrisiken rechtzeitig erkannt, bewertet, gesteuert und minimiert werden, die Kostenentwicklung transparent und fortlaufend dokumentiert und mit der Kostenobergrenze abgeglichen wird (Soll-Ist-Vergleich), und bei absehbaren Kostenabweichungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen vorgeschlagen und deren Auswirkungen auf Qualität, Funktionalität und Termine dargestellt werden. Der Bieter soll weiterhin darstellen, wie er terminrelevante Risiken (z. B. Schnittstellen, Genehmigungen, Lieferengpässe, Bauablaufstörungen) aktiv identifiziert, steuert und reduziert.
- quality25%
Der Bieter hat im Rahmen des Vergabeverfahrens durch Vorlage eines Betriebsablaufkonzepts darzustellen, Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Wertung des vorliegenden Zuschlagskriteriums. Der AG erwartet hier eine nachvollziehbare auftragsbezogene Darstellung, die erkennen lässt, wie er diese Anforderungen in der Leistungsphase 8 konkret sicherstellt. Der Bieter soll darstellen, wie die Phasen- und Abschnittsbildung der Bauausführung erfolgen wird, welche organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung des uneingeschränkten und sicheren OP-Betriebs ergriffen werden und welche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zu dieser Gewährleistung bestehen. Technische und bauliche Maßnahmen zum Schutz des OP-Betriebs sowie der Umfang mit Störungen, Risiken und Notfällen sollen ausgeführt werden.
Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung