Generalplanerleistungen für Neubau Zentrale Notaufnahme und OP-Zentrum Klinikum Leverkusen
Was wird ausgeschrieben
Das Klinikum Leverkusen schreibt Generalplanerleistungen für den Neubau einer Zentralen Notaufnahme und eines OP-Zentrums aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI für alle relevanten Fachplanungsbereiche, einschließlich Medizintechnik und Brandschutz. Die Projektlaufzeit ist auf 1440 Tage angesetzt.
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Der Auftraggeber beabsichtigt, am Standort Klinikum Leverkusen, am Gesundheitspark 11 in 51375 Leverkusen einen Neubau für eine neue Zentrale Notaufnahmen und einem darüber liegenden OP - Zentrum zu errichten, um den steigenden Bedarf in der Region gerecht zu werden. Gegenstand der Vergabe sind die Generalplanerleistungen der Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI für die Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freiflächen, Verkehrsanlage, Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung einschl. Medizintechnik und Sonderfunktionen, Bauphysik, Brandschutz und den übergeordneten Generalplanerleistungen. - Stufe I: LPH 1-2 - Stufe II: LPH 3-4 - Stufe III: LPH 5-7 - Stufe IV: LPH 8 - Stufe V: LPH 9 Das Klinikum Leverkusen, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln, ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit einem hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Leistungsangebot. Mehr als 2.600 Menschen kümmern sich in zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 746 Betten, zahlreichen Zentren und Instituten sowie in den Servicebereichen, Tochtergesellschaften und in der Verwaltung um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie andere Berufsgruppen sind dafür rund um die Uhr im Einsatz. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist das Klinikum Leverkusen zu einem der größten Anbieter von Gesundheitsleistungen in der Region avanciert. Durch dieses stetige Wachstum und diverse An und Umbauten am Klinikum sind die Fußwege für Patienten und Besucher sehr weit geworden und zum Teil unübersichtlich. Es gilt nun diese gewachsene Infrastruktur zukunftsorientiert und möglichst klimaneutral zu gestalten. Dabei setzt das Klinikum Leverkusen neben diversen anderen Baumaßnahmen auf einen modernen Neubau in exponierter Lage, um eine neue und innovative ZNA und eine zukunftsweisendes OP-Zentrum zu gestalten. Ziel ist es, ein Krankenhaus zu schaffen, dass nicht nur funktional sondern auch patientenfreundlich ist und den höchsten Ansprüchen an Komfort und Orientierung gerecht wird. Durch die Kombination aus architektonisch durchdachtem Design und optimaler Wegeführung soll das Klinikum zum Vorreiter für moderne Gesundheitsversorgung werden. Der moderne Neubau soll somit ästhetische Gestaltung mit funktionalen Vorteilen verbinden und zeigen, wie das Klinikum Leverkusen auf die steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen reagiert.
Das Klinikum Leverkusen plant den Bau einer neuen Zentralen Notaufnahme sowie eines darüber liegenden OP-Zentrums, um die medizinische Versorgung zu modernisieren und die Wegeführung für Patienten zu optimieren. Gesucht wird ein Generalplaner, der das gesamte Projekt von der ersten Planung bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI) steuert und alle Fachdisziplinen wie Tragwerksplanung, technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik koordiniert. Das Projekt ist auf eine Dauer von etwa vier Jahren ausgelegt und stellt hohe Anforderungen an die architektonische und funktionale Gestaltung eines modernen Krankenhauses. Bewerber müssen umfassende Erfahrung in der Planung komplexer medizinischer Infrastruktur nachweisen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß den Anforderungen der Vergabestelle
- Fähigkeit zur Erbringung der Leistungsphasen 1-9 HOAI
- Erfahrung in der Generalplanung von Krankenhausbauten
- Nachweis der Fachplanung für Medizintechnik und technische Gebäudeausrüstung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Auftraggeber behält sich vor, - sofern gesetzlich zulässig - fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzufordern und/oder die Eigenerklärungen durch die Vorlage von geeigneten Nachweisen zu überprüfen. Hierzu sind nach Anforderung der Vergabestelle die angeforderten Unterlagen innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist vorzulegen. Kommt der Bewerber/Bieter einer solchen Aufforderung nicht/nicht fristgerecht/nicht vollständig nach, so ist er auszuschließen, ohne dass es es eines weiteren Hinweises bedarf. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, Nachforderungen zu stellen.
Aufteilung in Lose
1 LotGeneralplanung (Objektplanung; TGA; Tragwerkplanung; Freianlagen (mit Verkehrsanlagen); Bauphysik; Brandschutz)
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
1. Projektbearbeitung unter Berücksichtigung der Projektanforderungen / Vorgaben 2. Berücksichtigung der spezifischen Projektziele/ Projektrisiken 3. Projektorganisation einschl. Personaleinsatzplanung über die einzelnen Leistungsphasen / Leistungsstufen 4. Controllinginstrumente (Qualität, Kosten, Termine)
- price30%
Das günstigste Angebot wird mit 10 Punkten gewertet. Alle anderen Angebote werden zum niedrigsten Angebot ins Verhältnis gesetzt. Die Differenz zum günstigsten Angebot wird jeweils in Prozent ermittelt. Je prozentual höherem Preis wird ein Punktabzug in gleicher prozentualer Höhe vorgenommen.
Zeitplan
- 2. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 2. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung