Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Martens en Van Oord Aannemingsbedrijf B.V.
Auftragswert
€5.6M
Zuschlag am
7. Juli 2026
Geschiebezugabe am Niederrhein zur Sohlerosionsbekämpfung

Was wird ausgeschrieben
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein schreibt die Lieferung und Einbringung von insgesamt 145.000 Tonnen Kiesfraktionen zur Sohlerosionseindämmung aus. Die Arbeiten finden in den Jahren 2026 und 2027 an sieben Stromabschnitten zwischen Düsseldorf und Emmerich statt. Die Einbringung erfolgt mittels Hydroklappschuten inklusive anschließender Flächenpeilung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Zur Eindämmung der fortschreitenden Sohlerosion beabsichtigt der Auftraggeber (AG) die Gesamtbauleistung „Geschiebezugabe am Niederrhein, Staffel 2“ zu vergeben. Die Gesamtbauleistung ist in den Kalenderjahren 2026 und 2027 zu erbringen und besteht aus 11 Zugaben von Geschiebeersatzmaterial, bestehend aus Kiesfraktionen. Die zu erbringende Leistung besteht aus der Lieferung von natürlicher Gesteinskörnung der Größen 4/32 mm (40.000t), 2/16 mm (40.000t) sowie 4/90 mm (65.000 t) und desssen höhen- und lagegenaue Zugabe mittels selbstfahrender Hydroklappschute an 7 vom Auftraggeber zugeteilten Stromabschnitten und dazugehörige Überprüfung der zugegebenenen Gesteinskörnung durch Flächenpeilung im Bereich von Düsseldorf (Rhein-km 743,000) bis Emmerich am Rhein (Rhein-km 847,000).
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein sucht einen Auftragnehmer für die sogenannte Geschiebezugabe am Niederrhein. Dabei wird in den Jahren 2026 und 2027 natürlicher Kies in verschiedenen Körnungen in den Rhein eingebracht, um die fortschreitende Sohlerosion zu stoppen. Insgesamt müssen 145.000 Tonnen Material geliefert und mit speziellen Schiffen, sogenannten Hydroklappschuten, lagegenau im Flussbett verteilt werden. Der Bereich erstreckt sich von Düsseldorf bis Emmerich am Rhein, wobei die Arbeiten durch Vermessungen (Flächenpeilungen) kontrolliert werden müssen.
Aufteilung in Lose
1 LotZur Eindämmung der fortschreitenden Sohlerosion beabsichtigt der Auftraggeber (AG) die Gesamtbauleistung „Geschiebezugabe am Niederrhein, Staffel 2“ zu vergeben. Die Gesamtbauleistung ist in den Kalenderjahren 2026 und 2027 zu erbringen und besteht aus 11 Zugaben von Geschiebeersatzmaterial, bestehend aus Kiesfraktionen. Die zu erbringende Leistung besteht aus der Lieferung von natürlicher Gesteinskörnung der Größen 4/32 mm (40.000t), 2/16 mm (40.000t) sowie 4/90 mm (65.000 t) und desssen höhen- und lagegenaue Zugabe mittels selbstfahrender Hydroklappschute an 7 vom Auftraggeber zugeteilten Stromabschnitten und dazugehörige Überprüfung der zugegebenenen Gesteinskörnung durch Flächenpeilung im Bereich von Düsseldorf (Rhein-km 743,000) bis Emmerich am Rhein (Rhein-km 847,000).
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price60%
Gewichtung Preis 60 v. H. Zu beachten sind die Regelungen in den Vergabeunterlagen (siehe Formblatt 313-B "Zuschlagskriterien" in Verbindung mit der Anlage "Zuschlagskriterien_Erläuterung zur Punktebewertung")
- quality20%
Gewichtung Technischer Wert 20 v.H. (Unterkriterien: Auftragsbezogenes Bauablaufkonzept und Auftragsbezogenes Materiallieferkonzept) Zu beachten sind die Regelungen in den Vergabeunterlagen (siehe Formblatt 313-B "Zuschlagskriterien" in Verbindung mit der Anlage "Zuschlagskriterien_Erläuterung zur Punktebewertung")
- quality20%
Gewichtung Umweltrelevanz 20 v. H. (Unterkriterium: Transportweg) Zu beachten sind die Regelungen in den Vergabeunterlagen (siehe Formblatt 313-B "Zuschlagskriterien" in Verbindung mit der Anlage "Zuschlagskriterien_Erläuterung zur Punktebewertung")
Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Martens en Van Oord Aannemingsbedrijf B.V. · €5.6M