Gesamtplanung für den Bau eines Trockendocks für Schiebetore in Wilhelmshaven

Was wird ausgeschrieben
Das Wasserstraßen-Neubauamt Hannover schreibt die Gesamtplanung für ein neues Trockendock inklusive Kaje, Dock- und Montagehalle sowie Infrastruktur auf dem Marinestützpunkt Heppenser Groden aus. Der Auftrag umfasst sämtliche Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Vorbereitung der Vergabe über einen Zeitraum von etwa drei Jahren. Es handelt sich um ein komplexes Ingenieurprojekt im maritimen Umfeld.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Für den Bau eines Trockendocks für die Schiebetore der Großen Seeschleuse in Wilhelmshaven sind neben dem Dock selbst eine Kaje als Torliegestelle, eine Dockhalle, eine Montagehalle, Betriebs- und Lagerflächen, eine wasserseitige Zufahrt zum Dock, der Anschluss an die landseitige Zufahrt sowie Ver- und Entsorgungsleitungen zu planen. Der zukünftige Standort des Trockendocks befindet sich auf dem Gelände des Marinestützpunktes Heppenser Groden in Wilhelmshaven, südöstlich der Großen Seeschleuse auf einem zurzeit unbebauten Gelände. Die Gesamtanlage besteht aus folgenden Einzelobjekten: Objekt 1: Trockendock Objekt 2: Kaje/Torliegestelle Objekt 3a: Dockhalle Objekt 3b: Montagehalle Objekt 4: Betriebs- und Lagerflächen mit Zufahrtsstraße
Das Wasserstraßen-Neubauamt Hannover plant den Bau eines neuen Trockendocks für die Schiebetore der Großen Seeschleuse in Wilhelmshaven. Das Projekt umfasst neben dem eigentlichen Dock auch eine Kaje als Anlegestelle, zwei Hallen für Montage- und Lagerzwecke sowie die notwendige verkehrliche und technische Erschließung auf dem Gelände des Marinestützpunkts Heppenser Groden. Die beauftragten Planungsleistungen erstrecken sich über rund drei Jahre und beinhalten unter anderem die Vorplanung, die Erstellung von Planfeststellungsunterlagen sowie die Vorbereitung der späteren Bauvergabe. Aufgrund des Standorts auf einem militärisch genutzten Gelände sind besondere Sicherheitsvorgaben bezüglich der Herkunft der Mitarbeiter zu beachten.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eigenerklärung zur Eignung gemäß § 123 und § 124 GWB
- Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Russland-Sanktionen)
- Eigenerklärung gemäß § 13 (1) S. 1 Nr. 17 SÜG (Sicherheitsüberprüfung)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 123 GWB (Zwingende Ausschlussgründe) sowie § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe) - diese werden mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" überprüft. Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Hierfür haben die Bewerber folgende Erklärung abzugeben: Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Formblatt 140), Anlage B08_Eigenerklärung Verordnung 2022_576 Entsprechend § 13 (1) Nr. 17 SÜG dürfen Beschäftigte, die aus Staaten i.S.d. § 13 (1) S. 1 Nr. 17 SÜG stammen, keinen Zugriff auf die Unterlagen, die die Maßnahme betreffen haben und nicht mit der Bearbeitung der Leistungen betraut sein. Hierfür haben Bewerber folgende Erklärungen abzugeben: A) während der Bewerbungsphase (optional) zum Erhalt des nicht veröffentlichten Teils des Vertragskonzepts: Eigenerklärung gemäß § 13 (1) S. 1 Nr. 17 SÜG (Teilnahmewettbewerb), Anlage 01_Eigenerklärung SÜG TW und B) mit dem Teilnahmeantrag: Eigenerklärung gemäß § 13 (1) S. 1 Nr. 17 SÜG, Anlage B09_Eigenerklärung SÜG Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV
Aufteilung in Lose
1 LotDie zu erbringenden Planungsleistungen umfassen: - Vervollständigung der Grundlagenermittlung - Vorplanung - Planfeststellungsunterlage (Bedarfsleistung) - Aufstellen Entwurf-AU nach VV-WSV 2107 - Vorbereiten der Vergabe als funktionale Ausschreibung - Mitwirken bei der Vergabe (Option) - Planung aller Objekte in 3-D und Visualisierung der Ergebnisse
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
Die Zuschlagskriterien, die zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots dienen, sind die Qualität nach § 58 (2) Nr. 1 VgV sowie die Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals nach § 58 (2) Nr. 2 VgV. Alle Kriterien und deren Gewichtung sind dem Formblatt 313-L/F (Datei 'A04_Gewichtung Zuschlagskriterien.pdf' der Teilnahmeunterlagen) zu entnehmen.
- cost30%
Bewertung des Angebotes hinsichtlich der für den Auftraggeber anfallenden Ausgaben. Die Zuschlagskriterien sind vollständig den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Zeitplan
- 14. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 13. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung