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Gerüstbauarbeiten für das Verwaltungs- und Bildungszentrum KARLA in Karlsruhe

Landratsamt Karlsruhe, Amt für Gebäudemanagement, BauverwaltungKarlsruhe, GermanyVeröffentlicht 22. Juni 2026
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
21. Juli 2026
29 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Landratsamt Karlsruhe schreibt Gerüstbauarbeiten für den Neubau des Verwaltungs- und Bildungszentrums KARLA aus. Das Projekt umfasst die Errichtung eines neuen Dienstgebäudes für rund 1.000 Mitarbeiter am Standort Beiertheimer Allee. Die Vergabe erfolgt als Einzelauftrag auf Basis des Preises.

Vollständige Beschreibung anzeigen

KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum - Gerüstbauarbeiten II

VergabeHero-Einschätzung

Das Landratsamt Karlsruhe baut ein neues Verwaltungs- und Bildungszentrum namens KARLA, um verschiedene Dienststellen an einem Standort zu bündeln. Für dieses Großprojekt werden nun spezialisierte Gerüstbauarbeiten ausgeschrieben. Da es sich um ein öffentliches Bauvorhaben handelt, müssen Bieter ihre fachliche Eignung, wirtschaftliche Stabilität und Erfahrung durch Referenzprojekte nachweisen. Der Zuschlag wird ausschließlich über den Preis entschieden. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum - Gerüstbauarbeiten II)

BauleistungenÖffentliche VerwaltungGeruestbauOeffentliche VerwaltungNeubauBauleistungenKarlsruhe
Eignung

Zentrale Anforderungen

6 Punkte
  • Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der IHK
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (5 Mio. EUR Personen-/Sachschäden, 2 Mio. EUR Umweltschäden)
  • Vorlage von drei vergleichbaren Referenzprojekten der letzten fünf Jahre
  • Eigenerklärung zu Tariftreue und Mindestlohn (LTMG-BW)
  • Nachweis über Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre
  • Erklärung zu Ausschlussgründen gemäß LkSG und EU-Sanktionen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

§ 6e Abs. 1 Nr. 2 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 6-9 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 1 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 4 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 1 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 2 & 3 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 4 & 5 VOB/A EU § 6e Abs. 1 Nr. 10 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 2 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 9 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 5 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 6 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 3 VOB/A EU § 6e Abs. 6 Nr. 7 VOB/A EU § 6e Abs. 4 VOB/A EU Es gelten die Bestimmungen nach § 16a VOB/A EU. Eignung zur Berufsausführung: Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der Eignung zur Berufsausübung folgende Unterlagen vorzulegen: - Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer, - Gewerbeanmeldung - Handelsregisterauszug Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Mit dem Angebot sind zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen einzureichen: - Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn gem. LTMG-BW (Formblatt KEV 179.3 AngErg Tariftreue/ Mindestlohn) - Formblatt Eigenerklärung EU-Sanktion zur Umsetzung von Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 (Angabe zu russischen Unternehmen) - Formblatt Erklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - LkSG - Formblatt 179 Eigenerklärung zur Eignung mit den unter technische und berufliche Leistungsfähigkeit geforderten Angaben - zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren - zu der Verfügbarkeit für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte, - ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. - Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, es liegen keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vor, in den letzten zwei Jahren keine Belegung aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro. - Die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, wurde ordnungsgemäß erfüllt. - Mitgliedschaft der Berufsgenossenschaft liegt vor. - Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden, einzeln ausgewiesenen Mindestdeckungssummen: 5.000.000 € für Personen-/Sach- und Vermögensschäden 2.000.000 € für Umweltschäden. Sofern die aktuellen Deckungssummen niedriger als 5.000.000 € für Personen-/Sach- und Vermögensschäden und 2.000.000 € für Umweltschäden sind, ist eine entsprechende Bestätigung der Versicherungsgesellschaft vorzulegen, dass im Auftragsfalle eine Versicherungsdeckung in Höhe der geforderten Deckungssummen besteht. Eine Versicherungsbestätigung durch einen Versicherungsmakler wird nicht anerkannt. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen vorzulegen: - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen - Freistellungsbescheinigung nach § 48b EstG - Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse - Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft - Unterschriebene Baustellenordnung - Erklärung im Zusammenhang mit dem Ausschluss von öffentlichen Aufträgen nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) und § 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Mit dem Angebot sind zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen einzureichen: -Formblatt 179 Eigenerklärung zur Eignung mit den unter technische und berufliche Leistungsfähigkeit geforderten Angaben - Referenzdarstellung (Formblatt KEV 179 Eigenerklärungen zur Eignung) über mindestens drei Einzelleistungen der letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahre, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Falls das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen vorzulegen: Angabe von drei mit der Maßnahme vergleichbaren Referenzprojekte der letzten fünf Kalenderjahre, jeweils mit Angabe des Ansprechpartners; der Art der ausgeführten Leistung; der Auftragssumme; des Ausführungszeitraums, der stichwortartigen Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen sowie die Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer. Die vorzulegenden Referenzen sind vergleichbar, wenn sie einen ähnlichen Leistungsumfang aufweisen und in Qualität und Quantität der ausgeschriebenen Leistung entsprechen. Bei ausländischen Bietern müssen alle geforderten Unterlagen in deutscher Sprache abgefasst und die geforderten Inhalte gleichwertig sein. Die geforderten Unterlagen können bei ausländischen Bietern durch eine gleichwertige Bescheinigung der zuständigen Stellen des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bewerbers oder Bieters erbracht werden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum - Gerüstbauarbeiten II

Der Landkreis Karlsruhe plant im Zuge der Neugestaltung des Landratsamtareals u.a. die Errichtung eines neuen Dienstgebäudes als Ersatz der bisherigen Bebauung am Standort Beiertheimer Allee 2 in Karlsruhe. Zukünftig sollen an diesem Standort mehrere Dienststellen zusammengefasst werden und eine zukunftsweisende Neubebauung für den Landkreis Karlsruhe für ca. 1.000 Mitarbeiter.innen entstehen. Die Nutzung des Neubaus ist u.a. vorgesehen mit öffentlichen Servicebereichen des Landratsamtes Karlsruhe, öffentlichen Konferenzbereichen, Büroräumen, einem Betriebsrestaurant, Seminar- und Schulungsbereichen für externe Mieter, einer öffentlichen Tiefgarage, Solzialräumen, Nebenräumen, eine Kindertagesstätte und eine Berufsschule in Sondereigentum. Das Gebäude besitzt einen L-förmigen Grundriss mit seiner größten Ausdehnung in Ost-West-Richtung (unterirdisch) über alles von ca. 147m und einer Länge in Nord-Süd-Richtung von ca. 87m. Dieser Grundrissplot erstreckt sich unterirdisch bis in das 2. Untergeschoss und oberirdisch bis in das 4.Obergeschoss (Bereiche Flachbau). Ab dem 5. Obergeschoss wird das Gebäude auf den Hochhausgrundriss reduziert, der sich etwa im Zentrum des L-förmigen Flachbaus befindet und einen rechteckigen Grundriss von ca. 26,6m x 34,7m aufweist. Der Hochhausgrundriss wird bis in das 23. Obergeschoss geführt, womit das Gebäude dann eine Höhe von 89,90m aufweist. Das Gewerk "Gerüstbauarbeiten I" umfasst insbesondere die Lieferung, betriebsfertige Stellung, Vorhaltung und der spätere Rückbau und Abtransport von Fassadengerüsten in GK 4 für den Hochhausbereich des Baufeldes 1.2, beginnend in E00 bis einschließlich E23 reichend, zur Gebrauchsüberlassung als Arbeitsgerüst für die bauseitigen Fassadenarbeiten am TRH 2 sowie auch als Schutzgerüst für die bauseitigen Dachabdichtungsarbeiten. Darüber hinaus die Lieferung und betriebsfertige Montage von Bauaufzügen. Es ist ein geschoss- und abschnittsweiser Aufbau, nach örtlichen Erfordernissen und in Abstimmung mit dem Fortschritt der Roh- und Ausbauarbeiten vorgesehen. Der Auftrag umfasst folgenden wesentlichen Leistungsumfang: Zur Ausführung kommen rund 500 Stück Innentürelemente, davon: • ca. 2.300m² Fassadengerüst GK4, W09, H2 • ca. 5.000Kg Trag- und Abfangkonstruktionen aus Profilstahl, einschließlich Planung und statischem Nachweis • ca. 1.150lfm zusätzliches Innengeländer • ca. 1.150lfm Auslegerkonsolen, 30er • ca. 1.150lfm Auslegerkonsolen, 70er • ca. 2 Stück Podesttreppentürme, Höhe bis 90m • ca. 23 Stück Absetzpodeste, Abmessung 6,00x24,60m • ca. 2 Stück Bauaufzug mit Bühne 1,50x1,50m; 2.000Kg, 90m • ca. 1 Stück Bauaufzug mit Bühne 1,50x3,60m; 2.500Kg, 90m • ca. 1 Stück Bauaufzug mit Bühne 3,00x5,50m; 3.000Kg, 90m

CPV 45262100Frist 21. Juli 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Preis

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 22. Juni 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 21. Juli 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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