Gerüstarbeiten für Neubau Labor- und Verwaltungsgebäude Klärwerk Karlsruhe
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Karlsruhe vergibt im Rahmen des Neubaus eines Labor- und Verwaltungsgebäudes auf dem Betriebsgelände des Klärwerks Karlsruhe die Gerüstarbeiten. Das Los umfasst ca. 3.700 m² Fassadengerüste als Arbeits- und Schutzgerüste (Lastklasse LK3, Breitenklasse SW06), ca. 300 m³ Außen-Raumgerüste unterhalb von Gebäudeüberhängen, 3 Treppentürme mit Höhen bis 18,00 m sowie 2 Lastabsetzpodeste mit 600 kg Tragfähigkeit. Das dreigeschossige Gebäude mit den Abmessungen ca. 56 x 25 m unterliegt Sicherheitsanforderungen gemäß Kritis.
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Die Stadt Karlsruhe vertreten durch das Tiefbauamt Karlsruhe erstellt den Neubau eines Labor- und Verwaltungsgebäudes. Der Neubau wird auf dem Betriebsgelände des Klärwerks Karlsruhe errichtet und führt zukünftig die bislang auf der Liegenschaft getrennten Labor- und Betriebsgebäude unter einem Dach zusammen. Für das Objekt ist ein Baufeld entlang der bestehenden Hauptzufahrt zum Klärwerk und anschließend an die Straße -An der Wässerung- zentral auf der Westseite des Klärwerkgeländes vorgesehen. In Ensemble mit dem zweigeschossigen Torgebäude entsteht eine Torsituation, welche der Funktion einer Hauptzufahrt und einer Kontrollstelle in besonderem Maß gerecht wird. Über bzw. um das Baufeld verlaufen erdverlegt Ver- und Entsorgungsleitungen, die im Zuge von vorbereitenden Infrastrukturmaßnahmen neu geordnet und umverlegt werden. Nördlich, gegenüber der Zufahrtsstraße werden zentrale Parkplätze für die Mitarbeiter-/innen, einige mit E-Ladestationen, neu geschaffen werden. Das Labor- und Verwaltungsgebäude ist als dreibündiger Gebäuderiegel mit einer im Westen quer angeschlossenen Haupterschließungsachse und Verwaltungsspange konzipiert. Die Längsseiten des Gebäudes mit den Hauptarbeitsbereichen orientieren sich nach Norden und Süden. Die Nutzungen werden auf insgesamt 3 Vollgeschossen sowie einem zur Ostseite eingerückten Technikaufbau aufgeteilt. Die Außenabmessungen betragen ca. 56,00 x 25,00 m. Das Gebäude liegt innerhalb der Einfriedung der Gesamtliegenschaft mit einem Gitterelementzaun und unterliegt Sicherheitsanforderungen gemäß Kritis-Anforderungen. Aufgrund von Hochwassergefährdungen und hoch anstehenden Grundwasserständen wird das Gebäude erhöht auf dem bestehenden Gelände aufgestellt und auf eine Unterkellerung verzichtet. Es sind folgende Nutzungen vorgesehen: Im Erdgeschoss befindet sich der öffentlichen Zugang zum Gebäude mit den vertikalen Erschließungen per Treppe und Aufzug mit Pfortenraum. Daran schließt die Nutzungseinheit Labor mit Büros, Serviceräumen und Laboratorien der Schutzstufe S2 an. Im 1. Obergeschoss ist neben der Verwaltung mit Büros und Besprechungsräumen, Umkleiden für die Klärwerksbediensteten die Leitwarte des Klärwerks angesiedelt. Im 2. Obergeschoss sind weitere Verwaltungsnutzungen mit Büros, Besprechungsräumen, Schulungsräumen und einem Kantinenbereich vorgesehen. Die komplette Haustechnik wird in der Technikzentrale im 3. OG untergebracht. Die Dachflächen werden extensiv begrünt und bieten Aufstellflächen für eine PV-Anlage.
Die Stadt Karlsruhe lässt über das Tiefbauamt den Neubau eines Labor- und Verwaltungsgebäudes auf dem Gelände des Klärwerks Karlsruhe errichten. Das Gebäude mit drei Vollgeschossen und einer Nutzfläche von rund 1.400 m² (56 x 25 m) fasst die bisher getrennten Labor- und Betriebsgebäude zusammen und beherbergt unter anderem Labore der Schutzstufe S2, eine Leitwarte, Verwaltungsbüros und eine Kantine. Für die Bauarbeiten werden nun Gerüstarbeiten ausgeschrieben: etwa 3.700 m² Fassadengerüst sowie zusätzliche Raumgerüste, Treppentürme und Lastabsetzpodeste. Das Bauvorhaben liegt im Bereich der kritischen Infrastruktur (Kritis-Anforderungen) und muss aufgrund von Hochwassergefährdung erhöht gebaut werden. Bieter müssen Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen nach VOB/A und zu den EU-Sanktionsvorschriften vorlegen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A
- Eigenerklärung zu EU-Sanktionsvorschriften nach Art. 5k Abs. 1 EU-VO Nr. 833/2014
- Lastklasse LK3 und Breitenklasse SW06 für Fassadengerüste
- Tragfähigkeit 600 kg für Lastabsetzpodeste
- Gerüsthöhen bis 18,00 m (Treppentürme)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Mit dem Angebot sind vom Bieter (im Falle von Bietergemeinschaften von jedem Mitglied) vorzulegen: 1) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A. 2) Eigenerklärung nach Art. 5 k) Abs. 1 EU-VO Nr. 833/2014 i. d. F. v. Art. 1 Ziff. 23 EU-VO 2022/576. Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, können nachgefordert werden. (§ 16a EU VOB/A)
Aufteilung in Lose
1 LotNeubau Labor- und Verwaltungsgebäude für das Klärwerk Karlsruhe, Ausschreibung der Gerüstarbeiten Folgende Leistungen sind vorgesehen: ca. 3.700 m² Fassadengerüste als Arbeits- und Schutzgerüste inklusive interne Leiterngänge, Seitenschutz, Belagsverbreiterungen, Dachrandgeländern, Überbrückungen. Lastklasse LK3, Breitenklasse SW06 ca. 300 m³ Aussen-Raumgerüste unterhalb von Gebäudeüberhängen 3 Stück Treppentürme Aussen, Höhe bis 18,00 m 2 Stück Lastabsetzpodeste Aussen, Tragfähigkeit 600 kg / m² 2 Stück Fahrbare Innengerüste, Lastklasse LK3 270 m³ Raumgerüste Innen, Lastklasse LK3 Einschließlich Gerüstplänen, Gerüststatik, Verankerungsprotokolle, Schutzlagen
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price1%
Preis
Zeitplan
- 22. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 15. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung