Geotechnische Untersuchungen für die Wasserstoffleitung HYLU und GDRM-Anlage Lampertheim
Was wird ausgeschrieben
Die GASCADE Gastransport GmbH schreibt geotechnische Untersuchungen für den Neubau der 15 km langen Wasserstoffleitung HYLU zwischen Lampertheim und Ludwigshafen sowie für die Erweiterung der GDRM-Anlage Lampertheim aus. Das Projekt ist in zwei Lose unterteilt, wobei Los 2 die spezifische Rheinquerung umfasst. Die Leistungen sind für die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens und die geplante Inbetriebnahme bis 2029 erforderlich.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand des Projektes ist die Errichtung der Wasserstoffleitung HYLU (Hydrogen-Lampertheim-Ludwigshafen-Leitung) DN 800 von Lampertheim bis Ludwigshafen. Die rund 15 km lange HYLU Leitung ist Bestandteil des Wasserstoffkernnetzes und wird unter der ID KLN013-01 geführt. Die Planung der rund 15 km langen Wasserstoffleitung berührt insgesamt drei Bundesländer. Die Leitung beginnt in Hessen und erreicht nach rund 1,6 km die Grenze nach Baden-Württemberg. Entlang der derzeitigen Vorzugstrasse wird die Grenze nach Rheinland-Pfalz nach ca. 5,3 km erreicht. Die Grenze zwischen den Bundes-ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz befindet sich in der Mitte der Bundewas-serstraße Rhein. Das geplante Vorhaben umfasst den Neubau der ca. 15 km langen Was-serstoffleitung von der Umstellleitung HYREL (ehemals MIDAL) an der in Betrieb befindlichen GDRM-Anlage Lampertheim bis zur geplanten Absperr- und Molchstation in Ludwigshafen vor dem Werksgelände der BASF. Die Inbetriebnahme der HYLU Leitung ist für Ende 2029 vorgesehen. Der Baubeginn ist für den Frühsommer 2028 geplant. Außerdem plant der Auftraggeber die Ausbaumaßnahme der vorgenannten GDRM Lampert-heim 5 als Bestandteil des Netzentwicklungsplans 2022-2032 (ID 630-01). Die geplante Fer-tigstellung dieser Maßnahmen verschiebt sich gegenüber dem Netzentwicklungsplan von Oktober 2027 auf Oktober 2028. Ein großer Teil der zukünftigen Verbrauchsmengen in Baden-Württemberg und entlang der MIDAL-Süd Trasse soll nicht mehr mit Erdgas, sondern mit Wasserstoff gedeckt werden. Aus diesem Grund soll die Ferngasleitung MIDAL Süd (Abschnitt Reckrod -Lampertheim) nach Fertigstellung der erdgastransportierenden Spessart-Odenwald-Leitung (SPO-Leitung der terranets bw GmbH), welche von Wirtheim bis nach Lampertheim führen wird, voraussichtlich ab dem Jahr 2028 als Wasserstofftransportleitung umgestellt werden. Über den MIDAL Süd Loop und die SPO-Leitung wird ab diesem Zeitpunkt die Methan-Versorgung bis nach Lampertheim erfolgen. Über die GDRM-Anlage Lampertheim 5 erfolgt die Verbindung der SPO-Leitung zur MIDAL Süd (Lampertheim - Ludwigshafen) und zur be-stehenden AL RG (DN 400). Um die Funktionalität der GDRM-Anlage sicherzustellen, ist die Einbindung einer bestehenden DN 400 Leitung (AL RG) und der bestehenden MIDAL Süd (DN 800, Lampertheim - Ludwigshafen), eine übergangsweise Einbindung der anfangs noch erdgasführenden MIDAL Süd (DN 800, Reckrod - Lampertheim) sowie die Einbindung der kurzen Verbindungsleitung zwischen SPO-Leitung und GDRM-Anlage notwendig. Die Einreichung der Planfeststellungsantrags ist für Ende 2026 geplant. Der geplante Baube-ginn liegt im Oktober 2027.
Die GASCADE Gastransport GmbH plant den Bau einer neuen Wasserstoffleitung, die Lampertheim mit Ludwigshafen verbindet. Um dieses Infrastrukturprojekt sicher umzusetzen, werden geotechnische Untersuchungen benötigt, die den Bodenaufbau und die geologischen Bedingungen entlang der rund 15 Kilometer langen Trasse sowie an der GDRM-Anlage (Gas-Druckregel- und Messanlage) in Lampertheim analysieren. Der Auftrag ist in zwei Lose aufgeteilt: Los 1 deckt den allgemeinen Leitungsbau ab, während Los 2 die technisch anspruchsvolle Querung des Rheins umfasst. Diese Untersuchungen sind ein wichtiger Schritt für die geplante Inbetriebnahme der Leitung im Jahr 2029.
Aufteilung in Lose
2 LoteGegenstand des Projektes ist die Errichtung der Wasserstoffleitung HYLU (Hydrogen-Lampertheim-Ludwigshafen-Leitung) DN 800 von Lampertheim bis Ludwigshafen. Die rund 15 km lange HYLU Leitung ist Bestandteil des Wasserstoffkernnetzes und wird unter der ID KLN013-01 geführt. Die Planung der rund 15 km langen Wasserstoffleitung berührt insgesamt drei Bundesländer. Die Leitung beginnt in Hessen und erreicht nach rund 1,6 km die Grenze nach Baden-Württemberg. Entlang der derzeitigen Vorzugstrasse wird die Grenze nach Rheinland-Pfalz nach ca. 5,3 km erreicht. Die Grenze zwischen den Bundes-ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz befindet sich in der Mitte der Bundewas-serstraße Rhein. Das geplante Vorhaben umfasst den Neubau der ca. 15 km langen Was-serstoffleitung von der Umstellleitung HYREL (ehemals MIDAL) an der in Betrieb befindlichen GDRM-Anlage Lampertheim bis zur geplanten Absperr- und Molchstation in Ludwigshafen vor dem Werksgelände der BASF. Die Inbetriebnahme der HYLU Leitung ist für Ende 2029 vorgesehen. Der Baubeginn ist für den Frühsommer 2028 geplant. Außerdem plant der Auftraggeber die Ausbaumaßnahme der vorgenannten GDRM Lampert-heim 5 als Bestandteil des Netzentwicklungsplans 2022-2032 (ID 630-01). Die geplante Fer-tigstellung dieser Maßnahmen verschiebt sich gegenüber dem Netzentwicklungsplan von Oktober 2027 auf Oktober 2028. Ein großer Teil der zukünftigen Verbrauchsmengen in Baden-Württemberg und entlang der MIDAL-Süd Trasse soll nicht mehr mit Erdgas, sondern mit Wasserstoff gedeckt werden. Aus diesem Grund soll die Ferngasleitung MIDAL Süd (Abschnitt Reckrod -Lampertheim) nach Fertigstellung der erdgastransportierenden Spessart-Odenwald-Leitung (SPO-Leitung der terranets bw GmbH), welche von Wirtheim bis nach Lampertheim führen wird, voraussichtlich ab dem Jahr 2028 als Wasserstofftransportleitung umgestellt werden. Über den MIDAL Süd Loop und die SPO-Leitung wird ab diesem Zeitpunkt die Methan-Versorgung bis nach Lampertheim erfolgen. Über die GDRM-Anlage Lampertheim 5 erfolgt die Verbindung der SPO-Leitung zur MIDAL Süd (Lampertheim - Ludwigshafen) und zur be-stehenden AL RG (DN 400). Um die Funktionalität der GDRM-Anlage sicherzustellen, ist die Einbindung einer bestehenden DN 400 Leitung (AL RG) und der bestehenden MIDAL Süd (DN 800, Lampertheim - Ludwigshafen), eine übergangsweise Einbindung der anfangs noch erdgasführenden MIDAL Süd (DN 800, Reckrod - Lampertheim) sowie die Einbindung der kurzen Verbindungsleitung zwischen SPO-Leitung und GDRM-Anlage notwendig. Die Einreichung der Planfeststellungsantrags ist für Ende 2026 geplant. Der geplante Baube-ginn liegt im Oktober 2027. Im Zuge des vorgenannten Bauvorhabens benötigt GASCADE einen Dienstleister zur Aus-führung einer geotechnischen und bodenkundlichen Untersuchung der geplanten Leitungs-trasse und der GDRM Lampertheim 5. Die Leistungen sind aufgeteilt in 2 Lose. Los 1 umfasst alle geotechnischen und bodenkundlichen Untersuchungen für die Projekte HYLU und GDRM Lampertheim 5, welche nicht im Zusammenhang mit der notwendigen Querung des Rheins stehen. Der Leistungsumfang umfasst neben Tätigkeiten vor Ort (Druckversuche, Bohrungen, etc.) auch Laboruntersuchungen und -analysen, sowie das Erstellen von Berichten und Gutach-ten. Detaillierte Beschreibungen sind dem Leistungsverzeichnis (Anlage B.1.1), sowie den Vorbemerkungen (Anlage B.1) zu entnehmen.
Gegenstand des Projektes ist die Errichtung der Wasserstoffleitung HYLU (Hydrogen-Lampertheim-Ludwigshafen-Leitung) DN 800 von Lampertheim bis Ludwigshafen. Die rund 15 km lange HYLU Leitung ist Bestandteil des Wasserstoffkernnetzes und wird unter der ID KLN013-01 geführt. Die Planung der rund 15 km langen Wasserstoffleitung berührt insgesamt drei Bundesländer. Die Leitung beginnt in Hessen und erreicht nach rund 1,6 km die Grenze nach Baden-Württemberg. Entlang der derzeitigen Vorzugstrasse wird die Grenze nach Rheinland-Pfalz nach ca. 5,3 km erreicht. Die Grenze zwischen den Bundes-ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz befindet sich in der Mitte der Bundewas-serstraße Rhein. Das geplante Vorhaben umfasst den Neubau der ca. 15 km langen Was-serstoffleitung von der Umstellleitung HYREL (ehemals MIDAL) an der in Betrieb befindlichen GDRM-Anlage Lampertheim bis zur geplanten Absperr- und Molchstation in Ludwigshafen vor dem Werksgelände der BASF. Die Inbetriebnahme der HYLU Leitung ist für Ende 2029 vorgesehen. Der Baubeginn ist für den Frühsommer 2028 geplant. tober 2027 auf Oktober 2028. Ein großer Teil der zukünftigen Verbrauchsmengen in Baden-Württemberg und entlang der MIDAL-Süd Trasse soll nicht mehr mit Erdgas, sondern mit Wasserstoff gedeckt werden. Aus diesem Grund soll die Ferngasleitung MIDAL Süd (Abschnitt Reckrod -Lampertheim) nach Fertigstellung der erdgastransportierenden Spessart-Odenwald-Leitung (SPO-Leitung der terranets bw GmbH), welche von Wirtheim bis nach Lampertheim führen wird, voraussichtlich ab dem Jahr 2028 als Wasserstofftransportleitung umgestellt werden. Über den MIDAL Süd Loop und die SPO-Leitung wird ab diesem Zeitpunkt die Methan-Versorgung bis nach Lampertheim erfolgen. Über die GDRM-Anlage Lampertheim 5 erfolgt die Verbindung der SPO-Leitung zur MIDAL Süd (Lampertheim - Ludwigshafen) und zur be-stehenden AL RG (DN 400). Um die Funktionalität der GDRM-Anlage sicherzustellen, ist die Einbindung einer bestehenden DN 400 Leitung (AL RG) und der bestehenden MIDAL Süd (DN 800, Lampertheim - Ludwigshafen), eine übergangsweise Einbindung der anfangs noch erdgasführenden MIDAL Süd (DN 800, Reckrod - Lampertheim) sowie die Einbindung der kurzen Verbindungsleitung zwischen SPO-Leitung und GDRM-Anlage notwendig. Die Einreichung der Planfeststellungsantrags ist für Ende 2026 geplant. Der geplante Baube-ginn liegt im Oktober 2027. Im Zuge des vorgenannten Bauvorhabens benötigt GASCADE einen Dienstleister zur Aus-führung einer geotechnischen und bodenkundlichen Untersuchung der geplanten Leitungs-trasse und der GDRM Lampertheim 5. Die Leistungen sind aufgeteilt in 2 Lose. Los 2 umfasst jene geotechnischen und bodenkundlichen Untersuchungen welche im Zusammenhang mit der notwendigen Querung des Rheins stehen. Der Leistungsumfang umfasst neben Tätigkeiten vor Ort (Druckversuche, Bohrungen, etc.) auch Laboruntersuchungen und -analysen, sowie das Erstellen von Berichten und Gutach-ten. Detaillierte Beschreibungen sind dem Leistungsverzeichnis (Anlage B.1.2), sowie den Vorbemerkungen (Anlage B.1) zu entnehmen.
Zeitplan
- 29. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 30. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung