Geotechnische Baugrunderkundung für Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim und Autobahn 67
Was wird ausgeschrieben
Die DB InfraGO AG beauftragt umfangreiche geotechnische Nacherkundungsarbeiten im Raum zwischen Darmstadt und Pfungstadt. Der Auftrag umfasst das Bohren von ca. 2.500 m Gesteinskernen, diverse Sondierungen, das Errichten von Grundwassermessstellen sowie Verkehrssicherungs- und Kampfmittelfreimessungsarbeiten. Die Leistungen sind in zwei Raumlose aufgeteilt und unterliegen ausschließlich dem Preis als Zuschlagskriterium.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Rahmen der Gemeinschaftsplanung der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim (NBS F-MA) und dem Ausbau der Bundesautobahn 67 (BAB 67) sind im Bereich zwischen dem Autobahnkreuz Darmstadt und der Anschlussstelle Pfungstadt umfangreiche geotechnische Nacherkundungsarbeiten erforderlich. Diese umfassen die Entnahme von insgesamt ca. 2.500 m Bohrkernen (0-40m Tiefe), die Durchführung schwerer Rammsondierungen auf einer Gesamtlänge von ca. 550 m, die Durchführung von Drucksondierungen auf einer Gesamtlänge von ca. 1.500 m, Kleinrammbohrungen von insgesamt ca. 450 Bohrmetern sowie das Herstellen einer Grundwassermessstelle an insgesamt 228 Aufschlusspunkten. Die Ausschreibung umfasst zwei Raumlose, wobei das Raumlos 1 sämtliche Arbeiten auf der BAB 67 bzw. ausgehend von der BAB 67 (inkl. Tank- und Rastanlage Pfungstadt, AS Pfungstadt, B426) beinhaltet. Das Raumlos 2 umfasst sämtliche Erkundungsarbeiten auf Wald-/Feldflächen sowie Landes-/Ortsverbindungsstraßen und Wald-/Feldwegen. Die Ausschreibung beinhaltet ebenfalls die Verkehrssicherung der Arbeiten auf der BAB 67 bzw. Straßen sowie die Kampfmittelfreimessung weniger Punkte mit Kampfmittelverdacht.
Die DB InfraGO AG beauftragt geotechnische Baugrunderkundungsarbeiten, um den Untergrund für den Ausbau der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim und der Autobahn 67 zwischen Darmstadt und Pfungstadt zu untersuchen. Dabei werden rund 2.500 Meter Bohrkerne entnommen, Sonden in den Boden gedrückt und an 228 Stellen Grundwassermessstellen installiert, um die Tragfähigkeit des Bodens für die geplanten Bauwerke zu prüfen. Die Arbeiten finden auf Autobahnflächen, Wald- und Ackerflächen statt und erfordern zudem die Sicherung des Verkehrs sowie die Überprüfung weniger Stellen auf historische Kampfmittel. Der Auftrag ist in zwei räumliche Lose gegliedert und wird ausschließlich nach dem günstigsten Preis vergeben. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg)
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis der fachlichen Eignung nach VOB/A und UVgO
- Erfahrung mit geotechnischen Bohr- und Sondierverfahren
- Verfügbarkeit spezialisierter Erkundungstechnik
- Kenntnisse im Bereich Verkehrssicherung auf Bundesautobahnen
- Umgang mit Kampfmittelfreimessung
- Eignungsnachweis nach GWB und SektVO
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß §§ 123, 124 GWB, § 42 Abs. 1 UVgO bzw. § 16 VOB/A Gemäß § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
2 LoteErkundungsarbeiten in Feld- und Waldbereichen abseits der BAB67 sowie der L3097, L3303 und Pfungstädter Straße (jeweils ohne Bohrungen im BAB Bereich)
Erkundungsarbeiten auf oder ausgehend von der BAB 67 inkl. B426 und Anschlussstelle Pfungstadt sowie der Tank- und Rastanlagen Pfungstadt West und Ost
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price100%
Preis
- price100%
Preis
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 1. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung