Generalunternehmerleistungen für OGS-Erweiterungsbau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen-Wiehagen

Was wird ausgeschrieben
Die Schloss-Stadt Hückeswagen schreibt als Generalunternehmerleistungen den schlüsselfertigen Neubau eines dreigeschossigen OGS-Erweiterungsbaus an der Gemeinschaftsgrundschule Wiehagen aus. Das Projekt umfasst die Errichtung eines Anbaus inklusive Anbindung an das Bestandsgebäude bei laufendem Schulbetrieb bis Juni 2028. Es handelt sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Mit vorliegender Unterlage wird der Teilnahmewettbewerb bzgl. des Vergabeverfahrens OGS-Erweiterungsbau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen-Wiehagen als Generalunternehmerleistungen eingeleitet. Die Schloss-Stadt Hückeswagen als Vergabestelle sucht dabei einen Generalunternehmer (nachfolgend auch einheitlich: GU), der im Rahmen eines Globalpauschalvertrags den schlüssel- und betriebsfertigen OGS-Erweiterungsbau an der Blumenstraße in Hückeswagen realisiert. Im vorliegenden Teilnahmewettbewerb werden bis zu fünf Bewerber anhand deren Eignung und einschlägigen Leistungsfähigkeit ausgewählt, die am späteren Verhandlungsverfahren als Bieter teilnehmen sollen. Der Zuschlag wird an das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Dabei wird der Preis mit 90 % und die zu erwartende Qualität mit 10 % gewichtet. Die Vergabestelle sieht gerne Ihrem Teilnahmeantrag entgegen, den Sie bitte anhand der folgenden Hinweise erstellen: 1. Projektbeschreibung Die Schloss-Stadt Hückeswagen beabsichtigt, einen Generalübernehmer zu beauftragen, der den schlüssel- und betriebsfertigen Erweiterungsneubau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen bis zum 28.06.28 realisiert. Der Standort befindet sich auf dem Grundstück der bestehenden Gemeinschaftsgrundschule, Blumenstraße, 42499 Hückeswagen, und umfasst das Bestandsgebäude sowie Schulhofflächen mit Grün- und Spielflächen. Die verkehrsmäßige Erschließung des Standorts erfolgt im Bestand über die Blumenstraße; ergänzende Regelungen zur bauzeitlichen Erschließung werden später in den Vergabeunterlagen zu regeln sein. Gegenstand der Bauaufgabe ist der Neubau eines OGS-Erweiterungsbaukörpers als Anbau an das bestehende Schulgebäude. Der Erweiterungsbau ist als dreigeschossiger Baukörper (Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss) vorgesehen; das Untergeschoss liegt teilweise im Erdreich. Die Anbindung an den Bestand erfolgt über einen Zwischenbaukörper, in dem sich ein Eingangsbereich sowie die barrierefreie Erschließung über Treppenhaus und Aufzug befindet. In diesem Bereich liegen auch die jeweiligen Zugänge/Anschlussbereiche zum Bestandsgebäude (je Ebene gemäß Planung/Leitdetails). Der Erweiterungsbau dient der Bereitstellung zusätzlicher Flächen für Betreuung und Lernen. Er umfasst insbesondere Lern- und Betreuungsbereiche (u. a. Klassen-/Gruppen-/Differenzierungsflächen gemäß Planung), offene Lern- und Aufenthaltsbereiche in den Fluren, Besprechungs- und Büroräume, Sanitär- und Nebenräume, Lager- und Technikräume sowie die erforderlichen Verkehrs- und Erschließungsflächen. Die konkrete Raum- und Flächenzuordnung ergibt sich aus den späteren Vergabeunterlagen, insbesondere sollen Raumliste/Raumgruppen und Planunterlagen zur Verfügung gestellt werden. Der Bestandsbau bleibt in seiner Grundstruktur erhalten und wird während der gesamten Projektlaufzeit weiter genutzt. Vorgesehen sind überwiegend geringfügige, funktionale Anpassungen im Bestand, die durch den Anbau und die Anschlussbereiche begründet sind; diese Bestandsmaßnahmen werden gesondert in den späteren Vergabeunterlagen beschrieben. Grundlage für die Ausschreibung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Projektgrundlagen einschließlich Leistungsbeschreibung, Planunterlagen / AG-Planungsunterlagen, Leitdetails/Systemvorgaben, Fachplanerunterlagen sowie der weiteren in den Vergabeunterlagen benannten Anlagen. Bauantrags- bzw. Genehmigungsunterlagen werden, soweit sie den Vergabeunterlagen beigefügt sind, nach Maßgabe von Kapitel 6.1 berücksichtigt; maßgeblich für Angebotsbearbeitung, Kalkulation sowie Werk- und Montageplanung sind die vertraglich benannten Ausführungsgrundlagen. Der Schul- und OGS-Betrieb bleibt während der Bauphase bestehen; Bauablauf und Logistik sind daher störungsarm, sicher und unter Beachtung der Nutzeranforderungen zu organisieren. Insbesondere sind Nutzer- und Verkehrssicherheit, die Freihaltung von Flucht- und Rettungswegen sowie die Anforderungen an eine geordnete Baustellenlogistik im Schulumfeld durch den Auftragnehmer zu berücksichtigen. Hierzu ist insbesondere die brandschutztechnische Vorgabe zur Flucht- und Rettungswegsituation während der Bauzeit zu beachten. Das Ausschreibungsverfahren findet nach § 3a EU VOB/A statt und ist als mehrstufiges Verfahren geplant. Zunächst durchlaufen interessierte Bewerber einen Teilnahmewettbewerb, in dem die grundsätzliche Eignung und Leistungsfähigkeit nachzuweisen sind. Auf Basis veröffentlichter Wertungskriterien werden danach max. fünf Bewerber dazu aufgefordert, ein konkretes Angebot zu unterbreiten.
Die Stadt Hückeswagen sucht einen Generalunternehmer für den Bau eines Erweiterungsgebäudes an der Gemeinschaftsgrundschule Wiehagen. Der neue dreigeschossige Anbau soll zusätzliche Räume für die offene Ganztagsschule (OGS) schaffen und wird schlüsselfertig über einen Globalpauschalvertrag vergeben. Da der Schulbetrieb während der gesamten Bauzeit weiterläuft, sind eine besonders sorgfältige Baustellenlogistik und die Einhaltung strenger Sicherheitsvorgaben für die Schüler essenziell. Das Verfahren ist zweistufig: Zunächst findet ein Teilnahmewettbewerb statt, aus dem bis zu fünf Unternehmen für die finale Angebotsphase ausgewählt werden. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2028 geplant.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis der Eignung und Leistungsfähigkeit gemäß § 123/124 GWB
- Einreichung vergleichbarer Referenzprojekte im Hochbau
- Einhaltung der Fristen für Teilnahmeanträge
- Vollständigkeit der geforderten Erklärungen und Nachweise
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
siehe §123/124 GWB Auf der ersten Stufe wird die Vollständigkeit der geforderten Erklärungen und Unterlagen geprüft. Sodann werden fehlende Angaben, Erklärungen und Nachweise einmalig unter Setzung einer Frist (6 Kalendertage) nachgefordert. Liegen nach Ablauf dieser Frist die Angaben, Erklärungen und Nachweise weiterhin nicht bzw. nicht vollständig vor, so wird der Bewerber auf dieser Stufe ausgeschlossen. Die Vergabestelle weist explizit darauf hin, dass eingereichte Referenzprojekte, welche die Mindestbedingungen der Ausschreibung zur Vergleichbarkeit nicht erfüllen, nach ständiger Rechtsprechung nicht als fehlend oder fehlerhaft gegen andere (insofern passende) Referenzprojekte ausgetauscht werden dürfen. Die Bewerber sollten daher auf die Auswahl der Referenzen ein besonderes Augenmerk legen.
Aufteilung in Lose
1 LotMit vorliegender Unterlage wird der Teilnahmewettbewerb bzgl. des Vergabeverfahrens OGS-Erweiterungsbau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen-Wiehagen als Generalunternehmerleistungen eingeleitet. Die Schloss-Stadt Hückeswagen als Vergabestelle sucht dabei einen Generalunternehmer (nachfolgend auch einheitlich: GU), der im Rahmen eines Globalpauschalvertrags den schlüssel- und betriebsfertigen OGS-Erweiterungsbau an der Blumenstraße in Hückeswagen realisiert. Im vorliegenden Teilnahmewettbewerb werden bis zu fünf Bewerber anhand deren Eignung und einschlägigen Leistungsfähigkeit ausgewählt, die am späteren Verhandlungsverfahren als Bieter teilnehmen sollen. Der Zuschlag wird an das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Dabei wird der Preis mit 90 % und die zu erwartende Qualität mit 10 % gewichtet. Die Vergabestelle sieht gerne Ihrem Teilnahmeantrag entgegen, den Sie bitte anhand der folgenden Hinweise erstellen: 1. Projektbeschreibung Die Schloss-Stadt Hückeswagen beabsichtigt, einen Generalübernehmer zu beauftragen, der den schlüssel- und betriebsfertigen Erweiterungsneubau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen bis zum 28.06.28 realisiert. Der Standort befindet sich auf dem Grundstück der bestehenden Gemeinschaftsgrundschule, Blumenstraße, 42499 Hückeswagen, und umfasst das Bestandsgebäude sowie Schulhofflächen mit Grün- und Spielflächen. Die verkehrsmäßige Erschließung des Standorts erfolgt im Bestand über die Blumenstraße; ergänzende Regelungen zur bauzeitlichen Erschließung werden später in den Vergabeunterlagen zu regeln sein. Gegenstand der Bauaufgabe ist der Neubau eines OGS-Erweiterungsbaukörpers als Anbau an das bestehende Schulgebäude. Der Erweiterungsbau ist als dreigeschossiger Baukörper (Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss) vorgesehen; das Untergeschoss liegt teilweise im Erdreich. Die Anbindung an den Bestand erfolgt über einen Zwischenbaukörper, in dem sich ein Eingangsbereich sowie die barrierefreie Erschließung über Treppenhaus und Aufzug befindet. In diesem Bereich liegen auch die jeweiligen Zugänge/Anschlussbereiche zum Bestandsgebäude (je Ebene gemäß Planung/Leitdetails). Der Erweiterungsbau dient der Bereitstellung zusätzlicher Flächen für Betreuung und Lernen. Er umfasst insbesondere Lern- und Betreuungsbereiche (u. a. Klassen-/Gruppen-/Differenzierungsflächen gemäß Planung), offene Lern- und Aufenthaltsbereiche in den Fluren, Besprechungs- und Büroräume, Sanitär- und Nebenräume, Lager- und Technikräume sowie die erforderlichen Verkehrs- und Erschließungsflächen. Die konkrete Raum- und Flächenzuordnung ergibt sich aus den späteren Vergabeunterlagen, insbesondere sollen Raumliste/Raumgruppen und Planunterlagen zur Verfügung gestellt werden. Der Bestandsbau bleibt in seiner Grundstruktur erhalten und wird während der gesamten Projektlaufzeit weiter genutzt. Vorgesehen sind überwiegend geringfügige, funktionale Anpassungen im Bestand, die durch den Anbau und die Anschlussbereiche begründet sind; diese Bestandsmaßnahmen werden gesondert in den späteren Vergabeunterlagen beschrieben. Grundlage für die Ausschreibung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Projektgrundlagen einschließlich Leistungsbeschreibung, Planunterlagen / AG-Planungsunterlagen, Leitdetails/Systemvorgaben, Fachplanerunterlagen sowie der weiteren in den Vergabeunterlagen benannten Anlagen. Bauantrags- bzw. Genehmigungsunterlagen werden, soweit sie den Vergabeunterlagen beigefügt sind, nach Maßgabe von Kapitel 6.1 berücksichtigt; maßgeblich für Angebotsbearbeitung, Kalkulation sowie Werk- und Montageplanung sind die vertraglich benannten Ausführungsgrundlagen. Der Schul- und OGS-Betrieb bleibt während der Bauphase bestehen; Bauablauf und Logistik sind daher störungsarm, sicher und unter Beachtung der Nutzeranforderungen zu organisieren. Insbesondere sind Nutzer- und Verkehrssicherheit, die Freihaltung von Flucht- und Rettungswegen sowie die Anforderungen an eine geordnete Baustellenlogistik im Schulumfeld durch den Auftragnehmer zu berücksichtigen. Hierzu ist insbesondere die brandschutztechnische Vorgabe zur Flucht- und Rettungswegsituation während der Bauzeit zu beachten. Das Ausschreibungsverfahren findet nach § 3a EU VOB/A statt und ist als mehrstufiges Verfahren geplant. Zunächst durchlaufen interessierte Bewerber einen Teilnahmewettbewerb, in dem die grundsätzliche Eignung und Leistungsfähigkeit nachzuweisen sind. Auf Basis veröffentlichter Wertungskriterien werden danach max. fünf Bewerber dazu aufgefordert, ein konkretes Angebot zu unterbreiten.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
90%
- quality
10%
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung