Generalsanierung Kindergarten St. Jobst, Nürnberg – Objektplanung Gebäude
Was wird ausgeschrieben
Die Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Nürnberg vergibt die Objektplanung für die Generalsanierung des Kindergartens St. Jobst. Der integrative dreigruppige Kindergarten mit ca. 700 m² BGF wurde 1993 erbaut und entspricht nicht mehr den heutigen technischen und bauphysikalischen Anforderungen. Gegenstand sind die HOAI-Leistungsphasen 1-9 für den Umbau und die Sanierung, stufenweise Beauftragung beginnend mit LP 1-3.
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Der integrative dreigruppige Kindergarten St. Jobst gehört zur gleichnamigen Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Jobst und betreut ca. 75 Kinder ab einem Alter von 3 Jahren bis zu ihrer Einschulung in teiloffenen Gruppen. Er liegt mitten auf Gemeindegelände umgeben von Kirche, Gemeindehaus und dem Gemeindehof. Als „Ort für Familien“ werden auch außerhalb der Öffnungszeiten Aktivitäten, bei denen sich Familien begegnen und austauschen können, angeboten._____ Der Kindergarten wurde 1993 vom Architekturbüro Grellmann und Leitl aus Würzburg geplant. Das Gebäude wurde mit zwei Pultdächern in Massivbauweiseerrichtet. Die beiden erdgeschossigen Gebäudeteile sind durch eine zentrale Erschließungsachse miteinander verbunden. Durch die Hanglage des Grundstücks ist eine Nutzung des südlichen Untergeschosses bspw. durch den Mehrzweckraum möglich. _____ Der Kindergarten mit ca. 700 m² BGF entspricht hinsichtlich der technischen und bauphysikalischen Anforderungen (u.a. Raumschall, sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz, etc.) nicht mehr den heutigen Standards und weist im Bereich der sanitären Anlagen und der technischen Ausrüstung erhebliche Mängel auf. Das Metalldach ist sanierungsbedürftig. Die Gebäudehülle ist entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zu ertüchtigen, die Haustechnik zu erneuern und durch eine Photovoltaikanlage zu erweitern. Die vollständige Barrierefreiheit des Gebäudes und die Vorgaben des Brandschutzes müssen umgesetzt werden. Im Zuge der Maßnahme soll die Raumstruktur den aktuellen Anforderungen des Nutzungskonzepts angepasst werden.Der nach heutigen Vorgaben benötigte Mehrbedarf an Flächen kann teilweise durch die Umnutzung von einem Teil der Garagen im Untergeschoss gedeckt werden.Planungsbasis ist das Musterraumprogramm der Stadt Nürnberg, sowie die im Zuge der Lph 1-2 mit der Stadt Nürnberg, dem Jugendamt, dem Fachbereich Kindertagesstätten der EvVG und der Kirchengemeinde getroffenen Festlegungen._____ Einen hohen Stellenwert legt die Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Jobst auf eine ökologische Erstellung, sowie eine baubiologische Unbedenklichkeit der Baustoffe und auf den wirtschaftlichen Betrieb der Einrichtung. Hierfür sind u.a. effektive ökonomische Arbeitsprozesse und -abläufe und der Energiebedarf zu berücksichtigen. _____ Die Maßnahme wird durch die öffentliche Hand, die Stadt Nürnberg, das Jugendamt gefördert. Da die noch einzubringenden Eigenmittel der Kirchengemeinde begrenzt sind, ist ein großes Augenmerk auf die Realisierung von möglichst viel förderfähigen Flächen zu erreichen und den Anteil der nicht förderfähigen Flächen durch eine kluge Planung möglichst gering zu halten.
Die Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Nürnberg vergibt die Objektplanung für die Generalsanierung des Kindergartens St. Jobst im Stadtteil Erlenstegen. Der integrative dreigruppige Kindergarten betreut ca. 75 Kinder und hat eine Bruttogrundfläche von rund 700 m². Die Sanierung umfasst die Erneuerung der Haustechnik, die Ertüchtigung der Gebäudehülle, den Einbau einer Photovoltaikanlage, die vollständige Barrierefreiheit sowie die Umsetzung der Brandschutzanforderungen. Die Kirchengemeinde legt großen Wert auf ökologische Bauweise und baubiologische Unbedenklichkeit der Baustoffe. Die Planungsleistungen werden stufenweise nach HOAI beauftragt – zunächst die Leistungsphasen 1-3, bei Bewährung folgen die weiteren Phasen. Das Projekt wird durch das Jugendamt der Stadt Nürnberg gefördert, weshalb ein besonderes Augenmerk auf förderfähige Flächen gelegt werden muss.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eignung als Objektplaner nach HOAI Teil 3, Abschnitt 1
- Referenzen für vergleichbare Objektplanungsprojekte im Hochbau
- Fähigkeit zur stufenweisen Beauftragung (LP 1-3 bis LP 9)
- Erfahrung mit öffentlichen Förderprojekten
- Kenntnisse in Barrierefreiheit und Brandschutz
- Ökologische und baubiologische Planungskompetenz
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1-9 für den Umbau und die Sanierung. Die mit zu beauftragenden besonderen Leistungen sind dem den Vergabeunterlagen beiliegenden Vertragsentwurf zu entnehmen bzw. sind im Zuge der Erstellung der Lph 1-2 mit dem Auftraggeber abzustimmen._____ Die Beauftragung erfolgt nach § 33 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall wird als erste Stufe die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. _____ Nach derzeitigem Kenntnisstand stuft der Auftraggeber die Objektplanung Gebäude in die Honorarzone III ein und geht von folgenden Kostenansätzen (netto) aus: KGr 300 prognostiziert ca. 1.413.000 EUR / KGr 400 prognostiziert ca. 760.000 EUR. Die am Ende der Lph 3 mit allen Beteiligten abgestimmte Kostenberechnung ist bindend und muss zusammen mit dem Finanzierungsplan vom Kirchenvorstand beschlossenen werden. Kostenberechnung und Finanzierungsplan sind Bestandteile der Zuschussanträge und der kirchenaufsichtlichen Genehmigung. Eine Überschreitung der darin festgelegten Baukostenobergrenze bedarf einer erneuten Beschlusslage durch die Kirchengemeinde und den Kirchenvorstand._____ Der Planungsbeginn der Objektplanung und des Fachplanerteams (Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung und weitere) soll nach heutigem Kenntnisstand ab Februar 2026 erfolgen. Geplant ist die Lph 1-3 Vorentwurf, Entwurf und Lph 4 Bauantrag bis Ende 2027 abzuschließen, abhängig vom Genehmigungszeitraum durch die kommunalen Ämter und kirchlichen Institutionen. Die Leistungsphase 5 Ausführungsplanung wäre damit 2027 / 2028, die Lph 6 und 7 (Ausschreibung und Vergabe) sofern die Baugenehmigung und die Bescheide der Zuschussgeber vorliegen, bis Ende 2028 zu bearbeiten. Bauphase und Inbetriebnahme 2029.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality
Projektteam - Qualifikation und Erfahrung, Präsenz vor Ort _____ Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs /EFormsBekEigenUrl?z_param=317449
- quality
Auftragsbezogene Qualitätssicherung _____ Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekEigenUrl?z_param=317449 _____Das Verfahren ist ausgeschrieben als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ohne Ausarbeitung eines Lösungsvorschlags. Lösungsvorschläge sind nicht verlangt und werden nicht bewertet.
- price
Honorarangebot _____ Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekEigenUrl?z_param=317449
Zeitplan
- 17. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert