Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: Arbeitsgemeinschaft Architekten Claus+Forster PartGmbH mit IBR Ingenieure GmbH

Auftragswert

€0k

Zuschlag am

15. Juli 2026

TED·511687-2026

Generalsanierung der Wittelsbacher Sporthalle in Fürstenfeldbruck

Bayern
Fürstenfeldbruck, Germany·Veröffentlicht 23. Juli 2026
BauleistungenÖffentliche VerwaltungGeneralsanierungSporthallenbauEnergetische SanierungBrandschutzOeffentliche VerwaltungHochbau
Auftragswert
~€4.5M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck plant die umfassende Generalsanierung der Wittelsbacher 3-fach Sporthalle. Die Maßnahmen umfassen energetische Sanierungen, Brandschutzertüchtigungen, die Erneuerung der Haustechnik, statische Instandsetzungen am Dachtragwerk sowie den Anbau eines Aufzugsschachts. Das Projekt dient der Modernisierung für den Schul- und Versammlungsbetrieb.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Wittelsbacher Halle ist eine 3-fach Sporthalle für die Ferdinand-v.-Miller-Realschule, die Staatliche Berufsschule und die Fachoberschule. Anlässlich einer Machbarkeitsstudie der balda Architekten GmbH vom Mai 2025 soll eine Generalsanierung mit folgenden Sanierungsbereichen durchgeführt werden: Energetische Sanierung der Gebäudehülle: Dämmung der erdüberschütteten Dächer im Bereich der Geräteräume und Umkleiden, einschl. Freilegen der Bauteile, neuer Dämmung und neuer Abdichtung. Dachflächen und Dachoberlicht: Gerüststellung mit Dachdeckerfang, Rückbau der bestehenden Dacheindeckung mit Dämmung. Erneuerung der Wärmedämmung und des Dachaufbaus. Neue Dacheindeckung als Blechdeckung zur Lasteinsparung gegenüber der Ziegeldeckung. Erneuerung des Dachoberlichts einschl. Konstruktion als Pfosten- Riegel Fassade mit Einbau von Rauchabzugsöffnungen mit einem lichten Öffnungsquerschnitt von 1% der Hallengrundfläche. Pfosten- Riegel Fassade, Türen sowie Außenwand im WC Bereich EG: Neuverglasung der bestehenden Pfosten- Riegel Fassade mit neuen thermisch verbesserten Deckleisten. Erneuerung aller Türen im Bereich der Fassade. Kraftbetätigung einer Eingangstür für barrierefreie Erschließung. Erneuerung der Blechverkleidung im Bereich des WC- Kerns im EG einschl. Austausch der Dämmung in diesem Bereich. Dämmung von Wänden gegen unbeheizte Bereiche und gegen Erdreich. Innendämmung mit Vorsatzschale in Trockenbauweise der Wände gegen Erdreich im Bereich der Geräteräume und Innendämmung der Trennwände zu Technikräumen im UG. Austausch der Türen zu Technikräumen. Innendämmung in erdberührten Teilbereichen der Hallenfläche hinter der Prallwand. Maßnahmen zur Ertüchtigung Brandschutz: Herstellung eines notwendigen Treppenraums im EG durch Abtrennung der Treppe TR1 mit STB- Innenwänden und STB- Decke zur Halle. Einbau einer Tür zwischen Halle und TR 1. Einbau einer Rauchabzugsöffnung über Dach. Neuverglasung der Fluchttreppen TR 2 und TR 3. Zur Halle hin mit dem Ziel einen rauchdichten Anschluss zur Halle hin herzustellen. Austausch von Innentüren gem. Brandschutzanforderung die im Bestand keine Brandschutzanforderung erfüllen. Umbaumaßnahmen zur Erneuerung Haustechnik: Bauliche Maßnahmen zum Austausch der Lüftungsanlage und zur Schadstoffsanierung der Brandschutzklappen. Bauliche Maßnahmen zur Sanierung der Sanitäranlagen. Rückbau bestehender Vorsatzschalen und Bodenaufbauten. Neubau der Vorsatzschalen und Wiedereinbau der Bodenaufbauten. Fliesenarbeiten. Sonstige Arbeiten Erneuerung Haustechnik: Abbruch Schornsteine, Gerätefundamente, Erdarbeiten und Stellung eines Raumgerüsts im gesamten Hallenbereich. Das Raumgerüst steht auch für alle erforderlichen Arbeiten im Dachtragwerk der Halle zur Verfügung. Einhausung neues Lüftungsgerät: Einhausung eines neuen Lüftungsgeräts in Holzsystembauweise auf dem Flachdach der bestehenden Technikzentrale im UG. Die Einhausung ist erforderlich, weil für das notwendige zusätzliche Lüftungsgerät die Aufstellfläche im UG nicht ausreicht. Erneuerung der Küche im Foyer: Rückbau und Entsorgen der bestehenden Küche. Einbau einer Edelstahlküche für den Verkaufsbereich im Foyer. Hier liegt noch keine Küchenplanung vor. Anbau eines Aufzugsschachts zur barrierefreien Erschließung UG: Baugrubenverbau, Wasserhaltung und Erdaushub. Die Schachtgrube liegt im Bereich des HHW. Erstellung des Aufzugsschachts in Stahlbeton- Konstruktion. Dämmung des Schachts mit Perimeterdämmung im UG und hinterlüfteter Fassadenbekleidung im EG. Stat. Ertüchtigung und Sanierung Dachtragwerk: Rückbau, um das Tragwerk in diesen Bereichen für die erforderliche Ertüchtigung freizulegen und Wiederherstellung der Giebelverkleidungen über den Trennvorhängen. Demontage der Trennvorhänge. Diese müssen zur Einhaltung der lichten Raumhöhe von 7,0 m nach oben versetzt werden. Ertüchtigung des Dachtragwerks gem. statischer Einschätzung. Eine wichtige Grundlage bilden zwei Untersuchungsberichte der LGA aus 2009. Der dringendste Mangel wurde im Nov. 2009 unmittelbar behoben. Andere Mängel wurden festgestellt und bisher nicht behoben. Das Hallendachtragwerk wurde 2025 nachgerechnet. Eine Übereinstimmung mit den händischen Berechnungen von 1981 wurde bestätigt. Allerdings wurden Abweichungen in der Ausführung der Knotenpunkte zwischen den Anschlussblechen der Stahlzugstangen und den Holzpfosten und Unter- bzw. Obergurten erkannt. Anhand von Fotos von den beschädigten und ausgetauschten Knoten konnte die tatsächliche Ausführung rekonstruiert werden. Anstelle von Stabdübeln wurden Bolzenverbindungen mit Geka Einpressdübel verwendet. Die genauen Abmessungen liegen vor und sind bekannt. Ein Nachweis liegt nicht vor. Durch die Aufhängung von Deckenstrahlplatten ergeben die ohnehin notwendigen Verstärkungen noch mehr Sinn. Es wurde nun exemplarisch eine Verstärkung entworfen und die Massenermittlung für das gesamte Dachtragwerk anhand der Anzahl der Knotenpunkte und Längen der Untergurte der maßgebenden Träger hochgerechnet. Die Ausführung wurde als machbar und zukunftstauglich eingestuft. Sonst. Sanierungsmaßnahmen Gebäude Innenausbau: Erneuerung Sportboden und Bodenbeläge: Der Sportboden weist im Bereich der Tribüne und teilweise in der Fläche Schäden auf und sollte getauscht werden. Austausch der Bodenbeläge im Umkleidebereich und der Flure. Überarbeiten des Parketts im EG und im Tribünenbereich durch Abschleifen und neu Versiegeln. Erneuerung Innenausbau sonstiges: Erneuerung der Prallwand mit Geräteraumtoren, Türen und Verglasungselementen. Austausch aller Innentüren, Austausch der Teleskoptribüne. Erneuerung der Sonnenschutzbehänge und Revision der Motore mit Steuerung. Rückbau der Feuerwehrschläuche im UG. Austausch der Basketballkörbe über dem Spielfeld Handball. Maßnahmen zur WU- Sanierung im Bereich der Bodenplatte und Sportgeräte- Hülsen durch Verpressen möglicher Risse. Baustelleneinrichtung und allgemeine Arbeiten

VergabeHero-Einschätzung

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck schreibt die Generalsanierung der Wittelsbacher Sporthalle aus, die von mehreren Schulen genutzt wird. Das umfangreiche Bauvorhaben beinhaltet unter anderem die energetische Sanierung der Gebäudehülle, den Austausch der Lüftungsanlage, Brandschutzmaßnahmen sowie die statische Ertüchtigung des Dachtragwerks. Zudem wird ein Aufzugsschacht für die Barrierefreiheit angebaut und der Innenausbau inklusive Sportboden und Tribüne erneuert. Aufgrund der Komplexität und des Umfangs der Sanierungsarbeiten ist eine sorgfältige Planung und Ausführung erforderlich.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Generalsanierung Wittelsbacher Sporthalle mit Versammlungsstätte in Fürstenfeldbruck

Die Wittelsbacher Halle ist eine 3-fach Sporthalle für die Ferdinand-v.-Miller-Realschule, die Staatliche Berufsschule und die Fachoberschule. Anlässlich einer Machbarkeitsstudie der balda Architekten GmbH vom Mai 2025 soll eine Generalsanierung mit folgenden Sanierungsbereichen durchgeführt werden: Energetische Sanierung der Gebäudehülle: Dämmung der erdüberschütteten Dächer im Bereich der Geräteräume und Umkleiden, einschl. Freilegen der Bauteile, neuer Dämmung und neuer Abdichtung. Dachflächen und Dachoberlicht: Gerüststellung mit Dachdeckerfang, Rückbau der bestehenden Dacheindeckung mit Dämmung. Erneuerung der Wärmedämmung und des Dachaufbaus. Neue Dacheindeckung als Blechdeckung zur Lasteinsparung gegenüber der Ziegeldeckung. Erneuerung des Dachoberlichts einschl. Konstruktion als Pfosten- Riegel Fassade mit Einbau von Rauchabzugsöffnungen mit einem lichten Öffnungsquerschnitt von 1% der Hallengrundfläche. Pfosten- Riegel Fassade, Türen sowie Außenwand im WC Bereich EG: Neuverglasung der bestehenden Pfosten- Riegel Fassade mit neuen thermisch verbesserten Deckleisten. Erneuerung aller Türen im Bereich der Fassade. Kraftbetätigung einer Eingangstür für barrierefreie Erschließung. Erneuerung der Blechverkleidung im Bereich des WC- Kerns im EG einschl. Austausch der Dämmung in diesem Bereich. Dämmung von Wänden gegen unbeheizte Bereiche und gegen Erdreich. Innendämmung mit Vorsatzschale in Trockenbauweise der Wände gegen Erdreich im Bereich der Geräteräume und Innendämmung der Trennwände zu Technikräumen im UG. Austausch der Türen zu Technikräumen. Innendämmung in erdberührten Teilbereichen der Hallenfläche hinter der Prallwand. Maßnahmen zur Ertüchtigung Brandschutz: Herstellung eines notwendigen Treppenraums im EG durch Abtrennung der Treppe TR1 mit STB- Innenwänden und STB- Decke zur Halle. Einbau einer Tür zwischen Halle und TR 1. Einbau einer Rauchabzugsöffnung über Dach. Neuverglasung der Fluchttreppen TR 2 und TR 3. Zur Halle hin mit dem Ziel einen rauchdichten Anschluss zur Halle hin herzustellen. Austausch von Innentüren gem. Brandschutzanforderung die im Bestand keine Brandschutzanforderung erfüllen. Umbaumaßnahmen zur Erneuerung Haustechnik: Bauliche Maßnahmen zum Austausch der Lüftungsanlage und zur Schadstoffsanierung der Brandschutzklappen. Bauliche Maßnahmen zur Sanierung der Sanitäranlagen. Rückbau bestehender Vorsatzschalen und Bodenaufbauten. Neubau der Vorsatzschalen und Wiedereinbau der Bodenaufbauten. Fliesenarbeiten. Sonstige Arbeiten Erneuerung Haustechnik: Abbruch Schornsteine, Gerätefundamente, Erdarbeiten und Stellung eines Raumgerüsts im gesamten Hallenbereich. Das Raumgerüst steht auch für alle erforderlichen Arbeiten im Dachtragwerk der Halle zur Verfügung. Einhausung neues Lüftungsgerät: Einhausung eines neuen Lüftungsgeräts in Holzsystembauweise auf dem Flachdach der bestehenden Technikzentrale im UG. Die Einhausung ist erforderlich, weil für das notwendige zusätzliche Lüftungsgerät die Aufstellfläche im UG nicht ausreicht. Erneuerung der Küche im Foyer: Rückbau und Entsorgen der bestehenden Küche. Einbau einer Edelstahlküche für den Verkaufsbereich im Foyer. Hier liegt noch keine Küchenplanung vor. Anbau eines Aufzugsschachts zur barrierefreien Erschließung UG: Baugrubenverbau, Wasserhaltung und Erdaushub. Die Schachtgrube liegt im Bereich des HHW. Erstellung des Aufzugsschachts in Stahlbeton- Konstruktion. Dämmung des Schachts mit Perimeterdämmung im UG und hinterlüfteter Fassadenbekleidung im EG. Stat. Ertüchtigung und Sanierung Dachtragwerk: Rückbau, um das Tragwerk in diesen Bereichen für die erforderliche Ertüchtigung freizulegen und Wiederherstellung der Giebelverkleidungen über den Trennvorhängen. Demontage der Trennvorhänge. Diese müssen zur Einhaltung der lichten Raumhöhe von 7,0 m nach oben versetzt werden. Ertüchtigung des Dachtragwerks gem. statischer Einschätzung. Eine wichtige Grundlage bilden zwei Untersuchungsberichte der LGA aus 2009. Der dringendste Mangel wurde im Nov. 2009 unmittelbar behoben. Andere Mängel wurden festgestellt und bisher nicht behoben. Das Hallendachtragwerk wurde 2025 nachgerechnet. Eine Übereinstimmung mit den händischen Berechnungen von 1981 wurde bestätigt. Allerdings wurden Abweichungen in der Ausführung der Knotenpunkte zwischen den Anschlussblechen der Stahlzugstangen und den Holzpfosten und Unter- bzw. Obergurten erkannt. Anhand von Fotos von den beschädigten und ausgetauschten Knoten konnte die tatsächliche Ausführung rekonstruiert werden. Anstelle von Stabdübeln wurden Bolzenverbindungen mit Geka Einpressdübel verwendet. Die genauen Abmessungen liegen vor und sind bekannt. Ein Nachweis liegt nicht vor. Durch die Aufhängung von Deckenstrahlplatten ergeben die ohnehin notwendigen Verstärkungen noch mehr Sinn. Es wurde nun exemplarisch eine Verstärkung entworfen und die Massenermittlung für das gesamte Dachtragwerk anhand der Anzahl der Knotenpunkte und Längen der Untergurte der maßgebenden Träger hochgerechnet. Die Ausführung wurde als machbar und zukunftstauglich eingestuft. Sonst. Sanierungsmaßnahmen Gebäude Innenausbau: Erneuerung Sportboden und Bodenbeläge: Der Sportboden weist im Bereich der Tribüne und teilweise in der Fläche Schäden auf und sollte getauscht werden. Austausch der Bodenbeläge im Umkleidebereich und der Flure. Überarbeiten des Parketts im EG und im Tribünenbereich durch Abschleifen und neu Versiegeln. Erneuerung Innenausbau sonstiges: Erneuerung der Prallwand mit Geräteraumtoren, Türen und Verglasungselementen. Austausch aller Innentüren, Austausch der Teleskoptribüne. Erneuerung der Sonnenschutzbehänge und Revision der Motore mit Steuerung. Rückbau der Feuerwehrschläuche im UG. Austausch der Basketballkörbe über dem Spielfeld Handball. Maßnahmen zur WU- Sanierung im Bereich der Bodenplatte und Sportgeräte- Hülsen durch Verpressen möglicher Risse. Baustelleneinrichtung und allgemeine Arbeiten

CPV 71200000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Preis

    30%
  • quality

    Verantwortlicher Projektleiter: Erfahrung bei gleichartigen Projekten, Verfügbarkeit für den Auftrag in %, Darstellung der Ortspräsenz und der Erreichbarkeit für die Geschäftsführung des Bauherrn während der Planungs- und Bauphase. Verantwortlicher Bearbeiter in der Planungsphase: Erfahrung bei gleichartigen Projekten, Verfügbarkeit für den Auftrag in %, Darstellung der Ortspräsenz und der Erreichbarkeit für die Geschäftsführung des Bauherrn während der Planungsphase. Verantwortlicher Bearbeiter in der Bauphase: Erfahrung bei gleichartigen Projekten, Verfügbarkeit für den Auftrag in %, Darstellung der Ortspräsenz und der Erreichbarkeit während der Bauphase für Bauherren und Projektbeteiligte. Ortspräsenz: Wie viele Regeltermine wöchentlich werden grundsätzlich für erforderlich gehalten? Erreichbarkeit: Reaktionszeit für ad-hoc-Erscheinen auf der Baustelle im akuten Einzelfall

    70%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 23. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 15. Juli 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an Arbeitsgemeinschaft Architekten Claus+Forster PartGmbH mit IBR Ingenieure GmbH · €0k

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

VergabeHero