Generalplanungsleistungen für den Neubau einer Bundeswehr-Feuerwache in Laupheim

Was wird ausgeschrieben
Das Staatliche Hochbauamt Ulm schreibt Generalplanungsleistungen für den Neubau einer Feuerwache am Bundeswehrstandort Flugplatz Laupheim aus. Das Projekt umfasst Objekt- und Fachplanungsleistungen unter Anwendung der BIM-Methodik sowie den Rückbau bestehender Gebäude. Der Zeitrahmen für die Planung und Umsetzung erstreckt sich von Oktober 2026 bis Oktober 2029 bei geschätzten Gesamtbaukosten von rund 14,2 Millionen Euro.
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Beabsichtigt ist die Beauftragung von Generalplanungsleistungen mit folgenden Leistungsbildern: -Leistungsbild Generalplanungsmanagement, -Objektplanungsleitungen für Gebäude und Innenräume nach Teil 3, Abschnitt 1 HOAI, LPH 3,5-8, -Objektplanungsleistungen für Freianlagen nach Teil 3 Abschnitt 2 HOAI, LPH 3,5-8, -Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach Teil 3 Abschnitt 3 HOAI, LPH 3,5-8 und Besondere Leistungen, -Objektplanungsleistungen für Verkehrsanlagen nach Teil 3 Abschnitt 4 HOAI, LPH 3,5-8 und Besondere Leistungen, -Fachplanungsleistungen für Tragwerksplanung nach Teil 4, Abschnitt 1 HOAI, für LPH 2-6 und Besondere Leistungen, -Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, für Anlagengruppen 1-5 und 8, für LPH 3,5-8. Aufgabenbeschreibung: Neubau Feuerwache: Für den Bundeswehrstandort Flugplatz Laupheim ist der Neubau einer Bundeswehr-Feuerwache vom Typ 3 mit ca. 2.000 m2 NUF und ca. 330 m2 TF erforderlich. Grundlage für die Planung der Feuerwache ist die "Verbindliche Planungsvorgabe Feuerwachen der Bundeswehr Typ 2 / 3", Version 1.1, Stand: 04/2020. Die Feuerwache erhält auf der zum Flugfeld gerichteten Nordseite eine Vorfeldfläche mit direktem Anschluss an die Rollbahn des Flugbetriebsbereichs. Südlich des Gebäudes werden Verkehrsflächen, Parkplätze und Zugangswege errichtet. Der Neubau der Feuerwache wird an das Nahwärmenetz der Bundeswehrliegenschaft angeschlossen. Für die Feuerwache ist eine eigene Notstromanlage im Gebäude einzurichten. Das bisherige Gebäude der Feuerwache kann bis zur Fertigstellung weiter genutzt werden. Für die Umsetzung der Maßnahme sind folgende Bauabschnitte vorgesehen: 1. Bauabschnitt: Rückbau der Gebäude 39 (LFZ-Halle 6), Gebäude 39A, 40 und 40A. 2. Bauabschnitt: Neubau Bundeswehr-Feuerwache (Geb. 112). 3. Bauabschnitt: Rückbau der bisherigen Feuerwache Gebäude 74, 74/1 und 74A. Die Vergabe der Bauleistungen erfolgt in Einzelgewerken auf Grundlage der VOB. Für die Umsetzung des Projektes ist die Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) für das Projekt anzuwenden. Die beiliegenden AIA geben den Rahmen vor. Nachhaltiges Bauen (BNB): Bei dieser Maßnahme ist eine "sinngemäße Anwendung ohne Zertifizierung" gefordert. Der Leitfaden Nachhaltiges Bauen ist im Grundsatz anzuwenden. Sicherheitsanforderungen Militär: Die Baumaßnahme befindet sich im Bereich der Sperrzone des Flugplatzes Laupheim. Für die Projektbeteiligten ist eine Sicherheitsüberprüfung gem. des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes (SÜG) erforderlich. Die Gesamtbaukosten betragen ca. 14.206.000 € brutto (geschätzte Kosten der Kostengruppen 200-600 nach DIN 276:2018-12). Planungsbeginn: 10/2026, Baubeginn: 04/2027, Bauende: 10/2029. Weitere Informationen können Sie der zip-Datei "25-21623_02 ANGEBOTSPHASE_Angebotsunterlagen zunächst nur informativ" entnehmen.
Das Staatliche Hochbauamt Ulm sucht einen Generalplaner für den Neubau einer Feuerwache auf dem Bundeswehrgelände in Laupheim. Der Auftrag umfasst die gesamte Planung von der Architektur über die Tragwerksplanung bis zur technischen Gebäudeausrüstung, wobei die digitale Planungsmethode BIM (Building Information Modeling) zwingend anzuwenden ist. Da sich das Baufeld in einer militärischen Sperrzone befindet, müssen alle Projektbeteiligten eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz durchlaufen. Das Projekt ist in drei Bauabschnitte unterteilt, die neben dem Neubau auch den Rückbau alter Gebäude beinhalten. Die Planung beginnt im Herbst 2026 und soll bis 2029 abgeschlossen sein.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Bewerbung hat mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrag zu erfolgen. Der Teilnahmeantrag ist abrufbar unter der oben genannten Internetadresse. Dieses Verfahren wird unter der Vergabenummer 25-21623 durchgeführt. (Bei Rückfragen bitte angeben).
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality50%
Berufserfahrung, Fachl. Qualifikation, Soziale Interaktion im Team, Auslastung und Verfügbarkeit
- quality30%
Präsentation max. 2 Referenzobjekte, Methoden der Termin-/Kostenkontrolle, Methoden der Qualitätssicherung, Präsenz vor Ort
- cost20%
z.B. Zuschläge, Besondere Leistungen, Nebenkosten
Zeitplan
- 27. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung