Generalplanungsleistungen für den Ersatzneubau einer Gasfernleitung
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 07.04.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- ONTRAS Gastransport GmbH
- Erfüllungsregion
- Sachsen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 04.03.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
- Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
- Technische Beratung und Konstruktionsberatung (71310000)
- Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
- Bekanntmachung
- evergabe.de
- Bekanntmachungsnummer
- 150661-2026
- Verfahrensnummer
- e48c8568-894e-45b5-83f6-301f2931fce4
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Die ONTRAS Gastransport GmbH, ein überregionaler Betreiber von Ferngasleitungen, beabsichtigt, die Generalplanung für den Ersatzneubau einer Gasleitung zu vergeben. Die Leitung ist insgesamt rund 8 Kilometer lang; bereits erneuerte Abschnitte von etwa 0,7 Kilometern sind von der Baumaßnahme ausgeschlossen. Die Frist für die Einreichung endet am 7. April 2026.
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Leistungsbeschreibung
Die ONTRAS Gastransport GmbH als überregionaler Ferngasleitungsnetzbetreiber beabsichtigt die Generalplanungsleistungen für den Ersatzneubau der FGL 07.10 zu vergeben.
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Generalplanungsleistungen für den Ersatzneubau der FGL 07.10
Die ONTRAS Gastransport GmbH als überregionaler Ferngasleitungsnetzbetreiber beabsichtigt die Generalplanungsleistungen für den Ersatzneubau der FGL 07.10 zu vergeben. Die FGL 07.10 hat eine Gesamtlänge von rund 8 km, davon wurden bereits rund 0,7 km erneuert, was im Wesentlichen fast alle Sonderbauwerke der Trasse betrifft. Die sanierten Bereiche wurden gemäß Bestandsplanwerk und in Abstimmung mit ONTRAS herausgearbeitet und werden aus der Ersatzbaumaßnahme ausgeschlossen. Demnach werden rund 7,3 km neu gebaut. Der Ersatzneubau erfolgt in der bestehenden Leitungsachse. Es sind keine Achsabweichungen vorgesehen. Sonderbauwerke, wie Straßenquerungen, werden technisch so geplant, dass die vorhandene Leitungsachse bestehen bleibt. Die Bestandstrasse ist in den Nennweiten DN 300 (DP 25) und DN 150 (DP 25) erbaut. Auch die Dimensionierung soll weiterhin bestehen bleiben, wobei sich der Nennweitensprung von DN 300 auf DN 150 um ca. 1,3 km nach Westen verschiebt. Aufgrund der Verschiebung der Reduzierung von DN 300 auf DN 150 verändert sich auf dieser Länge die Schutzstreifenbreite von 6 m auf 4 m. Die Reduzierung DN 300/150 wird direkt nach der Armaturengruppe / Station Kunnerwitz geplant. Gemäß dieser Unterscheidung wird das Vorhaben in zwei Bauabschnitte geteilt: Bauabschnitt 1: Ersatzneubau DN 300 von NKP Holtendorfer Kreuz bis Station Kunnerwitz (3,7 km) und Bauabschnitt 2: Ersatzneubau DN 150 von Station Kunnerwitz bis GRDMA Weinhübel (3,6 km). Durch die bereits sanierten Abschnitte entstehen Unterbrechungen in der Neubauplanung. Diese werden zur besseren Übersicht als einzelne Maßnahmen gekennzeichnet. Sonderbauwerke, wie Querungen von Verkehrswegen und Gewässern, werden auch als einzelne Maßnahme ausgewiesen. Das Planungsprojekt unterteilt sich in die Maßnahmen 1 bis 18, welche sich alle in der Netzregion Süd befinden und der den Vergabeunterlagen beiliegenden Kurzversion der Leistungsbeschreibung entnommen werden können. Der Terminplan sieht vor, dass die Beauftragung der Generalplanerleistungen im Herbst 2026 erfolgt und die Entwurfsplanung 12/2026 und die Unterlagen der Ausführungsplanung 03/2027 an ONTRAS übergeben werden. Die Ausschreibungsunterlagen für den Bauunternehmer sollen 05/2027 vorliegen (EU-Vergabeverfahren), sodass der Baubeginn 03/2028 erfolgen kann und die Inbetriebnahme 11/2028 stattfindet. Die Erbringung und Vergütung der Planungsleistungen erfolgen losgelöst von der HOAI. Die Generalplanungsleistungen umfassen u. a. Projektsteuerung von Beginn bis zum Abschluss der Gewährleistungsphase, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungs- und Ausschreibungsplanung, Oberbauaufsicht, Fachbauaufsicht und Bauüberwachung sowie die Gewährleistungsphase.
Anforderungen an deinen Betrieb
1. Der Auftraggeber plant, gemäß § 51 Abs. 2 und 4 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Erfolgt eine entsprechende Nachreichung - insbesondere hinsichtlich der Mindestkriterien und der zwingend vorzulegenden Nachweise/Angaben - seitens des Bewerbers nicht vollständig, nicht korrekt oder nicht fristgerecht, erfolgt der formale Ausschluss aus dem weiteren Vergabeverfahren. 2. Rückfragen zum Verfahren sind ausschließlich über die Bietersoftware (AI Bietercockpit) zu stellen. 3. Enthalten die Bekanntmachung oder die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Anspruch mit diesen Einwendungen präkludiert. 4. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angebots- und Verhandlungsphase mehrstufig auszugestalten und dabei die Anzahl der Bieter stufenweise zu reduzieren. Die mögliche Vorgehensweise ist in den Vergabeunterlagen (siehe Angebotsbedingungen) beschrieben.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0000 · Generalplanungsleistungen für den Ersatzneubau der FGL 07.10
- Erläuterungen, wie der Auftrag im Fall der Zuschlagserteilung praktisch umgesetzt wird (u. a. anhand eines Grobterminplans, Erläuterungen zu projektspezifischen Besonderheiten und Risiken, Darstellung Qualitätsmanagement und -sicherung, Abbildung und Erläuterungen zum Projektteam mit Kommunikation und Schnittstellenmanagement, Kapazitäts- und Personaleinsatzplanung)
- 40 %
- Erläuterungen/Darstellungen zur Berufserfahrung sowie zu vergleichbaren, persönlichen Referenzen für Schlüsselfunktionen im Projekt (voraussichtlich Gesamtprojektleiter, stellv. Gesamtprojektleiter, wobei eine Anpassung der vorzustellenden Schlüsselpersonen mit Aufforderung zur Angebotsabgabe vorbehalten bleibt); darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, dieses Zuschlagskriterium mit Aufforderung zur Angebotsabgabe (2. Stufe des Verfahrens) in Unterkriterien aufzugliedern
- 20 %
- Wertungspreis (netto); Der Auftraggeber behält sich vor, das Zuschlagskriterium "Preis" mit Aufforderung zur Angebotsabgabe in Unterkriterien aufzugliedern.
- 40 %
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
1. Der Auftraggeber plant, gemäß § 51 Abs. 2 und 4 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Erfolgt eine entsprechende Nachreichung - insbesondere hinsichtlich der Mindestkriterien und der zwingend vorzulegenden Nachweise/Angaben - seitens des Bewerbers nicht vollständig, nicht korrekt oder nicht fristgerecht, erfolgt der formale Ausschluss aus dem weiteren Vergabeverfahren. 2. Rückfragen zum Verfahren sind ausschließlich über die Bietersoftware (AI Bietercockpit) zu stellen. 3. Enthalten die Bekanntmachung oder die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Anspruch mit diesen Einwendungen präkludiert. 4. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angebots- und Verhandlungsphase mehrstufig auszugestalten und dabei die Anzahl der Bieter stufenweise zu reduzieren. Die mögliche Vorgehensweise ist in den Vergabeunterlagen (siehe Angebotsbedingungen) beschrieben.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 02.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 679499-2026
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