Tief- und Rohrleitungsbau für eine 26 km lange Wasserstoff-Hochdruckleitung bei Chemnitz
eins energie in sachsen GmbH & Co. KG
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 21.10.2026, 14:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Auftragswert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- eins energie in sachsen GmbH & Co. KG
- Erfüllungsregion
- Sachsen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Bauleistung
- Veröffentlicht
- 23.09.2026
- Originalbekanntmachung
- evergabe.de ↗
- Bekanntmachungsnummer
- 655052-2026
- Verfahrensnummer
- 56e096b9-e571-4b03-8962-ca7597e863f1
- CPV-Codes
- Bauarbeiten für Rohrleitungen (45231100)
Kurzbeschreibung
Die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG beschafft Tief- und Rohrleitungsbau für eine etwa 26 Kilometer lange Wasserstoff-Hochdruckleitung. Die Leitung soll im Landkreis Mittelsachsen zwischen den Gemarkungen Niederschöna und Hartha errichtet werden und die Anbindung von Chemnitz an das Wasserstoffkernnetz der GASCADE vorbereiten. Angebote können bis zum 21. Oktober 2026, 12:00 Uhr, eingereicht werden; das Projekt wird unter anderem aus dem Just-Transition-Fund der Europäischen Union gefördert.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Leistungsbeschreibung
H2-Kernnetzanbindung Chemnitz- Tief- und Rohrleitungsbau
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · H2-Kernnetzanbindung Chemnitz- Tief- und Rohrleitungsbau
Die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG plant die Errichtung einer neuen, circa 26 km langen Wasserstoff-Hochdruckleitung im Landkreis Mittelsachsen zwischen der Gemarkung Niederschöna und der Gemarkung Hartha zur Vorbereitung der Wasserstoffkernnetzanbindung für Chemnitz an das Wasserstoffkernnetz der GASCADE. Für dieses Projekt erhält eins energie in sachsen GmbH & Co. KG (eins) Fördermittel der europäischen Union aus dem Just-Transition-Fund (JTF). Diese wurden beim Freistaat Sachsen beantragt. Geplant ist die Verlegung einer für den Transport von 100 % Wasserstoff geeigneten Hochdruck-Stahlleitung der Dimensionierung DN300 in der Druckstufe MOP64. Die Stahlleitungsrohre waren bereits Gegenstand eines Ausschreibungsverfahrens. Die Stahlrohre sind mit einer verstärkten PE-Umhüllung versehen. Für grabenlose Bauverfahren vorgesehene Leitungsrohre besitzen darüber hinaus eine GFK-Umhüllung. Ebenfalls bereits beschafft wurden Formstücke der Dimensionierungen DN300 und DN 150 und Absperrarmaturen für den Bau von Absperr-Armaturengruppen. Mitverlegt wird ein "speedpipe-Rohrverband-ground SRV-G 7x16 tc" für die Aufnahme von LWL-Kabeln.
Anforderungen an deinen Betrieb
siehe Vergabunterlagen
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0000 · H2-Kernnetzanbindung Chemnitz- Tief- und Rohrleitungsbau
- Der Bieter hat mit dem Angebot ein projektspezifisches Bauablauf-, Ausführungs- und Qualitätskonzept (Anlage G) einzureichen. Das Konzept darf die Mindestanforderungen der Leistungsbeschreibung und der Vertragsunterlagen nicht ändern oder relativieren. Abweichungen von zwingenden Vorgaben werden nicht positiv bewertet und können, soweit sie eine Änderung der Vergabeunterlagen darstellen, zum Ausschluss führen. Das Konzept soll insbesondere darstellen: • Bauablauf, Bauabschnitte, kritischer Pfad, Terminsteuerung und Umgang mit Schnittstellen zu Fremdgewerken; • Organisation der Tiefbau-, Rohrbau- und HDD-Leistungen einschließlich Ressourcen (Material- und Logistik: insbesondere auch eine Beschreibung, wie die Anforderungen des Servicekatalogs inetz RI.EM.0304 umgesetzt werden), Geräte, Kolonnen, Nachunternehmersteuerung und Mobilisierung; • Vorgehen bei Rohrbau DN300, Schweißaufsicht, Rohrbuch, Umhüllungsarbeiten, Druckprüfungen, Mitwirkung bei zerstörungsfreien Prüfungen und Sicherungsmaßnahmen bis Inbetriebnahme; • HDD- und Querungsmanagement einschließlich Pilotbohrungsrisiken, Bohrspülung, Umsetzen/Wartezeiten, Winterbau und Schutz kreuzender Medien; • projektbezogene Risiko- und Störfallsteuerung einschließlich Maßnahmen bei Bauunter-brechungen, Wasserhaltung, Witterung, Liefer-/Materialrisiken und Qualitätsabweichungen. Bewertet werden Projektspezifik, Plausibilität, Vollständigkeit, Risikobeherrschung, Umsetzbarkeit, Schnittstellenklarheit und die Eignung zur qualitäts-, termin- und regelwerksgerechten Ausführung.
- 15 %
- Der Bieter hat mit dem Angebot ein projektspezifisches Umwelt-, Genehmigungs-, Dokumentations- und Stakeholderkonzept (Anlage H) einzureichen. Das Konzept muss erkennen lassen, wie die im LV, in Genehmigungen, Gestattungen, Auflagen und Förder-/Nachweisanforderungen enthaltenen Pflichten praktisch umgesetzt, koordiniert und dokumentiert werden. Das Konzept soll insbesondere darstellen: • Umsetzung von Umwelt-, Natur-, Boden-, Drainage-, Flur- und Archäologieschutz ein-schließlich Abstimmung mit ökologischer Baubegleitung und zuständigen Stellen; • Eigentümer-, Pächter-, Behörden-, TÖB-, Baulastträger- und Stakeholderkommunikation einschließlich Verantwortlichkeiten, Kommunikationswegen, Eskalation und Berichtswesen; • Einholung, Pflege und Dokumentation von Genehmigungen, Schachtscheinen, Einweisungen, Beweissicherung und sonstigen Nachweisen; • Mitwirkung bei der Vermessung, Fotodokumentation, Bestandspläne "wie gebaut", Prüfzeugnisse, Materiallieferscheine, Entsorgungsnachweise, Verdichtungsnachweise, Schweißnahtnachweise sowie Molch- und Druckprüfprotokolle; • fördermittel- und compliancerelevante Nachweisführung, insbesondere fristgerechte, prüffähige und digitale Übergabe der Unterlagen. Bewertet werden Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit, Prüffähigkeit, praktische Umsetzbarkeit, klare Verantwortlichkeiten, Stakeholdertauglichkeit und die Eignung zur störungsarmen sowie fördermittelkonformen Projektabwicklung.
- 10 %
- Der Bieter hat im Vertragsentwurf anzugeben, ob und in welchem Umfang er die in den Vertragsunterlagen festgelegte Verjährungsfrist für Mängelansprüche verlängert. Die angebotene Verlängerung wird im Zuschlagsfall Vertragsbestandteil. Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der nachfolgenden Stufen: Angebotene Verlängerung gegenüber der vertraglichen Mindestverjährungsfrist Keine Verlängerung 0 Verlängerung um 12 Monate 5 Verlängerung um 24 Monate oder mehr 10 Eine über 24 Monate hinausgehende Verlängerung führt nicht zu einer höheren Bewertung. Die Verlängerung muss einheitlich für die in den Vertragsunterlagen bezeichneten Leistungen gelten.
- 10 %
- Das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme (Gesamtnettosumme des Leistungsverzeichnisses) erhält die volle Anzahl von 650 Wertungspunkten. Die übrigen Punkte werden innerhalb eines Korridors vergeben, der sich zwischen der niedrigsten Wertungssumme und einer rechnerisch ermittelten Wertungssumme, die 2-fach so hoch ist wie diese, bewegt. Ein Angebot, das um 100 % oder mehr teurer ist als das mit der niedrigsten Wertungssumme, erhält 0 Punkte.
- 65 %
Vergabeunterlagen
9 Dateien laut Portal · Stand 23.09.2026| Formular | - | |
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Anforderungen
siehe Vergabunterlagen
Änderungen und Bieterfragen
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